Anfang einer Unterteilung in

(bei den blau unterlegten Pflanzennamen kann man springen)





 

gelbe Korbblütler

 
von links nach rechts: Pflanzen verwechselbar mit Korbblütler Jakobskreuzkraut
links: Gilbfelberich, schmalbl. Kreuzkraut, Jakobskrautkraut, Rainfarn

Korbblütler- Blütenform

Die Pflanzenfamilie der Korbblüter körbchenformige Blütenstände. 

D.h. die Blüten bestehen aus Blüten, die von Hüllblüttern unter den Blüten umgeben sind.

Oft sind die Blüten fünfzählig.

 

 Die Kronblätter sind zu einer Röhre verwachsen.

Aus den Blüten entwickeln sich Samen, Früchte.

Es gibt Korbblütler

  • Korblütler, nur mit Röhrenblüten
  • Korbblütler mit Röhrenbüten innen, die von Zungenblüten umrandet sind.
 
 

 

Löwenzahn    (Korbblütler)
 
(gewöhnlicher)      Löwenzahn      (Korbblütler)
 
 
 
  mit Blüte(n)

 

 

 noch ohne Blüte 
 

Der gewöhnliche Löwenzahn ist sehr weit verbreitet, es gibt über 100 Unterarten, wie man auch an den unterschiedlichen Blattformen unten auf dem Bild sieht.



Die Laubblätter sind bei vielen Arten in der typischen, bekannten Löwenzahnform gezackt, die Blüten sind von weiß, über typisch gelb, bis hellorange gefärbt.
Der Stängel auf dem die Blüte sitzt, ist hohl, enthält Milchsaft, den man sehen kann, wenn man die Blätter abpflückt.
Die Blattstiele sind grün bis rot-violett.

Die Blüte bildet sich schon im frühen Frühjahr endständlich am Stängel. Ist die Blüte verblüht, bildet sich die Pusteblume.

 
 
Pusteblume, die Samen vom Löwenzahn
 
 
Der gewöhnl. Löwenzahn vermehrt sich sehr erfolgreich über die Samen aus den Pusteblumen. Der Löwenzahn hat ein kräftige Pfahlwurzel.


Blütezeit: März-Oktober
Verwechselbarkeit:  Herbst-Löwenzahn, (siehe unten) wenn nur Blätter sichtbar sind, auch mit Nachtkerzenblättern, Gänsedistel (siehe weiter unten), Habichtskräutern

Wichtig:  Den Löwenzahn immer langsam anfüttern und vorsichtshalber auch nicht nur als Einzelbestandteil einer Futtermenge verfüttern.

Der Milchsaft, der in allen Pflanzenteilen enthalten ist, enthält Triterpene enthält, die leicht toxisch wirken können.

Sie können empfindliche oder nicht nicht gewöhnte Mägen reizen und die Leber belasten.

 
In div. Quellen wird von Magenbeschwerden berichtet, die nach Löwenzahnverfütterung auftraten.
Der Grund dafür könnte sein, dass der Löwenzahn schon (leicht) welk war und sich ein Inhaltsstoff dann verändert und die Aufschäumung (Aufgasung) auslöst.

Inhaltsstoffe:
  • Wurzel enhält 25% Inulin (siehe Inhaltsstoffe )  (besonders im Frühjahr)
  • in der Pflanze:u.a.  Bitterstoffe,Triterpene (!) ätherische Öle, Gerbstoff, Harz und Kautschuk
Blätter: Provitamin-A, Vitamine C, E, B1, B2, B6, Kieselsäure.ein wenig Calcium
 
Verfütterbarkeit gewöhnlicher Löwenzahn:
langsam anfüttern:
wenn bekannt und angefüttert:
getrocknet ist der Caliumgehalt sehr hoch, daher dann nur in kleineren Mengen, bzw. als Leckerchen hin und wieder verfüttern

 


Herbst- Löwenzahn / rauher Löwenzahn    (Korbblütler)

 

 

Der Herbstlöwenzahn ist ebenfalls dem gewöhnlichen Löwenzahn ähnlich.

Sie sind aber gut zu unterscheiden, siehe folgende Tabelle: 

  gewöhnl. Löwenzahn (Taraxacum) Herbstlöwenzahn (Leontodon)
Blüte:

hauptsächlich im Frühjahr (und teilweise Sommer)

Mai- Oktober

Hochsommer - Herbst

April - Sept.

Blüte: jeweils nur eine Blüte an einem Stängel

oft mehrere Blüten an einem Stängel

verzweigerter Stängel

Stängel: hohl, milchig gefüllt nicht hohl, je nach Art eher markig gefüllt
Pusteblume:

aus der gelben Korbblüte wird die typische Pusteblume

 

 

 

Blätter:  nicht behaart  von unten behaart
 
 
links Stängelblatt                              rechts Grundblatt
 

 

Der Herbstlöwenzahn ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die ca 10–40 cm groß wird. 

Die Blüte ist eine 2,5-3 cm große Korbblüte, die von den Deckblättern geschützt wird, mit vielen Zungenblüten.

Der Herbstlöwenzahn bildet keine Pusteblume, die Früche sind gelbliche, fast glatte Nüsschen,mit gefiederte Härchen.

Am Boden findet man beim Herbstlöwenzahn die Blätter in einer Grundrosette stehend.

Der kahle, Stängel ist noch hoch, markig gefüllt und mehrfach verzweigte. 

 

Blütezeit: Juli–September.

 

Inhaltsstoffe: versch. Pfanzenfarbstoffe, Triterpen-Alkohole

Verfütterbarkeit:


Wiesen-/ Pippau     (Korbblütler)

Kleinköpfiger Pippau
 
  
Kleinköpfiger Pippau

 

Der Pippau ist eine löwenzahnähnliche Pflanze, die ca 30-120 cm groß wird. Sie ist ungehaart bis wenig gehaart, im oberen Teil verzweigt sie sich und bildet, anders als der Löwenzahn, mehrere Blüten aus.

Die meisten Laubblätter findet man grundständig eine in einer Grundblätt-Rossette aus gezahnten Blättern.

Die Laubblätter am Stängel stehen wechselständig, sind gänzend grün ,eher lanzettich und (als gute Unterscheidung zu den anderen gelben Korblütlern) sind stängelumfassend. Der Stängel ist im unteren Teil (wie auf dem unteren Bild) oft rötlich.

 

   

 
Wiesen- Pippau

 

Die Blüten vom Pippau sind löwenzahn-ähnlich, sie sind ca 10-15 cm groß und haben nur Zungenblüten.

Blüte: Mai/Juni - Nov.

Verwechslung: andere gelbe Korbblüter, auch das Jakobskreuzkraut und Arnika

Inhaltsstoffe: Flavonoide Luteolin, Glucoside, Kaffeesäure

Der Wiesen - Pippau wird in Heuwiesen nicht gerne gesehen, er wird von vielen Weidetieren gemieden.

Verfütterbarkeit:

 


 

Habichtskräuter       (Korbblütler)

 

kleines  Habichtskraut / Mausohr-Habichtskraut    (Korbblütler)

      
kleines Habichtskraut/ Habichtsohr/ Mausohrhabichtskraut
 

Standort: auf Trockenrasen, in Heiden, an Wegen, in lichten Wäldern und in Felsspalten

Pflanze: krautig, ca 5-30 cm, bildet oberirdische Ausläufer,

Laubblätter: an blattlosen, graufilzigem Stängel, schmal-eiförmig, ganzrandig, bilden eine Grundrosette, an der Oberseite mit langen Haaren bedeckt, unterseitig graufilzig.

Blüten: einzeln stehende Körbchenblüten, hellgelben Zungenblüten außen stehende Einzelblüten sind häufig rot gestreif

Blütezeit: Mai bis Oktober.

Früchte: Pusteblumen

Fruchtreife: Juli bis September

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, Flavonoide, Tanine, Umbelliferon, Spurenelemente, Harz

Heilkunde:  schleimlösend, fiebersenkend, zusammenziehend, harntreibend, antibiotisch

gegen Lungenkrankheiten, Gebärmutterblutungen oder starken Darmentzündungen, als sanftes Mittel gegen Durchfälle, ( Tee)  bei Nieren und Blasenproblemen, Menstruationsbeschwerden, wirksam bei Fieber auf Grund von Infektionen

 

Verfütterbarkeit:

 

 

gewöhnliches  Habichtskraut  / Waldhabichtskraut      (Korbblütler)

 

 

 

 

 
 

Das gewöhnliche Habichtskraut ist ca 20-80 cm groß, hat einen dünnen, aufrecht stehenden, oben verzweigen Stängel.

Die Laubblätter sind oval bis lanzettich, grobgezähnt, die meisten stehen grundständig. Wenn im oberen Laubblätter zu finden sind, sind  sie kleiner und ungestielt.

Die Blüten sind ca 20-30 cm groß, die Hüllblätter unter der Blüte sind weiß behaart.

Die Blüten sind fast doldenartig angeordnet.

Kleine Unterscheide gibt es, da es sehr viele Unterarten gibt.

Inhaltsstoffe:  atherische Öle, Bitterstoffe, Flavone, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Schleim, Umbelliferon (Unterstoff aus Cumerin (!))

