Hier sammeln sich rosafarbene und lila-violetten Pflanzen aus den Pflanzenfamilien:

 




Den Anfang bei den roten, rosa-farbenen und violett/roten Pflanzen machen die

 

rosa- lila  blühende Schmetterlingsblütler

rote Taubnessel (Schmetterlingsblütler)

 

     

sandige, lehmige Wiesen, Steinbrüche, Gärten

15 - 50 cm hoch, buschige, aufrechtige Wuchsform

Blätter herz- bis einförmig

Verfütterbar:


    Schmetterlingsblütler/ Hülsenfrüchtler/ .... Klee

 Wiesenklee- Rotklee  (Schmetterlingsblütler)

 

 

 


 

Der Wiesen- oder Rotklee blüht vom Frühjahr bis Okober. Die schönen Blüten sind voll Nektar und damit gute Bienen- und Schmetterlingsweide.

Die einzelnen Laubblätter stehen wechselständig und spiralig am aufrecht stehenden Stengel.
Einzeln gesehen sind die Laubglätter länglich- bis eifömig und haben einen weißen, oder helleren Fleck auf der Blattmitte, ingesamt sind es die bekannten typischen Kleeblätter, meist dreiblättrige Kleeblätter, eher selten, die vierblättrigen, die Glück bringen sollen.

Inhaltsstoffe: einweißreich (!), Isoflavone, Glycoside (!), Farbstoffe, evtl. auch Nitrate (!),Gerbstoffe, Cumarin (!!), ätherisches Öl,  Harz

Verfütterbarkeit: Cumarin, nur frisch oder gut durchgetrockent, nie welk verfüttern!


Es wird allgemein angegeben, dass alle grünen Pflanzenteile, je nach Witterung bedenkliche Giftstoffe enthalten könnten, die dann eine Aufschäumung im Magen/Darm verursachen können.

Eine andere Quelle nennt genauer den Inhaltsstoff Cumerin, speziell Dicumarol, das bei dem Welken von cumerinhaltigen Pflanzen wie z.B. Klee entsteht, als Grund für die Aufschäumungen im Magen (Aufgasung).

Dieser Stoff wird ebenfalls als leberschädigend genannt.


 

rosa- lila blühende  Schmetterlingsblütler/ Hülsenfrüchtler

bunte Kronwicke (Schmetterlingsblütler/ Hülsenfrüchtler)

 

Kronwicke, im Hintergrund Labkraut

Die bunte Kronwicke ist eine niederliegende bis aufsteigende Pflanze, die ca 30-60 cm hoch wird, mit kantigen Stängel erreicht Wuchshöhen zwischen 30 bis 60 cm, die man auf trockenen Wiesen, an Wald- und Gebüschrändern, in Steinbrüchen und an Bahndämmen findet.

Die Laubblätter sind gefiedert, kurz gestielt und mit paarigen ovalen Fiederblättchen.

Die wunderschönen Blüten rosa- weiß, sie sitzen 10-20 Blüten ringförmig bis doldenähnlich zusammen. Sie bilden vierkantige Hülsenfrüchte mit hakig gebogenem Schnäbeln.

 

Blüte:  Mai bis September.

Inhaltsstoffe:  giftige Glykoside, Gerbstoffe und Flavonoide 

Heilkunde:  Kraut bei Herzschwäche

Verfütterbarkeit: in "Giftlisten" als giftig angegeben - wird aber als Futterpflanze kultiviert und verwendet (als Futter in getrockneter Form?)

 


 Platterbsen (Schmetterlingsblütler)

 

 

 

Die Platterbsen findet man häufig in Gärten, aber auch in verwilderter Form an Straßen- und Wiesenrändern, die teilweise den Wicken ähnlich sehen.

Sie sind krautige Pflanzen, die ranken und Ausläufer bilden.

Die Laubblätter sind meistens paarig gefiedert und enden in einer Ranke. 

Die Blütenstände stehen in Trauben mit bis zu 30 Blüten. 

Aus den Blüten bilden sich längliche Hülsenfrüchte, die zweiklappig sind und die Samen enthalten.

Arten: Wiesen-Platterbse (gelbblühend) , Berg-Platterbse in lichten Laubwäldern, auf Heiden und Magerrasen, lila Blüte; Frühlingsplatterbse, lichte Laub- und Mischwälder, lila Blüte; Waldplatterbse, Laub- und Mischwälder, lila Blüte

Inhaltsstoffe: die Samen enthalten giftige lathyrogene Aminosäuren

Verfütterbarkeit:


 

Inkarnatklee  (Schmetterlingsblütler)

 

 

In Deutschland wird dieser Klee hauptsächlich als Gründüngerpflanze zur Bodenverbesserung angewendet, in anderen Ländern wir er auch als

als Viehfutter angebaut. 

Verfütterbarkeit:


  Lupine (Schmetterlingsblütler, Hülsenfrüchtler)

 

Blattform
 

 

Die als Gartenzierpflanze aus Nordamerika stammende Pflanze findet man als verwilderte Form an Wiesen- und Waldrändern, an Böschungen und Straßenrändern.

Lupinen sind bis zu 1,50 cm groß, ihre interessanten Blätter stehen fingerständig und haben 5-12 Einzelblätter. Die auffälligen Blüten stehen in 30- 60 cm hochen Trauben hoch, Blütezeit ist Mai - August.