Heilkunde : u.a. beruhigend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend,

wird unterstützend angewendet bei: u.a Rachenentzündung, Halsentzündung, Mundschleimhautentzündungen und auch Darmschleimhautentzündung, Magenschleimhautentzündung, Blasensteine

Blütezeit: (später als der Löwenzahn:) Mai bis Oktober

 

Verfütterbarkeit:

 


orangerotes  Habichtskraut     (Korbblütler)

 

 

Der Herbst-Löwenzahn und die Habichtskräuter sind aus einer  Unterfamilie der Korbblütler, der zungenblütigen Korbblütlern.

 

Inhaltsstoffe:  atherische Öle, Bitterstoffe, Flavone, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Schleim, Umbelliferon (Unterstoff aus Cumerin (!))

nachgesagte Heilwirkung : u.a. beruhigend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend,

wird unterstützend angewendet bei: u.a Rachenentzündung, Halsentzündung, Mundschleimhautentzündungen und auch
Darmschleimhautentzündung, Magenschleimhautentzündung, Blasensteine

Blütezeit: (später als der Löwenzahn:) Mai bis Oktober

Verfütterbarkeit:


gewöhnliches Habichtskraut/  Bitterkraut    (Korbblütler)

 

 

Standort: Halbtrockenrasen, Wegränder; auf mäßig kalk- und stickstoffsalzhaltigem, humosem, lockerem Tonboden, seltener auf Lehmboden.

Pflanze: 30-120 cm hoch, krautig, alle Pflanzeteile milchsaftführend

Wurzel: kurzes, Knospen bildendes Rhizom

Stängel: aufrecht, sparrig verzweigt, behaart

Laubblätter:

Grundblätter in einer Rosette, 6-14cm lang, 1-5 cm breit, schmal-eiförmig, ganzrandig bis buchtig gezähnt, in einen schmal geflügelten Stiel verlaufend,
Stängelblätter wechselständig, obere sitzend, den Stengel halb oder mit zwei stumpfen Zipfeln umfassend,
alle Blätter rauh behaart

Blüte: Korbblütler, einzeln am Ende der Äste in lockerem Gesamtblütenstand, Körbchen 3-4,5 cm, alle Blüten zungenförmig, zwittrig, goldgelb

Frucht: pustblumen-ähnlich, 3-5 mm

Blütezeit: Juli bis Oktober

Inhaltsstoffe: u.a. ein Glykosid, Saponine, ätherische Öle

Heilkunde:  Asthma- und Magenmittel,schleimlösen

Verfütterbarkeit:


 

   Ferkelkraut        (Korbblütler)

 

links: gew. Löwenzahnblüte                                                     mitte+ rechts Ferkelkrautblüte
 

 

 

 

 
 
Das Ferkelkraut ist eine unbehaarte, ca.  20 bis 70 cm große, als Korbblütler ebenfalls eine löwenzahnähnliche Pflanze.
 
Die Laub-Grundblätter sind grundständig länglich, machmal löwenzahnähnlich gezähnt bis fast ganzrandig.
 
Der Stängel ist blaugrün, eher kahl oder im unteren Bereich behaart und besetzt mit kleinen, schuppenartig am Stängel verteilten Blättern.

Gewöhnliches Ferkelkraut hat hohle, oft verzweigte Blütenstiele, mit einer endstängen Blüte, ca. 10-15 cm groß, andere Ferkelkraut Arten sind seltener zu finden.

Die Blüte besteht nur aus Zungenblüten und hat außen größere Hüllblätter, als die innen.

Die Früchte ( in der Pusteblume) sind lang geschnäbelt und sitzen lockerer verteilt, als beim gewöhnlichen Löwenzahn.
 

Verfütterbarkeit:

Verwechslung: Herbstlöwenzahn (kleinere Blüten und unbehaarte Blätter), rauher Löwenzahn (unverzweigte/einköpfige Stängel und nicht so stark gezähnte Blätter), Habichtskraut und Pippau (nicht gefiederte Kelchhaare- ist aber schwer erkennbar)

 

 


(Acker-/ Kohl-/ Gemüse- )      Gänsedistel         (Korbblütler) 

 

 

 

Die Gänsedistel ist eine weitere gelbbühende Pflanze, die man mit dem Löwenzahn verwechseln kann.

Man findet die Gänsedistel an sonnigen Standorten, auf Wiesen, am Straßenrand, auf Verkehrsinseln, in Gärten, auf Brachflächen und am Wiesen- und Wegrand.

Es gibt mehrere Arten, die Blätterform ist löwenzahn-ähnlich, die Blätter umschließen aber, anders als beim Löwenzahn, seitlich den Stängel.

Im Frühjahr bildet sich eine dichte Grundblatt-Rosette aus den gezackten, herzförmig abgerundeten Blättern.

Ab ca Mai wächst dann aus der Mitte der dicke Stängel. 

Es gibt unterschiedliche Arten und unterschiedlichen Laubblattformen. (siehe Bilder)

Wie beim Löwenzahn gibt es gezackte/ gezahnte und eher breite, gerade Blattformen, die Blätter der rauhen Gänsedistel haben einen dornigem Rand. 

 
linkes Bild: Löwenzahnblatt, Löwenzahnblatt, Gänsedistelblatt wenig gezackt                                        Bild rechts Gänsedistelblatt stark gezackt

Bei starker Sonneneinstrahlung kann die Pflanze die Blätter kompassartig, seitlich drehen, um sie vor zu starker Sonne zu schützen.

Der Stängel bildet erst im Bereich der Blüte Verzweigungen, die Pflanze kann bis zu 1,20 m groß werden.

Der Stängel und die Blattadern enthalten einen Milchsaft.

Die Gänsedistel ist, wie der Löwenzahn, ein gelber Korbblütler.

Die Blüte sind ca 4-5 cm groß, bestehen nur aus Röhrenblüten, (keine Zungenblüten, wie beim Löwenzahn) und nach der Blüte enstehen pusteblumen-ähnliche Früchte.

  
Blüte im Juni- August
 
 
aus der Blüte bildet sich eine Pusteblumenähnliche kugel mit den Samen
 
 
verschiedene Blattformen an einer Pflanze, stängelumschließende Form
 
 
nochmal genauer, die stängelumschließende Blattform
 
 
 
 
 
 
Gänsedistel wächst in einem Löwenzahn
 
Blätter der rauhen Gänsedistel
 
 
 
 am abgebrochenen, hohlen Stängel bildet sich Milchsaft

 

Blütezeit: Juni- Oktober

Inhaltsstoffe: Kautschuk, Taraxasterol, Eisen, Vitamin C, Calcium, Vitamin B1, Vitamin B2

Verwechselbarkeit: Giftlattich siehe Lattich

rechts Gänsediestelblüte - rechts Lattichblütenstand

 

 

Verfütterbarkeit:


Kompass-/ Stachel-  Lattich (Korbblütler)

 

 
Kompasslattich im Frühsommer noch ohne Blüten
 
 
 
Blätterunterseite und Stengel mit Dornen
 

Der Kompasslattich ist eine Pflanze, die 30 bis 120 cm groß werden kann und im Frühjahr/ Frühsommer leicht mit dem Löwenzahn zu verwechseln ist, da die Laubblätter oft ähnlich gezackt sind.

Wenn der Lattich dann aber weiter wächst, zeigen sich die Unterschiede.

Dann kann man den Lattich noch mit der stachligen/ rauhen Gänsedistel verwechseln, aber nur solange, bis beide Pflanzen Blüten bekommen.

Die Blüten von Lattich und Gänsedistel sind unterschiedlich in der Größe, die Korbblüten vom Lattich sind winzig klein, ähnlich der Blüten vom Rainkohl (der aber eine andere Blattform hat), die von der Gänsedistel haben mehr löwenzahn-Blüten-Ähnlichkeit, auch in der Größe. siehe Blüten-Vergleichsbilder

Die Laubblätter des Lattich stehen wechselständig an dem Stängel.

Unter den Laubblättern findet man an der Mittelrippe des Blattes Stacheln.

Die Blattform reicht von gezackt bis länglich

In den Laubblätter ist ein weißlicher Milchsaft.

Ab Hoch-Sommer bilden sich dann auch die kleinen, gelben Korb-Blüten.

 
   
gechlossene Blüten, Blüten mit Samen

Links die kleinen Lattichblüten - rechts Gänsedistelblüten
 

 
Kompasslachten mit nicht gezackten Blättern
 

Interessant an dem Kompasslattich ist, dass seine Blattstellung ausrichten kann.

Der Lattich stellt seine Laubblätter bei starker Sonneneinstrahlung senkrecht zum Boden aus, meist in Nord-Süd -Stellung.

 

Die Inhaltsstoffe sind ählich, wie beim Gift-Lattich (im Milchsaft), allerdings in geringeren Mengen

Inhaltsstoffe: Lactucin, Lactupicrin und Lactucerol.=psychoaktive, berauschende Wirkung

 

Blütezeit: Juli - Sept.

 

wichtig: siehe Giftlattich (!), Wiesenbocksbart, Gänsedistel

Verfütterbarkeit: bis


 

 


Gift -/ wilder  Lattich (Korbblütler)

 

(noch kein Bild)

Der wilde oder Giftlattich wird ca 60- 120 cm, selten 2 Meter hoch.

Der gerade wachsende Stängel enthält einen weiß- rotlich überlaufenden Milchsaft und ist oberwärts rispig verzweigt.

Die Grundblütter können einen Durchmesser von über 30 cm erreichen. Im unten Teil findet man Laublätter, die einen bitteren bis scharfen Geschmack haben. Die blaugrünlichen Laubblätter sind stängelumfassend, oft ungeteilt, (anders als beim Kompasslattich, der löwenzahnähnliche Blätter hat) selten etwas buchtig gelappt, eiförmig, die Blattunterseite ist gut erkennbar stachelig, der Blattrand ist spitz gezähnelt.

 

Die  12 - 16 Blüten sind pyramidenförmig-rispig angeordnet und bestehen aus hellgelben, oben leicht rötlichen Zungenblüten, die von den Hüllblätter unter der Blüte überragt werden. Die Früchte, die die Blüten ausbilden sind ca 3 mm lang, schwarzbraun und haben beidseitig fünf Rippen.

Die Wurzel ist spindelförmig, ästig und riecht unangenehm nach Mohn.

Blütezeit: Juli und September

Inhaltsstoffe:  die genauen Inhaltstoffe sind noch nicht bekannt,  .... bekannt ist das er eine große Menge an Bitterstoffen enthält, Wasser, unverdauliche Ballaststoffe 

Der Milchsaft enthält diese giftigen Stoffe; gefunden wurden bedenkliche Sesqi-Terpen. Lactone.

Lactucin, wie die anderen Latticharten enthält der Giftlattich anscheinend nicht.

Getrocknet wirken besonders die Blätter toxisch, eine zu große Menge führt zu Kopfschmerz, Schweißausbrüchen und Schwindel bis hin zum Herzstillstand.

Heilkunde: wurde als Opiumersatz verwendet

Verfütterbarkeit:   -

 


 

 Rainkohl        (Korbblütler) 

 

   
obere Pflanze - Blütenstand   
 
 

Der Rainkohl wächst oft unauffällig an Wiesenrändern, auch in schattiger Lage z.B.  an Gebüschen und wird zwischen 25 cm und 1,20 hoch.

Der Rainkohl fällt erst im Frühsommer auf, die leierfrörmigen Grundblätter, die vorher schon entstehen, kann man schnell übersehen.

Im Frühsommer wächst ein dunkelbrauner, runder Stängel in die Höhe.

Die Blätter, die am Stängel wachsen haben eine andere Form, als die Grundblätter.

Die Grundblätter sind länglich und bilden zum Stängel sind oft zweifache gelappt, die Blätter am unteren Teil der Pflanze stehen wechselständig, sind einfach gelappt, die oberen Blätter sind schmal lanzettich.

Ab ca Juni entstehen im oberen Pflanzenteil die einzelnen, kleinen gelben Blütenkörbchen mit zahlreichen, feinen Zungenblüten, die nur bei sonnigen Wetter zur Mittagszeit geöffnet sind. Aus den Blüten bilden sich kleine, flache, gelb -dunkelbraune Früchte, in dem die Samen heranreifen.

 

 

  
 
obere Blattform
 
  
 
                                   Stängel- und Blattform
 
 
 
 
Vergleich Blüten: links ein Lattich           rechts Rainkohl
 
Blütenvergleich: links Lattich, in der Mitte Rainkohl rechts Gänsedistel
 
links  Braunwurzblüten        rechts Rainkohl
 
Rainkohl - unterschiedliche Blattformen, oben schmal lanzettich, darunter gezähnt, nach unten hin einfach gelappt, 2 fach gelappt

 

Blütezeit: Mai/Juni - September

Inhaltstoffe: Mineralstoffe, Bitterstoffe, Schleimstoffe

Heilkunde: wirkt erweichend, kühlend, auflösend

wird eingesetzt bei : Hautentzündungen (äußerlich - zerquetschte Blätter) , als Tee - Verstopfung + Lymphknotenschwellungen

Verfütterbarkeit:

Verwechselbarkeit: mit Lattich, Gänsedistel Melden, Gänsefussgewächse (ohne Blüten)

 


Huftlattich        (Korbblütler)

 

 

   

 
Der Huflattich ist eine alte Heilpflanze, die im frühen Frühjahr (Febr. - April) nur Blüten hat, zu dem Zeitpunkt bildt sie keine Laubblätter.
 
Die Korbblüten mit vielen Zungen- und Röhrenblüten, sind ähnlich wie bei den Löwenzahnblüten. Sie sitzen auf schuppigen Stängeln und duften schwach honigartig.
Nach der Blüte entstehen  "Pusteblumen", die Fruchtstände.
 
 
Die Laubblätter entstehen erst nach der Blüte, sie sind herz- bzw. Hufförmig und unten grau/weißlich beflaumt/ behaart.
 
 
 
 
 

Standort: trockene, warme und durchlässige Böden, z.B. an Bahndämmen, Wegrändern, Waldlichtungen und Schuttplätzen.

Die Pflanzen auf den Bildern haben ich in zwei verschiedenen verwilderten Gärten gefunden, in der Nähe von Gehölz.

Huftlattich ist eine besondere Pflanze, die erst im zeitligen Frühjahr (Febr./März die löwenzahnähnlichen Blüten bekommt und erst nach der Blüte die Laubblätter ausbildet.

Pflanze: ca.  10 - 30 cm groß

Laubblätter: langgestielt, grundständig, ca. 10 bis 20 cm breit, gezähnt, herz- oder hufförmig, weißfilzige Blattunterseite, leicht bitterer Geschmack, haben einen schwachen Geruch

Blüte: (Frühjahr) gelb, löwenzahnähnlich, mit Zungenblüten und Röhrenblüten, zur Blütezeit sind die Stängel lediglich mit braunen oder rötlichen, behaarten Schnuppenblättern besetzt, duften schwach honigartig und schmecken ähnlich wie die Blätter, jedoch etwas süßer.

Wurzel: Wurzelstock mit kriechenden, bis zu zwei Meter langen unterirdischen Wurzelausläufern

Blütezeit: Februar- April
 
Verwechselbarkeit: Blätter (weiße) Pestwurz, Blüte: Löwenzahn
Unterscheidung: Blüte im Frühjahr abwarten - Pestwurzblätter sind i.d.R. größer
 
 
 
Inhaltsstoffe:  Polysaccharide, Scheimstoffe, Bitterstoffe, bestimmte Alkanloide (!) und Gerbstoffe (siehe Inhaltsstoffe)
Heilwirkung :  schleimlösend
 
Verfütterbarkeit:

Greiskräuter/ Kreuzkräuter

 

allgemein, zur Verfütterbarkeit/Verträglichkeit von Kreuz-/Greisskräutern

Es gibt mittlerweile Untersuchungen, die belegen, dass Kreuzkräuter, wenn sie gefressen werden, bei Schafen, Rehen, Kaninchen und Meerscheinchen keine Vergiftungserscheinigungen oder Schäden herbeiführen.

Anders als bei Rindern, Pferde, Ratten, Mäusen und auch bei Menschen,bei denen die toxischen Stoffe der Greiskräuter (Pyrrolizidine Alkaloide) sich im Kräuter anreichern und über einen bestimmten Zeitraum dann Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

Eine Erklärung wäre, das Kaninchen und Meerschweinchen ganz bewusst Pflanzen aussuchen, die sie fressen und Pferde und Rinder "Graser",  sind, die große Mengen an Gras fressen. In Gräsern stecken weniger sekundäre Inhaltsstoffe.

Kaninchen und ein paar andere Pflanzenpfresser selektieren ihr Futter.

Ihre natürliche Nahrung setzt sich vielen verschiedenen Wildkräutern in unterschiedlichen Mengen zusmmen, die eher reich an sekundären Pflanzenstoffen sind.
 

akobs- Kreuzkraut oder Jakobsgreisskraut (Greiskräuter/ Kreuzkräuter /Korbblütler)

 


Jakobskreuzkraut mit Falter

 

Das Jakobskreuzkraut ist unter den Kreuzkrautern die Pflanze, mit den meisten gelben Blüten. Die Blüten findet man um den 25. Juli (Namenstag Jacobi) herum, daher kommt der Name, die ersten Blüten bilden sich schon im Juni.

Man findet das Jakobskreuzkraut, kurz JKK, mittlerweile sehr zahlreich an Weg- und Wiesenrändern, auf Wiesen, auch auf Weiden, an Schuttplätzen und auch in Gärten.

Das Jakobsgreiskraut ist eine zweijährige Pflanze, die in ersten Jahr nur Laub-Blätter bildet, die sich in der Form von den späteren Laubblättern an der ausgewachsenen Pflanze unterscheiden. Die Blätter im ersten Jahr bilden oft eine Grundblattrosette, aus etwa 20 cm langen Grundblätter. Wenn sie geschnitten wird, wachsen die Blätter teilweise auch einzeln nach. Die Blattform erinnet ein bisschen an Salat-Ruccula-Blätter.

   

  Jakobskreuzkraut 1. Jahr -   Grundblattbildung
 

    

 

 



Im zweiten Jahr bildet sich aus der Grundblattrosette ein günlich bis dunkelrot Stängel an denen sich dann mehr Laubblätter und oben dann die Blüten bilden.

Je nach Standort kann der Stängel gerade herauswachsen, oder die Pflanze wäschst strauchartig , der Stängel kann dabei zwischen 20 - 130 cm lang sein.