Die blauen und roten Lupinen, findet man am häufigesten auf Wiesen, es gibt aber auch weiße und gelbe Arten.

Aus den Blüten entstehen in (weichpelzigen) Hülsen die Samen.

Inhaltsstoffe: Alkanoid Lupinin u.a. (!) (hauptsächlich im Samen)

Verfütterbarkeit:



  Hauhechel  (Schmetterlingsblütler, Hülsenfrüchtler)
 

dorniger Hauhechel (Schmetterlingsblütler)

 

 

Bie den Blüten vom Hauhechel erkennt man die Verwandschaft zu Klee und Co. Die Hauhechelarten in Europa haben überwiegend rosa-farbende Blüten. Sie bilden teilweise kleine Büsche bis Sträucher. Es gibt auch gelbblühende Arten.

Auch die dreizählige Blätterform ist Kleeähnlich, allerdings sind Hauhechel oft fein behaart, was man bei Kleearten nicht findet.

Inhaltsstoffe: :ätherisches Öel, Gerbstoffe, Glykoside, Harz

Heilkunde: die Wurzel wird als Tee gegen Blasenentzündung und Nierensteine eingesetzt

Verfütterbarkeit:


Bocks- Hauhechel (Schmetterlingsblütler)

Holziger Stängel/ Stamm und Blätterform
 

Der drüsige Hauhechel ist eine 40 - 60 cm große Pflanze, die in diesen Breitengraden relativ selten ist.

Gefunden habe ich diese Pflanze auf einem sonnigen Straßenrandstück mit vielen anderen Blütenpflanzen, zu finden ist sie normalerweise in wärmeren Gebieten und auf Trocken- oder Halbtrockenrasen.

Beim drüsigen Hauhauchel sind Stängel und Blätter sind drüsenhaarig, zottig bis behaart, sie erscheinen etwas schmierig und bei Berühigung nimmt man einen strengen Geruch wahr. Im Gegensatz zu dem dornigen und dem kriechenden Hauhechel hat der Bocks-Hauhechel keine Dornen.

Die Laubblätter sind länglich und sind vorne meist spitz.

Die hellrosa Einzelblüten stehen endständig traubenartig in dichten, ährenförmigen, es kommen aber auch ein oder drei achselständige Einzelblüten vor.

Die Krone ist rosa gefärbt, weist oft hellere Streifen auf, weiße Blüten sind eher selten weiß.

Die Fruchhülsen werden nach der Blüte nie größer als der Kelch.

Blützeit:Juni bis Juli.


 

Bie den Blüten vom Hauhechel erkennt man die Verwandschaft zu Klee und Co. Die Hauhechelarten in Europa haben überwiegend rosa-farbende Blüten. Sie bilden teilweise kleine Büsche bis Sträucher. Es gibt auch gelbblühende Arten.

Auch die dreizählige Blätterform ist Kleeähnlich, allerdings sind Hauhechel oft fein behaart, was man bei Kleearten nicht findet.

Inhaltsstoffe: ätherisches Öel, Gerbstoffe, Glykoside, Harz

Heilkunde: die Wurzel wird als Tee gegen Blasenentzündung und Nierensteine eingesetzt

Verfütterbarkeit:

 


Lippenblütler

 

 

 

Waldziest (Lippenblütler)

 

 

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, Stachydrin 

Heilkunde: ganze Pflanze wird als Tee verwendt: Stachdydrin wirkt blutstillend, kräftigend, schleimlösend, gegen Durchfall und
Darmbeschwerden, gegen Hals- Mund-, und Zahnfleischentzündungen, Asthma, Schwächezustände, Gicht und Rheuma

Verfütterbarkeit:


Ufer- Wolfstrapp       (Lippenblütler)
 
 
 
 
 
Den Ufer-Wolfstrapp findet man auf Sumpf- und Nasswiesen, an Ufern und Gräben.
 
Er ist eine mehrjährige Pflanze, die 30-100 cm hoch wird.
Sie ist kaum, oder wenig verzeigt, mit auftrechtem, deutlich kantigem, leicht behaarten Stängel.
 
Die Blätter stehen gegenständig, sind 6-10 cm lang, im Umriss, breit lanzettich geformt, grob gezähnt.
 
Die Blüten stehen in deichten halbkugeligen Scheinquirlen in den Achseln der oberen Stängelblätter.
Es sind weiß-rosa Lippenblüten.
 
Blütezeit: Juli-Sept.
 
Verwechlung: mit der Ackerminze s.o. und Adorn
Inhaltsstoffe:  Phenol carbonsäure, (Kaffeesäure, Litho­sperm­säure und Rosmarinsäure), ferner Flavonoide, Gerbstoffe, Triterpene und kleine Mengen ätherisches Öl
Heilkunde: bei Schilddrüsenüberfunktion, Nervosität, Herzrasen, Schmerzen und Spannungsgefühle der Brustdrüse
 

Verfütterbar:


genaue Bestimmung und Erklärung folgt noch (Ziest oder Hohlzahn oder ... ?

 

 

 

 


Woll-Ziest/ Eselsohr       (Lippenblütler)

 

Der Wollziest ist eine Gartenpflanze, die ich schon öfter in verwilderten Gärten gefunden habe.

Sie wird 30 bis 50 cm hoch. Die Blätter sind auffällig silbergrau behaart. Die Blüten sind ähnlich, wie bei den anderen Ziestarten, Bilder davon folgen noch.

Blütezeit: Juli-August

Inhaltsstoffe: schwierig, darüber Angaben zu finden

 

Verfütterbarkeit:


Hohlzahn/ Brunnessel / Hanfnessel       (Lippenblütler)
 
 

   

  

 
Stängel und Blätteranordnung
 

Verwechselbarkeit : mit der Taubnessel oder  Ziestarten

 
links 2 x rote Taubnessel im Vergleich zu 2 x Hohlzahn (siehe Blattform und Blütenanordung)
 

Es gibt verschiedende Hohlzahn-Arten, den schmalblättrigen Hohlzahn, zweispaltigen Hohlzahn, den breitblättrigen Hohlzahn, den weichhaarigen Hohlzahn, den gemeinen Hohlzahn, den stechenden Hohlzahn, aber auch den gelben und den bunten Hohlzahn mit weiß-gelblichen und gelb- rosa-lila Blüten.

Den Hohlzahn findet man auf Äckern, am Waldrand, aufSchotterfluren und ähnlichen Brachflächen.

Es sind ca 50 m hohe aufrechte Pflanzen mit  vierkantigen, fleischigen und sparrig verzweigt Stängeln. Die Stängel sind je nach Art mehr oder wenigestachelig-borstig behaart. Bei vielen Hohlzahn-Pflanzen findet man den Stängel unter den Knoten verdickt.

Die Laubblätter sind kreuzgegenständig. Die einfachen Blattspreiten sind eiförmig-lanzettlich, lanzettlich oder rautenförmig meist mit gezähnten Rändern.

 
Inhaltsstoffe:  Flavonoide, Gerbstoffe, Harze, Iridoide, Kieselsäure, Saponine
enthält keine ätherischen Öle, wie die anderen Lippenblütler

 

Heilkunde:  innerlich gegen Husten und Heiserkeit, äusserlich gegen Hautkrankheiten,  zur Blutreinigung und Stärkung.

 
Verfütterbarkeit:

 


rosa - lila blühende Hahnenfussgewächse

Schlaf- Mohn (!!)      (Hahnenfussartig )

 

 
an dem Tag war es windig, daher die etwas "merkwürdige" Form der Blüte

 
 
Stängel und Blattform
 
 
nach der Blüte bleiben die Samenkampsel stehen

Die div. Mohnarten sind einjährige Pflanzen, die sich über die Samen auf Weg- und Straßenrändern, Brachflächen und in Gärten weitervermehren.

Mohn ist zwischen 20 - 90 cm hoch, wächst aufrecht und hat einen borstig behaarten Stängel.

Inhaltsstoffe: Alkaloide (!)

Verfütterbarkeit:  

 


Erdrauch (Hahnenfussgewächs, mohnartig) 

 

 

junge Erdrauchpflanzen im Kräutergarten (botanischer Garten)
 
 

Der Erdrauch ist eine eher zarte Pflanze, ca 40 cm groß mit bläulich-grünen Stängeln und feinen doppelt gefiederten, blaugrünen Blätter, die wechselständig angeordnet sind.

Zwischen April und September bilden sich kleine traubenförmig angeordnete rosafarbene Blüten, aus denen sich  nußähnliche Früchte entwickeln.

Inhaltsstoffe: hohe Konzentration von Alkaloiden (!), Flavonoide, Furmarsäure und Cholin  

 Vefütterbarkeit:

 
 

 

drüsiges Springkraut  (Balsamingewächs)

 

 

   
 
Blätter und Stängel im Detail
 

Das drüsige Springkraut findet man inzwischen ziemlich häufig an Flussläufen, in Gräben und an Waldrändern.

Es ist keine heimische Pflanze, es ist eigentlich in Indien und dem Himalaya beheimatet und wurde als Zierpflanze eingeführt. Mittlerweile kommt es verwildert so häufig vor, dass es andere heimische Pflanzen verdrängt.

Das indische oder drüsige Springkraut wird größer als die einheimischen Springkrautarten (siehe Pflanzen - nach Blütenfarben unterteilt / gelbe und orange Blüten), es wird bis zu zwei Meter hoch.

Sein Stängel ist rötlich überlaufen, wirkt glasig und hat knubbelige Gelenke.

Die länglich, einförmigen Blätter sind gezähnt und stehen gegenständig und im oberen Bereich der Pflane quirlständigen angeordnet.

Die großen, rosafarbenen Rachen-Blüten, wreden zu länglichen Schoten, in denen die Samen reifen.

Wie bei den heimischen Springkrautarten platzen die Schoten bei der leichtesten Berührung auf und schleudern die Samen meterweit in alle Richtungen.

Blütezeit: April - Oktober

Inhaltsstoffe: Öl, Tanin, Säure
Verfütterbarkeit:


in frischen Zustand leicht giftig- in hoher Dosierung als Brechmittel, in geringer Dosierung als harntreibend 

 


(rote) Lichtnelke   (Nelkengewächs)

 
rote Lichtnelke

 

 
Kuckskucks-Lichtnelke ( links im Bild im Hintergrund Hahnenfuss)                                                       

 

Die Kuckskucks-Lichtnelke findet man auf feuchten bis halbfeuchten Wiesen, auf einer Heuwiese wird man die Kuckuckslichtnelke nicht finden, dann eher im Randbereich, wenn es dort auch feuchter ist.

Die Blüte hat eine andere Form, wie der von der roten oder weißen Lichtnelke, sie wirkt zerzaußt.