Die leierförmig, fiederteiligen Laubblätter sitzen stängelumfassend, wechselständig am Stängel entlange und  sind unregelmäßig, stumpf gezähnt und verbreiten sich zum Ende hin.

Die gelben Blüten bilden eine weit verzweigte Blütenkrone, mit 15 -20  leuchtend gelben Korbblüten, die zusammenstehen.
Die Blüten haben in der Mitte dunkelgelb- bräunliche Röhrenblüten, die von 12 -15 Zungenblüten umgeben sind.

Unter der Blüte findet man 13 schwarz bespitzte Hüllblätter.

 

 

Jakobskreuzkraut - 2. Jahr - Blätterform 2. Jahr, Blütenbildung, Blüten öffnen sich
Blütendetails:
 
 
 
 
 
 

  
Die Hüllblätter unter der Blüten liegen beim Jakobskreuzkraut an
 
Blattdetails:
 
 
 
 
Bie Blätter beim JKK sind stängelumfassend
 

 

"Problempflanze" Jakobskreuzkraut"

Das Jakobsgreiskraut hat sich in den letzten Jahren sehr stark vermehrt und hat den Ruf, dass es, zumindest zeitweise in bestimmten Wachstumphasen, (warscheinlich im ersten Wachstumsjahr, zu dem Zeitpunkt, wo die Grundblattrosette gebildet wird) von Pflanzenfressern nicht als "ungeniesbar" bzw. gefährlich erkannt werden kann.

 

Es gibt mittlerweile ein schon viele Seiten im Internet, die vor JKK warnen, nicht nur auf Bezug auf den Verzehr oder die Verfütterung von JKK, sondern auch über die leberschädigenden Giftstoffe der Pflanze, die im Honig landen, wenn Bienen ihn auf den Pflanzen eingesammelt haben.

Diese Giftstoffe sind in allen Kreuzkräuter enthalten, das Jkk hat ein höhere Menge davon und es bildet sehr viele Samen aus, wodurch es sich auch sehr stark ausbreitet.

 

Links:

http://www.landwirtschaftskammer.de/riswick/pdf/jakobskreuzkraut.pdf

http://www.lfl.bayern.de/ips/unkraut/31470/

http://www.jki.bund.de/fileadmin/dam_uploads/_koordinierend/jakobs-kreuzkraut/JAKOBS_KREUZKRAUT_SCHLEICH_SAID.pdf

 

Erfahrene Weidetiere meiden auf der Wiese Pflanzen mit Alkanoide, die die im frischen Zustand bitter schmecken.

Das ist warscheinlich der Grund, warum man das JKK auch auf Weiden und Wiesen findet, auf denen Tiere, oft Pferde, gerade weiden.

Hier in der Nähe ist auch so eine Pferdeweide, ich konnte beobachten, wie es auch nachzulesen ist, solange genug Gras da ist, die Pferde das JKK  meiden.

Das Gras um das die Kreuzkraut-Staude wird abgeweitet und die JKK-Stauden bleiben gut erkennbar auf der Weide stehen und werden richtig groß.

Ist das Gras abgeweidet, wird scheinbar die Wiese gewechselt.

Die speziellen Giftstoffe von Kreuzkräuter bleiben, im Gegensatz zu vielen anderen giftigen Inhaltsstoffen von anderen Pflanzen, auch noch im Heu oder der Silage wirksam. Im getrockneten Zustand geht der der bittere Geschmack anscheinend verloren, denn es gibt viel mehr Fälle, von JKK- Vergiftungen nach Heuverfütterung mit JKK als von frischen Pflanzen.

Die Alkanoide schädigen die Leber dauerhaft, sie lagern sich im Körper ein, so das ein schleichende Vergiftung möglich ist.

Quellen berichten von Todesfällen speziell bei Pflerden und Rindern, aber auch bei Schafen und Ziegen.

Kaninchen, Meerschweinchen und Wüstenrennmäuse scheinen das Gift oral aufgenommen verarbeiten zu können. Es gibt Versuche, in denen es intravenös gegeben, tötlich wirkte.

Es gibt aber auch Vermutungen, dass der Wildkaninchenbestand aufgrund von der Verbreitung von JKK so geschrumpf ist.


 

 

Das Jakobskreuzkraut hat natürliche "Fress-Feinde".

Die Raupen eines Faters, den Jakobskreuzbären dienen sie als Nahrung, sie sind auf diese Pflanze speziallisiert.

Sie fressen speziell diese Pflanzen und machen sich so ungeniesbar für Fressfeinde.


   


Ein Teil der Bilder von dem JKK (Jakobskreuzkraut) sind von 2009, von einer Brachwiese, wo ich es schon am Vorjahr gesehen hatte.
Ich habe es im folgendem Jahr beobachtet und Ende Juni, als sich gerade die Blüten geöffnet hatten, fand ich die Raupen vom Jakobskrautbären, einem sehr schönen Nachtfalter, der schwarz und rot gezeichnet ist.
Die Raupen fraßen innerhalb weniger Tage nach und nach sämtliche Blüten ab.
So konnten sich die Pflanzen nicht übermäßig vermehren.
Im August waren die Pflanzen, an denen besonders viele Raupen gefressen hatten, verdort und eingetrocknet.
 
 
Update 2010
Auch im Folgejahr waren im Frühsommer einzelne Jakobsgreiskrautpflanzen auf der Wiese zu finden.
Ende Juni, kurz bevor sich die Blüten öffneten waren schon einzelne Raupen an den Pflanzen zu finden, Anfang Juli waren diese Pflanzen auf der Wiese ganz verschwunden, sie erholten sich auch nicht im Sommer.
Die Eier vom Jakobskrautbären sind gelb, sitzen an den Laubblättern und sind kleiner als 1 mm.
 
Update 2011
Wieder bilden sich nur einzelne, wenige Jakobskreuzpflanzen.
 

 

 

Inhaltsstoffe/ Giftstoffe: Pyrrolizidin- Alkanoide (u.a. Jacolin, Joconin, Jacozin, Ridellin)
 
 
Verfütterbarkeit:
 

raukenblättriges Greiskraut  (Greiskräuter/ Kreuzkräuter /Korbblütler)

 

Bild und Beschreibung folgt noch

 

Unterscheidung - siehe auch folgende Tabelle-

 
 
 
   raukenblättrige Kreuzkraut Jakobskreuzkraut
über die Blüten

größere Blüten

heller gelb als bei JKK

lang gestielt

rispenähnliche Anordung

kleinere, dottergelbe und enger stehende Blüten mit kleinen Köpfen
Blütenblattmenge gibt es für beide unterschiedliche Angaben, das sie ... ....13 Blütenblätter oder auch mehr hätten, ich finde nur welche mit 13 Blütenblättern
Hüllblätter unter der Blüte sind länger und abstehend liegen an
Blatt- Geruch   zerreibt man ein Blatt, riecht es unangenehm
Blätter am Stängel nur ein kleiner Blatthaken

die unteren Stängelblätter sterben zur Blütezeit in der Regel ab

Grund- und auch das Stängelblätter  stängelumfassend

Blütezeitpunkt Spätsommer August - September Sommer Juni - Juli  (um den Jakobi-Namenstag, 25 Juli herum)
 

 


Klebriges Greiskraut   (Greiskräuter/ Kreuzkräuter /Korbblütler)

 

 

 

 

 

 

 

Verfütterbarkeit:



schmalblättriges Greiskraut (Greiskräuter/ Kreuzkräuter/Korbblütler)

 
schmalblättriges Greiskraut
 
 
schmalblättriges Greiskraut
 
 
Verfütterbarkeit:

gewöhnliches Greiskraut (Greiskräuter/ Kreuzkräuter /Korbblütler)

 

     
  gewöhnliches Greiskraut, aus den kleinen Korbblüten werden Samen
 
 

 
  
 
 
 
Verfütterbarkeit:  


Hain-Greiskraut / Fuchs-Greiskraut/ fuchssches Greiskraut   (Greiskräuter/ Kreuzkräuter /Korbblütler)

Das Fuchssche Greiskraut findet man in Wäldern, Gebüschen und auf Lichtungen.

Es ist eine mehrjähre, ca 60 - 180 cm große, recht schlanke Pflanze, die erst im Bereich ihres Blütenstande aufrecht verzweigt ist.

Der Stängel ist oft rötlich verfärbt, die wächselständig stehenden 5-20 cm langen Laubblätter sind gestielt, ungeteilt, länglich lanzettlich, am Rand gezähnt.

Die gelben, körbchenförmigen Blütenstände bestehen aus fünf Zungenblüten und Röhrenblüten.

Blütezeit:  Juli - September

Inhaltsstoffe: leberschädigende Pyrrolizidin- Alkanoide

Verfütterbarkeit:


weitere Arten:

Frühlingskreuzkrau blüht schon vom April bis Mai. Es ist weniger stark giftig.


Wasser-Kreuzkraut  goldgelbe Blüten,Blütezeit: Anfang Juni - Herbst, ca. 15 bis 40 cm hoch.
Die zerriebenen Blätter riechen nicht unangenehm.