Inhaltsstoffe: Saponine .... ?

Heilwirkung: Blüten und Samen sollen antibakteriell und antimikrobiell wirken und werden äüßerlich gegen z.B. Grutzbeutel angewendt oder die Samen als Breiumschlag verwendet = äußerliche Anwendung

Verfütterbarkeit:


Nelke   (Nelkengewächs)

Heidenelke
 
 

Die Heide-Nelke ist auf einigen Wiesen, Weiden und Böschungen eine weit verbreitete, aber regional nur zerstreut vorkommende Pflanze und steht daher unter Naturschutz.

Sie ist ca 10 - 40 cm hoch, mit einem kurz behaarten Stängel, der nur am Grund verzweigt ist.

Die Laublätter sind gegenständig angeordnet.

Die gestielten Blüten stehen einzeln oder zu wenigen in in rispigen Blütenständen zusammen. Sie sind rosa- purpur gefärbt mit einer weißen Punktierung und einen dunkleren Ring.. Die Blüten schließen sich abends. 

Blütezeit: Juni bis September

Inhaltsstoffe: in den Wurzeln  Triterpensaponine

Heilkunde:  Magenverstimmungen (Brechmittel) und gegen Fieber

 

Verfütterbarkeit:

 

 


 

Nachtkerzengewächse

Weidenröschen sind eine Pflanzengattung innerhalb der Nachkerzengewächse mit rötlich, rosa oder weißlich gefärbten, kleine Blüten.

 

zottiges/ drüsiges Weidenröschen (Nachtkerzengewächs)

  

 
Weidenröschen und links rote Taubnesseln
 
 
 

Das zottige oder drüsige Weidenröschen ist weit verbreitet und man findet es an Gewässern, auf Nasswiesen, an Ufern und in Gräben.

Es sind aufrechtwachsende, reich verzweigten 50 - 150 cm große Pflanzen.

Die lanzettigen, scharf gesägten Blätter stehen wechselständig, teilweise fast schon gegenständig an dem dicht gehaarten Stängel. Sie sind sitzend bis stängelumfassend, oder mit der Basis am Stängel leicher herablaufend.

Die rosaroten Blüten sind 2-4 cm breit lang gestielt und wachsten in den Achsel der oberen Blätter.

Blütezeit: Juli- August

 

Inhaltsstoffe: Flavanoide, Tannine, Beta-Sitosterin (Phytosterin)

Verfütterbarkeit:

 

kleinblütiges Weidenröschen (Nachtkerzengewächs)

 
Blüte nah
 
 

 

Das kleinblütige Weidenröschen ist eine weitverbreitete Pflanze in Gräben, Fufernähe und an Bauchauen.

Es sind aufrechte Pflanze, die im oberen Teil weniger verästelt sind.

Die Blätter stehen im untern Teil der Pflanze gegenständig, im oberen Teil wechselständig, sind kurz gestielt oder am Stängel sitzend, aber nicht den Stängel umfassend und lanzettlich.

Die kleinen Blüten wachsen lang gestielt aus den oberen Blattachseln, sind tiefrosa- rotviolett, nach außen hin heller, nach innen etwas dunkeler.

Die einzelnen Blüten sind trichterförmig und vorne an der Blüte herförmig gerandet.

Blütezeit: Juni- Sept.

 

Inhaltsstoffe: Flavanoide, Tannine, Beta-Sitosterin (Phytosterin)

Verfütterbarkeit:

 
 

schmal/ -weidenblättriges  Weidenröschen (Nachtkerzengewächs)

 
den Hohlzahn übersehen - da ist noch ein schmalblättrigens Weidenröschen
 
   
schmalblättriges Weidenröschen
 

Das schmal lättrigen Weidenröschen findet man sehr häufig und hauptsächlich an Waldrändern, in Gebüschnähe, an Böschungen und auf Brach-/ und Schuttflächen.

Es ist eine aufrechte, unverzweigte Pflanze, die ca 50 - 150 cm groß wird.

Die Laubblätter stehen wechselständig, im oberen Bereich schon fast gegenständig, sind schmal und lanzettich, 9-12 cm lang, von oben dunkelgrün und von unten bläulich-grün.

Die purpurroten Blüten sind sehr beliebt bei Bienen und Hummel und stehen zahlreich endständig in lockeren Trauben. Die unteren Blüten öffnen sich zuerst, man findet an einer Pflanze gleichzeitig Knsopen, Blüten und Früchte.

Die einzelne Blüte ist ca 2-3 cm groß.

Blütezeit: Juni- August

 

 

weidenblattähnliche Laubblattform
 
 
 
Verwendung und Heilkunde: Stecksprossen, Wurzelausläufer und Triebe können ähnlich dem Spargel als Salat oder Gemüse verwendet gegessen werden.
Junge, zarte Blätter kann man als Tee verwenden

Inhaltsstoffe: Flavanoide, Tannine, Beta-Sitosterin (Phytosterin), Vitamin C   - Wurzel: Gerb-und Schleimstoffe

Verfütterbarkeit:


 

Hexenkraut    (Nachtkerzengewächs)

 

 

 

 

Eher eine Wald- als eine Wiesenpflanze.