 

Alle Greiskräuter:
Verfütterbarkeit: !!! sehr giftig!!! - auch in getrocketer Form - z.B. im Heu


Inhaltsstoffe: sehr bedenkliche Mischung von Alkaloiden (Pyrrolizidinalkaloide) und Oxalate, die auch in getrockneter Form noch sehr wirksam sind.

Die höchste Toxizität haben die Blüten.

Am giftigsten ist das Alpen-Kreuzkraut, etwas weniger Giftstoffe hat das Jakobs-Kreuzkraut und das Wasser-Kreuzkraut. Von allen Greiskräuter ist die toxische Konzentration bei dem raukenblättrigen Kreuzkraut am niedrigsten.

 

Giftig, aber verträglich für Kaninchen?

 

Es gibt Quellen, die sagen (vermuten), dass Meerschweinchen und Kaninchen ein spezielles Enzym haben, dass Alkaloide unschädlich macht, warscheinlich auch das betreffende Alkaloide (Pyrrohizidien) in den Greiskräutern.


Folgen: Die Vergiftungserscheinungen setzen zeitversetzt ein und die Giftstoffe lagern sich im Körper ein, bis hin zu einer kritschen Menge, die zu Leberschäden führen und dann zum Tode.

Auch wenn Kaninchen und Meerschweinchen so ein Enzym haben, um Pflanzen mit Alkanoiden fressen zu können, kann es trotzdem zu Langzeitschäden kommen, durch die Einlagerung dieser speziellen Alkanoide im Körper.

 

 



          Rainfarn         (Korbblütler)            

In einigen Quellen wird der Rainfarn als giftig angeben, andere verfüttern ihn in kleinen Mengen, auch teilweise zur Wurmvorbeugung, andere Quellen vermuten, das es ungiftige und giftige Unterarten des Rainfarn gibt.

 

Inhaltsstoffe: u.a. Thujon (!), Bitterstoffe, Gerbstoffe, Kampfer (!), Bittere Glykoside (!)

Heilkunde: würde früher innerlich zur Entwurmung eingesetzt, ansonsten nur äußerlich, gegen stumpfe Verletzungen, gegen Läuse und sonstige Insektenabwehr

Verfütterbarkeit: - muss jeder Halter selber entscheiden


 

(Wiesen-)    Bocksbart    (Korbblütler)

 

 

 
 

 Verfütterbarkeit:

 
 

 


     Sonnenblume       (Korbblütler)       

 

 

 
Sonnenblumen im Frühsommer, noch ohne Blüte
 
Inhaltsstoffe: u.a. Calcium, Campher, Flavon- und Gycoside, Fruchtzucker, Histamin, Magnesium, Pflanzenöle, Saponine, Taraxasterol, Vitamin B1, B2, B3, E, Zink, ätherische Öle
Verfütterbarkeit:

 

Topinambur / Erdbirne      (Korbblütler)      

 

 

Bilder von Pflanzen an einem Bach/Fluss

 

 

Bilder von Pflanzen, die noch nicht blühten, auf einem brachliegendem Grundstück

 

 

 

Topinambur sind sonnenblumenähnliche Pflanzen, die bis zu drei Meter hoch werden können.

Die Pflanze bildet mehrere aufrechte, rauhe, gehaarte und verzweigte Stängel, an denen raue Blätter sitzen.

Die  kräftig gelben Korbblüten findet man erst ab Ende August bis Oktober bis November. Die Blüten wachen aus den Achseln der oberen Laubblätter. Die besteht aus Zungen- und Röhrenblüten

Die innen weiße Knolle, ist birnen-, apfel- bis spindelförmig und von einer dünnen beige/ gelb bis rosa farbene Haut umzogen.

Die Knollen können gegessen werden, werden auch teilweise kultiviert. Sie können roh in Salaten, oder wie Kartoffeln in Salzwasser gekocht oder frittiert gegessen werden.

Inhaltsstoffe: Knolle: Innulinein (Polysaccharid), hoher Eiweiß-Gehalt

Verfütterbarkeit:  
 

 

 

     Zweizahn       (Korbblütler)       

 

 

 

 

Der Zweizahn ist eine 15- 100 cm große Pflanze.

Die Laubblätter stehen gegenständig, sind drei-bis fünfteilig gezackt, die oberen Blätter haben eine etwas andere Form und sind oft größer. 

Aus der Pflanze wachsen mehrere grün bis braunrote Stängel, die kahl oder etwas flaumig behaart sind und sich weiter verzweigen.

Die kleinen, eher unscheinbaren Blüten stehen einzeln.

Die äußeren Blüten-Hüllblätter sind laubblattartig, die inneren Hüllblätter sind oval und gelb bis braungelb gefärbt. Die Blüte gesteht meistens aus Röhrenblüten.

Beim schwarzfrüchtigen Zweizahn sind in der Blüten schwärzliche Streublätter, die Blüte ist von unterschiedlich großen Hochblättern umgeben, die lanzettlich geformt sind. Die Blüten-Hüllblätter sind breit oval und an der Spitze manchmal etwas rötlich eingefärbt.

Die Blütezeit: Juli-Oktober bwz. beim schwarzfrüchtigen August bis September.
Inhaltsstoffe: Wurzel: Polyine Früchte: Gerbstoffe und Oele
Verfütterbarkeit:

 

     Ringelblume         (Korbblütler)   
 

 

  
Die Ringelblume ist eine bekannte Gartenpflanze und Heilpflanze, die auch verwildert verbreitet ist.
 
Die länglichen Laubblätter sind fein gehaart, der Stengel ist kantig und ebenfalls behaart und zwischen 30 und 70 cm lang.
 
Die Blüten sind von gelb bis dunkelorange, im inneren Teil der Blüte entstehen nach der Blüte die typischen sichelförmigen Samen.

 
Blütezeit: Juli-Oktober

Inhaltsstoffe: atherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide

Verfütterbarkeit:

 

Alante   (Korbblütler)

 

 

Alante  sind eine Pflanzengattung innerhalb der Korbblütlerfamilie, mit ca 100 Arten. 

 

echter   Alant   (Korbblütler)

 

 

Pflanze: alte Bauergarten-/ und Heilpflanze, die man nicht mehr so oft findet, diese Bilder sind aus einem Apothekergarten, ca.50 bis fast 2 mtr.

Laubblätter: bis zu 50 cm lang, Blättern,auf der Unterseite filzig,

Sie bildet sich zurerst ein Grundblattrosette mit spitzovalen Blättern, die von Jahr zu Jahr grösser wird.

Im 3. jahre entsteht dann im im Sommer der Stängel, aus dem sich zuerst ganz oben eine Blüte entwickelt, später können Nebentriebe mit Blüten wachsen.

Wurzel:  starker Wurzelstock,  aromatischer Geruch.

Heilwirkung:  Husten, Krämpfe und Magenschwäche

 

Blüte, Juli - Sept.

Inhaltsstoffe: Inulin, Sesqui-terpenlatone, Alantolacton u.a.

Verfütterbarkeit:


rauher Alant   (Korbblütler)

 

 

Bilder folgen

 

 



 

Der rauhe Alant ist eine selten gewordene 15 - 70 cm große Pflanze mit  stark rauhaarigen Blättern und Stängel.

Die Laubblätter ist ledrig und schmal elliptisch, mehr oder weniger ganzrandig und beidseitig behaart.

Die oberen Stängelblätter haben einen verschmälerten oder abgerundet sitzenden Grund, sind aber nicht stängelumfassend. Häufig besitzen sie eine hervortretende Aderung.

Die Blüten stehen alleine oder seltener in Gruppen von bis zu dreien am Ende der Stängel.

Sie haben einen Durchmesser von 2 - 5 cm mit fast gleich langen Hüllblättern unter der Blüte.

enlightened Wildwachsend bitte nicht pflücken und verfüttern, diese Pflanze ist in Deutschland bestandsgefährdet.

Blütezeit: Juli- Sept.

Verfütterbarkeit:


Dürrwurz / Alant  (Korbblütler)

 

 

 

Die Dürrwurz ist eine Pflanzenart in der Gattung Alant, die sich durch die fehlenden Zungenblüten und die zurückgekrümmten Hüllblätter des Blütenkörbchen von anderen Arten der Gattung Alant unterscheidet.

 

Dürrwurz-Grundblattform
 
 
 

 

Standort: an trockenen Waldrändern und Kahlschlägen, auf Trockenhängen (eher Mitteleuropa und mediterane Standorte)

Pflanze: krautig ,40 bis 120 cm, aufrecht und ist meist erst im oberen Bereich verzweigt, dünn und weich filzig behaart, allerdings nicht oder nur wenig drüsig.

Laubblätter: eiförmig bis lanzettlich,  nach oben  hin kleiner werdend,  untere und mittlere Blätter gestielt

Blüte: doldig ausgebreitet, rispiger Blütenstand mit gelben Korbblüten, 5 bis 10 mm ,äußere grüne Hüllblätter  zurückgekrümmt, stehen vom Blütenköpfchen ab.

Frucht: Pusteblumen-ähnlich (Achänen)

Blütezeit: Juli bis September.

 

 

Heilkunde:  gegen Blähungen, als schweiß- und harntreibendes Mittel

 


 

Färberkamille / Färber-Hundskamille  (Korbblütler)

 

 

Beginn der Blüte im Juni
 
 

Im Gegensatz zur echten Kamille, die weiß blüht, hat die gelbblühende Färberkamille keine hohle Blüte, sondern eine markig-gefüllte und  duftlose Blüte. D

Die Blütezeit ist von Juni bis in den Spätherbst.