 

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Oxalate, Oxalsäure

Heilkunde: hauptsächlich äußerlich zur Wundbehandlung weil adstringierend, blutstillend, aber auch harntreibend


Nachtschattenwächse

Tollkirsche  (Nachtschattengewächs)

 

 

Die Tollkirsche ist eine strauchartige wachsende Pflanze die man an Waldrändern und Lichtungen im Wald findet.

Diese Pflanze hat mich von der Größe her sehr überrascht, ich hatte mir die Pflanze viel kleiner vorgestellt, die Tollkirsche kann 60-180 cm groß werden.

Die Blätter stehten wechselständig, in Bodennähe scheinbar gegenständigt., sie sind drüsig behaart, haben eine breite, lanzettige Form.

Die Blüten sind glockenförmig, außen braun-violett, innen grünlich-gelb mit dunkelen Adern.

Die Pflanze bildet kugelige, gänzendeschwarze, beerenförmige Früchte

Blütezeit: Juni- August

Verfütterbarkeit:

 

 


 
Storchenschnabelgewächse

 

Storchschnäbel (Strochschnabelgewächse)

 

Die Storchschnäbel und Reiherschnäbel (oder Geranien genannt) sind eine große Artengruppe.

  • Waldstorchschnabel
  • Wiesenstorchschnabel
  • Zier-und Garten-Storchschnäbel

Es sind krautige Pflanzen, die eher trockene Böden mögen.

Typisch für die Storchschnäbel und namensgebend, ist ein längliches, schnabelähnliches Gebilde, das nach der Blüte entsteht, eine Frucht, die bei den Storch-/ und Reiherschnäbeln eine längliche = schnabelähnliche Form hat.

  
Fruchtform bei Storchschnäbeln

Die Laublätter sind oft behaart, es gibt aber keine einheitliche Form für die ganze Pflanzenfamilie, es gibt aber einige, die eine hahnenfussähnlich-Blatt-ähnliche Blattform haben.

1. Zier-Storchschnabel-Form, 1 a Blüte Geranienform, 2. runde oder weiche Storchschnabel, 3 Rubrechts-Storchschnabel

Heilkunde: in Medizin wird hauptsächlich der Amerikanische oder Gefleckter Storchschnabel oder der Schlitzblättriger Storchschnabel verwendet

 

 
 
 

weicher Storchschnabel/ Storchenschnabel/ Zwergstorchschnabel  (Storchschnabelgewächse)

der weiche Strochschnabel
 
 
 

 

Eine der kleineren Storchschnabelarten findet man sehr zahlreich an Wegrändern, in Halbschattenrasen und auf Schuttstellen.

Der weiche Storchschnabel wird nur ca 30 cm groß, ist von aufsteigendem Wuchs und reich verzweigt.

Die weich behaarten Laubblätter sitzen an weichen gehaarten Stängeln, sind vom Umriss her rundlich, bis zur Mitte hin sind die Blätter 5-9 teilig eingeschnitten, mit breiten Lappen, oft dreizähnig.

Die Blätter der Grundrosette und am Stängel stehen gegenständig-einzeln.

 
 
 
Die kleinen hellrot bis hellvioletten Blüten sitzen jeweils zu zweit in den oberen Blattachseln und sind tiefgerandet.

Aus der Blüte bildet sich eine fünfteilige Spaltfrucht, mit der typischen Schnabelform

 

 

Unterscheidung Zwergstorchschnabel und weicher Storchschnabel: Die Haare von Stängel und Blattstiel sind beim Zwerg-Storchschn. sehr kurz,  bei demweichen Storchschnabel sind sie teils lang.

Blütezeit: Mai- Sept.
Inhaltsstoffe: Geraniol, Linalool, Terpineol, Quercetin und Cämpferol
 
Die Blüten sind (für Menschen) essbar
 
Verfütterbarkeit:

stinkender Storchenschnabel / Rubrechtsstorchschnabel  (Storchschnabelgewächse)

 
 
Stinkender Storchschnabel oder Rubrechtsstorchschnabel
 
 

Der Rubrechtsstorchenschnabel ist häufig zu finden an Gebüschen, Zäunen und an Waldrändern.

Er wird bis 10- 50 cm groß, wächst aufrecht, mit verzweigten, meist roten, dicht behaarten Stängeln, an denen tief eingeschnittenen, 3-5 zählig gefiederten, rotgrünen Laubblättern zu finden sind.

Zerreibt man die Blätter riecht man das typische ätherische Öl, dieser Pflanze.

Die kleinen rosafarbenen 1-2 cm großen Blüten, die langgestielt sind und dren Kronenblätter helle Streifen haben.

Aus den Blüten werden die typischen, länglichen spitzen Früchten, die einem Schnabel von der Vogelart Storch ähneln.

 


Blütezeite: April - September


Inhaltstoffe: u.a. ein unangenehm riechendes ätherisches Öl mit Geraniol, Kaffeesäure, Rutin, Kämpferol, Bitterstoffe, Geraniin, Gerbstoffe, ätherisches Öl, evtl. auch Harz, Vitamin C

 

Heilwirkung: wird auch innerlich eingesetzt, als Tee oder Saft bei u.a Durchfall, chron. Magenentzündung, Hautbeschwerden,  Mund- und Rachenentzündungen, Stoffwechsel anregend

wirkt: zusammenziehend, kühlend, austrocknend und antiviral

Verwechselbarkeit: Rubrechtsstorchschnabel im Wachstumsanfang mit Traumel-Kälberkropf siehe Blattformen, gefiederte Blätter und weiße Blüten, Doldenblütler

Wenn der Storchschnabel als giftig genannt wird, dann in Verbindung mit  Kontaktdermatitis beim Menschen.

Verfütterbarkeit:   für Hamster


 

gewöhnlicher Reiherschnabel   (Storchschnabelgewächse)

 
 
Reiherschnabel
 

Den Gewöhnliche Reiherschnabel findet man an Äckern, Wegrändern, auf Brachflächen, Dünen, Trockenwiesen und auf Parkrasen.

Der Reiherschnabel ist eine 10 - 40 cm hohe meist liegende oder flach wachsende Pflanze.

Die feinen Laubblätter sind unpaarig angeordnet, länglich gefiedert, fein geschlitzt und sitzen an einem behaarten, rötlichrn Stängel.

Die hellroten bis lilafarbenen Blüten mit fünf Blütenblättern wachsen zu meist 3, ansonsten bis zu 8 Stück in einer Dolde.

Blütezeite: April bis Oktober

Inhaltsstoffe: u.a. Tannin, Bitterstoffe, Gerbstoffe,  Alkaloide  und Flavonoide

Heilkunde: adstringierende Wirkung. Darmentzuendungen, bei zu starker Regelblutung,  harntreibend

Verfütterbarkeit:

 

andere Arten:

Zier- Storchschnabel (Kaukasus-Storchschnabel?)
 
 
 

 

Aronstabgewächse

 

Die verschiedenen Aronstabgewächse findet man hauptsächlich im Wald/ am Waldrand oder unter Gehölzen.

Die Laubblätter entstehen schon im Herbst.

Die Blüten sind rot, sehen aus wie Beeren und entstehen im März bis ca Mai

Calciumoxalat und ein  toxisches Verhältnis von freier zu kristallin gebundener Oxalsäure

- Der Gehalt in den Beeren sind noch ein bisschen höher, als in den Blättern

 


roter Fingerhut    (Wegerichgewächs) 

 

 

  

Blütenstand div. Farbvarianten im 2. Wachstumjahr

 
unterer Pflanzenteil
 
  
Pflanze im ersten Wachstumsjahr, die Grundblattrosette mit den typischen wichen Behaarung
 
Blüten ganz nah

Verfütterbarkeit:

 


 

Sommer-Leinkraut (Wegerichgewächse)

 

Das Sommer-Leinkraut zählt zu den Rachenblütlern und man findet es in verschiedenen Blütenfarben, von rosa mit gelbund weiß bis lila.

Die auffälligen Blüten stehen auf einem dünnen kahlen Stängel, an dem wenn man genauer schaut, die schmalen Blätter oft gegenständig, seltener wechselständig, spiralig oder vierzeilig zu finden sind.

Die Blüten sehen orchideenartig aus und stehen endständigen in traubigen, ährigen oder selten kopfigen Blütenständen, Die Krone der Blüte ist zweilippig, die Oberlippe zweilappig, die Unterlippe dreilappig. Die Unterlippe ist aufgewölbt, die Krone hat unten einen länglichen Sporn.

Inhaltsstoffe: Flavone (u.a. Linarin und Pektin), Alkaloide

Heilwirkung (wird hauptsächlich fürdas gelbblühende Leinkraut angegeben): zur Behandlung von Harnsteinen, Harngries

 

 Verfütterbarkeit:


rosa- lila blühende Korbblütler

Sonnenhut / Echinacea       (Korbblütler)

 

 

Echinacea-Arten sind beliebte Garten- und Heilpflanzen, die eine aufrechte Wuchsform haben und bis zu 140 cm hoch werden können.

Sie haben aufrechte, Stängel, teilweise verzweigt oder unverzweigt und unterschiedlich behaart sein.

Die Laubblätter stehen wechselstänig und grundständig, sind mehr oder weniger lang gestielt, mit glatten, manchmal gezähnt oder gesägt Blatträndern. Die Blattoberflächen sind manchmal glatt oder meist behaart.

Die großen Blüten stehen einzeln endständig und auf relativ langen Stielen. 

Es gibt von orangefarbenen bis die typische rötlich purpurfarbene Blütenfarben.

Heilkunde: alte Heilpflanze gegen Husten, Halsschmerzen und Mandelentzündung, allgemein zur Unterstützung bei Atemwegs- oder Harnwegs-Infekten, sowie äußerlich bei schlecht heilenden Wunden eingesetzt. Umstritten ist die stimulierende Wirkung auf das Immunsystem.

Inhaltsstoffe: Alkylamide, ätherische Öle, Polyacetylene, Kaffeesäure, Polysaccharide

Verfütterbarkeit:


 

rosa- lila blühende   Rauhblattgewächse

 

 

Beinwell      (Rauhblattgewächs)  

 

 

 

 

Inhaltsstoffe: Pyrrolizidin-Alkaloide (lederschädigend) (!), Allantoin, Rosmarinsäure, Schleimstoffe

Verfütterbarkeit: frisch und auch getrockneter Form z.B. im Heu

 


Bienenfreund/ Bienenweide/ Büschelblume          (Rauhblattgewächs)       

 

 

 

Diese Pflanze wird gerne als Gründünger ausgesäht.

 



echter (rosa) Baldrian       (Baldriangewächse)
 
  
siehe Baldrian (weiße Blüten)

 

 

 

 


rosa-blühende Knöterichgewächse

 

Schlangen- Wiesenknöterich    (Knöterichgewächs)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Wiesenknöterich findet man an Freuchtwiesen, auf Stickstoff- und Mineralreichen (Humos-) Böden.