 

Inhaltsstoffe: Luteolin (gelber Farbstoff in den Blüten) ... und ?

Verfütterbarkeit:

 


Goldrute (Korbblütler)

In diesem Verbreitungsgebiet gibt es zwei Goldrutenarten, die kleinere und früher blühende Riesengoldrute und die kanadische Goldrute, die als Zierpflanze und Bienenweideeingeführt wurde und sich verwildert weit verbreitet hat.


Man findet die Goldrute in Gärten (Zierpflanze), an Böschungen, oft in der Nähe von Gewässern.

 

kandadische Goldrute (Korbblütler)

 

 


 
links - kippende Spitze      rechts - Blattform nah



 

Die lanzettigen, von gezackten Laubblätter stehen wechselständig an dem Stängel, sind grün, auch schon mal braun-rötlich gefärbt und im oberen Teil behaart. Nach oben können leichte Verzweigungen entstehen und die Spitze ist weicher, als der Stengel und kippt ein.


Die Blüte enthält viele einzelne, kleine Korbblüten und wachsen in traubiger, risperiger Form. Unter den Blüten sind kleine Hüllblätter.

Verfütterbarkeit:

Inhaltsstoffe: Flavonoide und (Triterpen-) -Saponine, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherisches Öl

Heilkunde: harntreibend, krampflösend und entzündungshemmend

wird unterstützend eingesetzt bei:
- entzündlichen Erkrankungen der Harnwege, bei Harnsteinen und Nierengriess
- Darmentzündungen
- Keuchhusten  
- Blähungen, ausgelöst durch Verspannungen
- zur Anregung des Stoffwechsels,
- bei Hauterkrankungen
- Lebererkrankungen
- äußerlich auch bei Wunden und Insektenstichen
 


Echte Goldrute (Korbblütler)

 

 

Inhaltsstoffe: Saponine, Penol-Glyxoside, Flavonoide, ätherische Öel mit Sesquiterpen 

siehe auch Seite Infos zu Inhaltsstoffen

Heilwirkung, (nur ?) auf Menschen bezogen: Blasen- und Nierenleiden, entzündungshemmende, schwach krampflösende und schmerzstillend, „Wundkraut“

außerdem: Färben von Wolle und Bauchwolle in einen goldgelben Ton

Verfütterbarkeit: Tiergiftig: in den USA wurden Vergiftungen bei Weidevieh beobachtet


 
Resedengewächse (Kreuzblütler)
 
Färber- Wau/ Färber-Resede/ Reseda (Resedengewächs)
 
 

Es gibt in dieser Pflanzenfamilie in Europa hauptsächlich die gelbe Resede (folgt als nächste) mit fiederteiligen Blättern, die gelbe Resede (hier)  mit langen glatten Laubblättern,, die Klein-Resede / Rapunzel-Wau und einige Zierarten u.a. die wohlriechende Resede und eine weißblühende Form (noch nicht gefunden).

 
 
 
 
 
 
 
 
   

 

 
 
Der Färberwau ist eine 1 bis 1,5 Meter hoche Pflanze, die erst eine flache, grundständige Blattrosette bildet.
 
Später, evtl. auch erst im 2. Wachstumsjahr, bildet sie einen Stängel mit wechselständigen schmalen, länglichen Blättern, die denen der Nachtkerze ähnlich sehen. 
An dem Stängel bildet sich endständig eine rutenförmige aufrechte Blütentraube mit gelblich-grünen kleinen Blüten.
 
 
Blütezeit: Juni - August
Inhaltsstoffe:   Flavonoid, Senföle
die oberen blühenden Pflanzenteile enthalten Luteolin, Apigenin (Farbstoffe)
Heilwirkung: beruhigend, schmerzstillend, wird eingesetzt bei Schlaflosigkeit und Unruhe
 
Verfütterbarkeit:
 

 
gelbe Resede/ gelber Wau/ gelbe Rauke (Resedengewächs)
 
 
 

 
 
 
 
 
 
Die gelbe Resede wird ca. 30 - 70 cm groß und wächst oft eher buschig.
Der aufrechte, reich beblätterte Stängel kann einfach oder verzweigt sein

Der traubige Blütenstand besteht aus vielen geruchlosen Blüten

Die aufrechten, länglichen Früchte sind 8 -15 mm groß.


 
Blütezeit: Juni - September
Heilkunde: beruhigend, schmerzstillend, gegen Schlaflosigkeit, Unruhe, Quetschungen, Blaue Flecken
Inhaltstoffe :Senföle, Flavone
Verfütterbarkeit:
 

 
Garten- Resede (Resedengewächse) 
gelbblühend
außerdem
weiße Resede
 
 

    Johanniskraut  (Johanniskrautgewächse)    
 
 
 
 
 

 

 
 
 
 

Johanniskraut im April, die Blütenstände vom Vorjahr sind gut sichtbar
 
 
Das Johanniskraut ist eine aufrechtwachsende Pflanze, ca 40 -50 cm hoch, mit einem festen Stängel.
Das Johanniskraut auf einigen der Bilder habe ich auf einer Brachwiese gefunden. Dort steht es teilweise als einzelne Pflanze, es gibt auch regelrechte Büsche.
Der Stängel vom Johanniskraut ist markig gefüllt, nicht hohl.  Die kleinen Blätter stehen sich gegenüber.

An den Blättern kann man die Pflanze gut bestimmen: wenn man das Blatt gegen das Licht hält, erkennt man gut kleine helle Punkte, als wenn das Blatt mit einer Nadel punktiert wurde.

 
 
Die Blüte vom Johanniskraut ist gelb und leicht verwechselbar mit Greisskrautarten (Kreuzkraut) siehe weitere Bilder von Greisskräutern hier auf der Seite  (giftig!)
 
beide Pflanzen mit Stängel und Blätter im Direktvergleich
 
Die Blüten der beiden Pflanzen im Detail,                        links Jakobskreutzkraut -                          rechts das Johanniskraut


Verfütterbarkeit:  -   Bedenklich: Es kann - gerade bei hellhäutigen, hellfellfarbenden Menschen bzw. Tieren (besonders bei Albinos),  lichtempfindlich machen, es können dann Verletzungen entstehen.
Quelle: http://www.botanikus.de/Botanik3/Ordnung/Johanniskraut/johanniskraut.html

Inhaltsstoffe: u.a. ätherische Öle,  Hypericin (!), Flavonoide, Gerbstoffe, antibiotisch wirksame Verbindungen, Harz

Die Wirkung vom Hypericin bleibt auch zu ca. 20% auch im Dürrfutter (getr. Kräuter oder im Heu) erhalten.


gelbe Kreuzblütler

Wegrauke/ gewöhnl. Rauke (Kreuzblütler)

 

  
 

Die Wegrauke ist eine 30 - 70 cm große, aufrecht wachsende Pflanze.

In Bodennähe bildet sie eine Grund-Blattrossette mit gezackten Blättern, wenn man oben weiter schaut, findet man längliche, lanzettiche Blätter.

Inhaltsstoffe: Gerbsäure, Vitamin C, Glukosinolate

Verfütterbarkeit:

 

sind die Blätter nicht spitz-zulaufend, sondern am Ende rund, die Blüten stimmen überein, dann wird es sich um ein Barbarakraut (Kreuzblütler) handeln, das jetzt folgt


Barbarakraut/ Winterkresse (Kreuzblütler)

Blattform:
Blätterform
 

Das Barbarakraut oder Winterkresse findet man an Wegrändern, Äckern, in Gewässenähe, in Kiesgruben und an Bahndämmen.

Der Name Barbarakraut kommt warscheinlich, das man diese Pflanze als Wildgemüse bis in den Dezember (Barbaratag) hinein sammeln und verwenden kann.

Es sind  30 - 90 cm hohe Pflanzen, die im ersten Jahr ihre Blätter bilden, die Halbrossette wachsen und erst im Frühjahr darauf Blüten bildet. Sie hat typische leierförmige Grundblätter, mit mehreren Seitenlappen und einen rundlichen, teilweise herzförmigen Endlappen.

Die gelben Blüten stehen in traubigen Blütenständen, die Blüten haben 4 Kronblätter. Nach der Blüte entstehen 15- 25 mm lange Schotenfrüchte, die aufrecht vom Stängel abstehen.

Inhaltsstoffe: viele Vitamine, Glucosinolate, Flavonoide, Saponine

Heilwirkung: wirkt Appetit anregend, blutreinigend und harntreibend

Verfütterungsempfehlung: -

 


Ackersenf   (Kreuzblütler)

 

 

 

 
 
links obere Blätterform   - rechts untere Blätterform
untere Blattform, gelappt
 
 

 

Standort: Wegränder, Brachflachen, Schuttplätze

Pflanze: 30- 70 cm  aufrecht wachsend

Stängel, rauh gehaart (haben andere Senfarten nicht)

Laubblätter: wechselständig, untere Blätter im Umriss oval, oft gelappt oder eingeschnitten, mit großem rundlichen Endabschnitt, obere Blätter schmaler, teilweise bis einförmig

Blüten:4 kreuzförmig zusammenstehende, schwefelgelbe Kronblätter, die grünen Kelchblätter unter der Blüte stehen weit ab

Es bilden sich 2,5 - 6,5 cm lange Schoten mit konischem oder vierkantigem, nicht gekrümmtem  1 - 2 cm langem Schnabel, die kahl oder kurz behaart sind.

 

Blütezeit: Mai- Sept.

Verwechselbarkeit: mit andere gelben Kreuzblütern

Heilkunde: wird angewandt bei  Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Stoffwechselschwäche und bei Erkältungen mit  Halsschmerzen, Bronchitis.
 
Inhaltsstoffe: Öle und Senföle
 
Verfütterbarkeit:
 

     Sumpfkresse                 (Kreuzblütler)  

 

 

 

 

 

Verwechselbarkeit: siehe Ackerschöterich (!) (nächste Pflanze)

Verfütterbarkeit:


Ackerschöterich   (Kreuzblütler)   

 

 

Inhaltsstoffe: herzwirksamen Glykoside (!!) 

Heilpflanze mit Inhaltsstoffe, die sich nicht zum nicht verfüttern eignet,  nur homoöp. Anwendung

Verfütterbarkeit:     


Rucula / Doppelsame      (Kreuzblütler)  

 

 

 

Hauptsächlich zu finden: Garten-Senfrauke (heimlische, schon seit dem Alterum gekannte Heilpflanze mit weiß-rosa Blüten), schmalblättrige Doppelsame und die Mauerdoppelsame (aus dem mediteranen Raum eingeführt).

Schmalblättrige Doppelsame

Pflanze: krautig, ca 20 - 100 cm, riecht intensiv-scharf, würzig.

Stängel: aufrecht, häufig verzweigt, mehr oder weniger kahl und kann am Grund etwas verholzen, teilweise auch bereift,
bis zur Mitte beblättert
Laubblätter: pro Stängel ca. 3 - 6, gestielt, kahl, untere Blätter mit 2-15cm, elliptisch bis verkehrt-eiförmig, mit einem gewellten Rand oder sind bis zu tief fiederteilig, mit zwei bis fünf länglichen bis linearen Abschnitten, die oberen Laubblätter mit schmaleren Abschnitten
 
Blüte: endständig, anfangs schirmtraugig, später traubiger Blütenstand, vierzählige Blüten, vier 4 bis 7 mm lange Klechblätter,  mit weißen Hautrand, kahl oder flaumig behaart
schwefelgelb, auf der Unterseite deutlich hellere Kronblätte, 7 - 15 mm lang, mit gerundetem Ende, 6 Staubblätter

 

Frucht: Schoten, vom Stängel abstehend

Blütezeit: Mai - September

 

Inhaltsstoffe: hoher Gehalt an Senfölen, Jod, Glucosioläten, Beta-Carotin, Folsäure




Rosengewächse

Fingerkraut    (Rosengewächs)

Gänse-Fingerkraut   (Rosengewächs)

  

   

 

 

Standort: ziemlich verbreitete, an Straßenrändern,Feldwegen, aber auch auf nährstoffreichen Wiesen und auf Äckern

 

Blätter: sind ähnlich und verwechselbar mit dem Rainfarn oder Madesüß.

Blüten: sind ähnlich und verwechselbar mit Hahnenfuss und Nelkenwurz.

 

Pflanze: wächst kriechend, nur ca. 10- 20 cm groß.

Wurzel:  20 cm lange Wurzel, ein Rhizom

Blätter:  aus den Blattachseln wachsen ganz typisch bis zu 80 cm lange, kriechende Ausläufer, die an den Knoten Blattrosetten tragen und Wurzeln treiben.

Grundblätter: gestielt, 7- bis 21-teilig, unterbrochen gefiedert, silberig-graue, fein behaarten Blattunterseiten

Blüten: langen Stielen, Die Kronblätter nicht ausgerandet.

Frucht:  Nüsschenfrüchte.

Blütezeit: Mai - August.

 

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, (Harz-) Bitterstoffe, Schleimstoffe, Flavonoide, Cholin, Glykoside, Tanine, Amine, Calcium

Heilkunde:  zusammenziehend, schmerzstillend

Wird angewandt bei Durchfall, Entzündungen der Mundschleimhatu oder des Zahnfleisches (Wurzel kauen) , gegen Muskulturkrämpfe allgemein, Bauch- Unterleidsschmerzen und Menstruationsbeschwerden

 

Verfütterbarkeit:


hohes Fingerkraut    (Rosengewächs)

  
Blüte

 

 
Blätter und Stängel

Das Hohe Fingerkraut findet man an Straßenböschungen und Magerwiesen, es ist seltener, als die anderen Fingerkräuter.

Es wird ca 30 und 70 cm hoch, Stängel und Blätter sind behaart.

Die handförmigen Blätter sind 5 bis 7 zählig und die Blättchen 2 bis 9 cm lang.

An den oben verzweigten Stielen stehen endständig die schwefelgelben 20-25 mm großen Blüten

Inhaltsstoffe: Fettsäuren, Flavonoide, Gerbstoffe, Triterpene

Blütezeit: Mai - August

Heilkunde: Wundbehandlung, gegen Durchfall 

Verfütterbarkeit:

Verwechselbarkeit: Blutwurz, ähnliche Blätter und ähnliche gelbe Blüten und weitere Fingerkraut-Arten auch (weißblühend) : Erdbeer-Fingerkraut

 


Silberfingerkraut   (Rosengewächs)

 

   

 

Das Silber-Fingerkraut ca 10 - 50 cm groß,  mit aufsteigende Stängel und weißfilzig behaart.

Die Laubblätter stehen zahlreich grundständig und am Stängel verteilt, sind fünf- bis siebenzählig gefingert und gezähnt.

Die Blätter sind von der Unterseite deutlicher als auf der und die Oberseits behaart.

Die Stängelblätter sind tief geteilt und meist spitz zulaufend.

Die Blüten stehen zu mehreren zusammen, sind fünfzählig, ca.9 - 12 mm groß.

Silber-Fingerkraut bildet ein Rhizom.

Inhaltsstoffe (von Fingerkraut allgem.) Bitterstoffe, Gerbstoffe, Gerbsäure, Flavone, Harzbitterstoffe, Glykoside

Verfütterbarkeit: Kaninchen und Meerschweinchen

 

Verfütterbarkeit:  Hamster


Kriechendes Fingerkraut   (Rosengewächs)

 

 


 

 

 

Das kriechende Fingerkraut findet man auf feuchten Wiesen, Schuttplätzen, Äckern, in Weinbergen, an Wegrändern. Die Pflanze mag stickstoffreiche, etwas dichte und tiefgründige Böden. Nur selten treibt die Pflanze auf Sand oder Schutt.

Sie ist eine 10 - 15 cm große Pflanze, mit  Außläufer bildet, die bis zu einem Meter lang werden können.

Die Pflanze bildet eine dünne Pfahlwurzel, die bis 45 cm lang wird.

Die Laubblätter sind wechselständig, langstielig bis sitzend, fünfzählig handförmig, manchmal aber auch nur dreizählig, elliptisch, die Ränder sind deutlich gezähnt.

Die gelbe Blüten sind 1,5-2,5 cm und wachsen einzeln an langen Stängeln aus den Blattachseln. Die haben 5 Blütenblätter mit grünen hochgewölbten Kronblättern.

Aus der Blüte bilden sich  graubraune Nüsschenfrüchte.

 

Die Wurzeln des Kriechenden Fingerkrauts wurde ähnlich wie der Blutwurz verwendet.

Blühtezeit: Mai - August

 

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe

Wirkungsweise ähnlich wie beim Blutwurz

Verfütterbarkeit:

 


(gewöhnlicher/ echter)   Nelkenwurz       (Rosengewächs)

 

 

Die Echte Nelkenwurz findet man von Mai bis Oktober am Waldrand, in lichten Laubwäldern, in Gärten, an Mauern, Waldwegen, an Gebüschen, und in der Nähe von Bächen.

Die Pflanze wird 30 - 120 cm hoch, bildet zuerst eine dichte Blattrosette, wächst dann in die Höhe.

Die Blätter der Stengel sind gefiedert. Die Wurzel ist ein Rhizom.

Sehr früh im Frühling bilden sich die kleinen, ca. 2 cm großen Blüten mit 5 gelben Blütenblättern.

An der Blüte ist ein grüner Kelch. Im Sommer, nach der Blüte entstehen aus den Blüten die Früchte, die klettich sind.

 

 
Juni, Klettfrüchte

 

Inhaltsstoffe: Glykosid (getrocknet Eugenol = Gewürznelkenduftstoff), ätherische Öle, Bitterstoffe,  Gerbstoff, Gerbsäure, Flavone

Heileinsatz: die Wurzel wird vor der Blüte gesammelt, Tee oder Aufguss aus Blättern

Heilwirkung: gegen Durchfall und andere Verdauungserkrankungen, Übelkeit und Erbrechen, Zahnfleischentzündungen und Halsentzündungen

 Verfütterbarkeit: vor der Blüte nach der Blüte


Blutwurz /Natternwurz  (Rosengewächs)

 

 

 

Die Blutwurz ist eine ca 10 - 50 cm große, kraute Pflanze. Die Stängel kann aufrecht oder niederliegend sein, ist oben mehrästig, beblättert und unterschiedlich behaart.