Die Pflanze auf den Bildern stand auf einer Weide/Wiese mit einem wasserführenden Graben.

Diese Art wächst größer, als die beiden anderen rosa-blühenden Knötericharten und auch größer und kräftiger, als die meisten anderen Knöteriche, mit ca. 20- 100 cm Wuchshöhe. Der Wiesen-bzw. Schlangenknöterich hat aus grundständiger Rosette wachsende kräftige, aufrechte, unverzweigte Stängel.

Die langstielig ovalen bis länglichen bis lanzettenfömigen bis zu 15 cm lange Grundblättern mit gewelltem Rand, ähneln Ampferblättern. Die Oberseite der Laubblätter ist dunkelgrün, die Unterseite bläulichgrün.

Zum Vergleich mal ein Wiesenknöterichblatt zu einem Sauerampferblatt:

Die für Knöteriche große, kräftig rosafarbende Blütenstände, sind ca. 2- 7 cm lange dichte, zylindrische Scheinähren, siehe Blüten-Detailbild oben.

Im Boden findet man ein S-förmige Rhizom.

Blütezeit: Juni- Sept.

Sonstiges: Die Blätter und die Wurzeln vom Schlangenknöterich finden Verwendung als Wildgemüse.

Inhaltsstoffe: Wurzeln: Stärke, Vitamin C

Blätter: Oxalsäure, Gerbstoffe

Heilkunde:

 

Wurzeln und Blätter des Wiesenknöterich wirken entzündungshemmend und wundheilend.

Verfütterbarkeit:


Kerzen- Wiesenknöterich    (Knöterichgewächs)

 

Pflanze:  50 - 120 cm groß

Standort: Zierpflanze, Gärten, in diesem Fall ein verwilderter Garten

noch keine Angaben zur Verfütterbarkeit


 
Floh-/ Ampfer -Knöterich     - (gewächs)
 
 
Flohknöterich
 
Flohknöterich
 
Verfütterbarkeit:
Inhaltsstoffe: Oxalsäure .... und ...

 

 

Vogelknöterich    (Knöterichgewächs)

  

 

Der Vogelknöterich kann, als Ausnahme unter den Knöterichen, kann in kleineren Mengen in einer Mischung von div. Wiesenpflanzen verfüttert werden.
 
Auf der Wiese ist er schwer zu finden, weil er vergleichswiese klein und zart ist.
Leichter findet man ihn an lichten Stellen auf Wiesen, z.B. auf Maulwurfhaufen in Wiesen.
Die Blüten sind winzig und scheinen leicht rosa bis weiß.
 
Bömmelmakers: Bei neuen Pflanzen fressen meine Kaninchen normalerweise nicht gleich, sie schnuppern an den Pflanzen und beissen evtl. ein kleines Stück ab, wenn ich es ihnen hinhalte. Beim ersten Verfüttern vom Vogelknöterich waren sie aber nicht zögerlich, sondern haben ihn gleich akzeptiert und gefressen.


Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Flavonoide, Schleimstoffe, Saponine und Geschmacksträger Phenolsäure
nachgesagte Heilwirkung: entzündlungshemmend, harntreibend
Heilkunde: Blasen-/Nierenerkrankungen, Atemswegerkrankungen, Durchfall
Wichtig: Nicht bei Trächtigkeit oder in der Stillzeit verfüttern.

Ausnahme Vogelknöterich 

 


Schling -Knöterich     - (gewächs)
 
  
 
Verwechselbarkeit: Buchweizen
 

 

Buchweizen    (Knöterichgewächs)

 


 

 

 

 

 

 

Inhaltstoffe: Hoher Anteil von Eiweiß und Stärke, Rutin (Flavonoid und Glycosid), roter Farbstoff (Blüte - Fagopyrin),  Fett, Gerbstoffe, Hyperosid, Kaffeesäuren, Minerale, Vitamine

Für den Menschen ist der Verzehr von  Buchweizen ungefährlich.

Verfütterbarkeit: -

Tiiergftig: Kaninchen, Hasen, Hamstern, Meerschweinchen (gilt auch für Schafe, Schweine, Pferde, Hunde und Katzen) soll Buchweizen zu Durchfällen und Krämpfen führen.

Außerdem wird von Hautentzündungen aus einer phototoxische Wirkung berichtet.

 


Malvengewächse
Eibisch
 
 

 

Rosenartige Gewächse

 

Rosen sind eine Pflanzenfamilie, die als Sträucher wachsen, sie haben endständig stehende Blüten mit 5 Blütenblättern, aus denen Früchte, Hagebutten (Sammel-Nussfrüchte) werden, oft sind die Sträucher mehr oder weniger stachelig.

Die Laubblätter stehen wechselständig, unpaarig gefiedert, oft mit fünf einzelnen  Fiederblättchen, es kommen aber auch mehr vor. Die Form der Fiederblättchen ist oft elliptisch bis eiförmig, der Blandrand ist oft fein eingesägt.

Unterschieden wird außerdem in Wild- und Zuchtformen.

 

 

Eschen-/ Wiesen- Rose   (rosenartige Gewächse)

 

 

Wiesenrose wächst strauchartig, wird bis zu 2 Meter hoch und hat nur wenige Stacheln.

Die Laubblätter sind unpaarig gefiedert, 2 -5 cm lang und bestehen aus fünf bis sieben länglich-ovalen einzelnen Fiederblättern

Die Wiesenrose blüht ab Mai mit duftenden, kräftig rosa Blüten aus denen sich große, leuchtend rote Hagebutten entwickeln.

 

Inhaltsstoffe:

Hagebuttenschalen: viele Vitamine,sehr viel Vitamin C, Pektine, Fruchtsäuren, Zucker, Flavonoide, Carotinoide, Gerbstoffe, Kalk,Mengen ätherische Öle

Hagebuttenfrüchte (Nüsschen): Proteine (Eiweisse), Lipide, ungesättigte Fettsäuren, Spuren von Vanillin, Lecithin, ätherisches Öl, Kieselsäure, Beta-Carotin und  etwas Vitamin C.

Blüten: Farbstoffe Anthocyane,  Citronello ätherisches Öl, Gerbstoffe, Duftstoff Phenylethylalkohol

Blätter: nicht bekannt

Verfütterbarkeit: Blüten Hagebutten:       frisch besser als getrocknet, ... als leckeres Leckerchen


 

Hundsrose  / Hagebutte/ Heckenrose   (rosenartige Gewächse)

 

 

Die Hundrose oder Heckenrose wächst strauchartig, teilweise auch mit Stacheln und  kann bis zu 2-4 Meter hoch werden.

Sie ist die häufigste wildwachsende Rosenart, ein Pioniergehölz, und wächst an Straßen- und Wegrändern, am Weidenrand, auf verwilderten Wiesen, an Gebüschen, Waldsäumen und lichten Wäldern.

Die Laubblätter sind siebenzählig gefiedert, am Rand oft fein gesägt, Blattober- und -unterseite sind kahl, die Oberseite ist drüsenlos, die Unterseite kann drüsig sein.

Die großen, 3-4,5 cm großen Blüten können einzeln oder in Gruppen stehen. An einem Strauch sind oft viele Blüten. Die Blütedauer einer Blüte ist kurz, nur ein paar Tage.  Nach der Blüte klappen sich die Kelchblätter der Blüte zurück und fallen ab.

Es bildet sich die Früchte, die Hagebutten, die es in unterschiedlichen von ova, einförmig bis runden Formen gibt. In den Früchten wachsen kleine, helle sogenannte "Nüsschen"

Inhaltsstoffe:

Hagebuttenschalen: viele Vitamine,sehr viel Vitamin C, Pektine, Fruchtsäuren, Zucker, Flavonoide, Carotinoide, Gerbstoffe, Kalk,Mengen ätherische Öle

Hagebuttenfrüchte (Nüsschen): Proteine (Eiweisse), Lipide, ungesättigte Fettsäuren, Spuren von Vanillin, Lecithin, ätherisches Öl, Kieselsäure, Beta-Carotin und  etwas Vitamin C.

Blüten: Farbstoffe Anthocyane,  Citronello ätherisches Öl, Gerbstoffe, Duftstoff Phenylethylalkohol

Verfütterbarkeit: 


Rose   (rosenartige Gewächse)
 
 
I
Inhaltsstoffe: sind reich Gerbstoffen, Flavon-Glykoside, teilweise auch Saponine, cynanogene Glykoside.
Verfütterbarkeit:

Orchideengewächse /Knabenkräuter

breitblättrige Stendelwurz  (Orchideengewächs) 

 

 

 

Die Breitblättrige Stendelwurz ist die am häufigsten vorkommende Orchideeeinart.

Man findet sie in Wäldern und an Waldrändern, wo sie ca 20-100 cm groß wird.

Unten am kahlen Stängel befinden sich ovale 4- 10 cm breiten Stängelblätter.

Der Stendelwurz beginnt Ende Mai auszutreiben, die Blüten sind weißrosa bis grünlich und haben den typischen Orchideenaufbau.

Nach der Blüte entwickeln sich Kapselfrüchte, mit Samen.

Im Boden findet man ein Rhizom. 

Blüte: Juli und Ende August

In Deutschland geschützte Art, in Sachsen sind die Bestände sogar „gefährdet“.

Inhaltsstoffe:  noch unbekannt - lt. Quellen offensichtlich auf Insekten narkotisierend

Lt. Tiergiftliste ist die ganze Pflanze schwach giftig, ohne die Inhaltsstoffe zu nennen
 

Verfütterbarkeit;

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

  = unbedenklich, täglich verfütterbar, auch in größeren Mengen

  = unbedenklich, kann in größeren Mengen in einer Mischung mit anderen Pflanzen verfüttert werden

 

 = kann in kleineren- mittleren Mengen oder hin und wieder verfüttert werden, am besten in einem Gemisch mit anderen Pflanzen
= in kleineren Mengen in einer Mischung mit anderen Pflanzen verfütterbar
  = (ein) bedenkliche(r) Inhaltsstoff(e) - in bestimmten Fällen ungünstig
= nicht unbedingt sammeln, aber wenn Pflanzenteile in die Futterpflanzenmischung kommen, müssen sie nicht entfernt werden                  

 alt   = neues Symbol

= kein Futter

= davon sollte kein Pflanzenteil in der Futtermischung landen

= (meiner Meinung nach) sollte man diese Pflanzen nicht verfüttern und auch aus der Reichwerte von Tieren entfernen, bzw. die Tiere von dort fernhalten.

 

 

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