Die lang gestielten auffällig geformten Grund-Laubblätter sind dreiteilig (seltener  vier- bis fünfteilig), grob und gezähnt.

Die Laubblätter am Stängel sind dreiteilig.

Es sind drei bis fünf große Nebenblätter vorhanden, deshalb erscheinen die Laubblätter mehrteilig.

Die gelben Blüten wachsen in den Blattachseln, mit 4 verkehrt herzförmigen Blütenkronblättern und sehen den Blüten von Hahnenfuss oder Fingerkraut ähnlich.

Das Rhizom (Wurzel) ist kräftig, ca. 1 bis 3 cm dick, verholzt und innen blutrot.

Blüte: Mai bis Oktober.

Heilkunde: hauptsächlich äußerlich angewendet, wirkt stark zusammenziehend, austrocknend und entzündungshemmend

Innerlich  bei Durchfallerkrankungen und zur Stärkung des Magens, gegen Fieber

Tierheilkunde: gegen Durchfallerkrankungen bei allen Tierarten, kann als Wurzelpulver, Tinktur oder Absud verabreicht werden, und äußerlich auf Wunden, Ausschläge etc

 

Inhaltsstoffe: Gerbstoff, Gerbsäure, roter Farbstoff, Harz, Tormentillin, ätherisches Öl   

Verfütterbarkeit: -   für Hamster:


   Odermennig      (Rosengewächs)

 

 

 

 

Inhaltsstoffe:  u.a. Gerbstoffe, (Catechingerbstoffe), Bitterstoffe, ätherische Öle, Flavonoide, Tri-Terpebe (bzw. Ellagitanninen und Gallotanninen), freie Phenolsäuren und Kieselsäure, (Nicotinsäureamid)

( blühenden Sprossspitzen und in den Blättern)

Heikunde: entzündungshemmend, gegen Durchfallerkrankungen, Entzündungen im Mund- und Rachenbereic, Nieren- und Blasenentzündungen

Verfütterbarkeit:


Hopfen      (Rosengewächs)

 

Hopfenpflanzen sind rosenartige Gewächse aus der Familie der Hanfgewächse.  Die drei  Hopfen-Arten wachsen in unseren Breiten kommen aber ursprünglich aus China.

Der Hopfen ist eine schnellwachsende, einjährige, teilweise auch ausdauernde, kraute Kletterpflanze.

Die Stängel und Blattstiele besitzen steife, zweiarmige gestielte Haare und bilden Winden aus, die sich im Uhrzeigersinn um Rangmöglichkeiten winden

Die Laublätter sind gegenständig angeordnet, mehr oder weniger herzförmig und drei- bis siebenlappig.

Es bilden sich männliche Blüten  in lockeren, rispigen Blütenständen und weibliche  Blüten in ährigen Blütenständen.

- weitere Bilder folgen -

Inhaltsstoffe: Echter Hopfen: Harz ( ), ätherischesÖl= Hopfenöl, Eiweiss, mineralische Bestandteile, Bitterstoffe, Flovoniode, Gerbstoffe

Heilkunde: u.a. Appetitlosigkeit, Magenprobleme, Entzündungen

Verfütterbarkeit: für Kaninchen für Hamster (Harze!)

 


Hahnenfussgewächse 

Wiesen- Hahnenfuss (Hahnenfussgewächs)

 

 

Die Wiesen- Hahnenfuss sind alle gelbblühend und sehr ähnlich.Sie besitzen Blüten mit 5 Blütenblätter und mehrfach gefiederte, gelappte Laubblätter.

Daher sind sie schwer zu unterscheiden, aber es gibt Unterscheide, womit es teilweise dann doch gut geht..

Sie besitzen eine unterschiedliche Toxizität, daher wäre es schon wichtig zu wissen, was man evtl. mitfplückt.

 

 

Wiesen- H a h n e n f u s s - Unterschiede
Art

Blüte-

Zeitpunkt

Blüte Blätter Standort - sonstiges Toxizität
Acker-Hahnenfuss

März/April-

Juni

einige Blüten jeweils den oberen Laubblättern gegenüber stehend

stielrunde Blütenstiele, angedrückt flaumig behaart

ca 4 bis 15 mm

Blütenboden spärlich steif behaar

Blütenblätter schmal eiförmig und an der Unterseite angedrückt borstig behaart.

Kronblätter sind hellgelbe bis grünlich-gelb

Frucht:  8 bis 12 mm scheibenförmigen bis fast kugelförmig - stachelig

fünf bis acht Nüsschen 

flache, berandeten, kahle, elliptisch und sind mit vielen 2 bis 4 mm langen Stacheln besetzt oder manchmal netzig gerippt

Kelchblätter (unter der Blüte) liegen an

grundständig, wechselständig, drei bis fünf Grundblätter

der Blattstiel flaumig behaart, dreilappig bis mehr oder weniger tief dreiteilig 

obere Stängelblätter sind ungestielt, kahl, mehr oder weniger dreiteilig mit schmal keilförmigen oder linealisch-lanzettlichen Abschnitten

 

Blätter an der Basis  breit spatelförmig, 
an der Spitze grob gezähnt

15 - 80  cm

aufrechte, aufsteigende Wuchsform

 
Gold-Hahnenfuss

 

April- Juni  

goldgelb

1 - 2,5 cm

oft fehlen ein oder mehrere Kronblätter

 unten können sich zwei Blättertypen befinden, gezähnte und tief gelappte

obere Blätter sind in lange, schmal Segmente geschnitten, sehen wie Wirtel aus.

 

10- 50 cm, leicht flaumig, 

lichte Laubwälder, Waldränder

kalkhaltiger feuchter Boden

bildet Bestände

 
kriechender Hahnefuss

April -

September

 leuchtend gelb

2-3 cm

Kelchblätter ausgebreitet oder aufrecht

Stiel gerillt

 3 gezähnte Lappen

mittlerer Blattlappen lang gestielt

 

häufigste Art

feuchte Wiesen,

Straßenränder, Ackerland

10-50 cm, leicht gehaart

zahlreiche kriechende Sprossen, die an Knollen bei Bodenkontakt Wurzeln bilden

 

schwach

giftig

0,01 %

europäische Trollblume

 Mai-

August

 leuchtend gelb

3-4 cm

einzeln stehend

handförmig

die unteren Blätter langestielt

 

feuchte Wiesen, Lichtungen, sumpfige Böden, vorwiegend im Gebirge 

30-60 cm, glatt

 
Knolliger Hahnenfuss

April-

August

leuchend gelb

2-3 cm

Kelchblätter nach unten gerichtet

Stiel gerillt

Blütenboden gehaart

grundständige Blätter lang gestielt

dreilappig

mittler Lappen gestielt

Blätter an den Triebspitzen sind kleiner und ungestielt

 

 

Viehweiden, Straßenränder,

Böschungen, eher trockene Böden

15-40 cm, flaumig

am Boden knollig, knollenähnlich

 

 hoch
scharfer Hahnenfuss  Mai- August

 

leuchtend gelb

1,5 - 2,5 cm

Kelchblätter ausgebreitet

Kelchblätter nicht zurückgeschlagen

behaart

breite Blattschneide

mehrlappig

endständige Blätter sind ungestielt

Wiesen, Viehweiden, Straßenränder,

30- 80 cm, leicht flaumig,

scharf bitterer Geschmack

hoch

0.15 %

Gift-Hahnenfuss  Juni -August

gelb, eher klein

Blütenboden in der Mitte der Blüte ist ist noch oben gebogen

 

fleischig, handförmig,

dicker Stängel (bis zu 1 cm an der Basis).

- 80 cm.

hoch

bis zu 2,5%

 Bilder muss ich noch zusortieren:

 

vermutl. Ackerhahnenfuss mit schmalen, oberen Blättern

 


scharfer Hahnenfuss (Hahnenfussgewächs)

Pflanze leicht flaumig, Blatt mit breiter Blattschneide, mehrlappig, endständige Blätter sind ungestielt
 
 
Blüte: leuchtend gelb, Kelchblätter ausgebreitet, Kelchblätter nicht zurückgeschlagen, behaart

 


kriechender Hahnenfuss (Hahnenfussgewächs)

 

 

 

 

 

 

Den kriechenden Hahnenfuss findet man sehr häufig auf Brachflächen, Aöcker und auch oft in Gärten.

Er ist mehrjährig, 15-40 cm hoch, bildet lange Ausläufer, die dann wieder wurzeln (siehe untere Bildreihe).

Die Grundblätter sind 3-zählig mit einem lang gestielten Endabschnitt (oberes Bild).

Die Blüten sind glänzend goldgelb, stehen auf langen gefurchten Stängeln.

Mai - August

Verfütterbarkeit:


scharfer Hahnenfuss (Hahnenfussgewächs)

 

 

 

 

Beschreibung scharfer Hahnenfuss folgt - siehe Tabelle oben

 

wächst im Graben, kleine Art - Wuchsform

 

 

Verfütterbarkeit:


Gift- Hahnenfuss (Hahnenfussgewächs)

Verfütterbarkeit:

 


Wiesen-Hahnenfuss Verfütterbarkeit: -

Inhaltsstoffe: Alle Wiesen- Hahnenfuss-Arten  (Ranunculus)-Arten sind mehr oder weniger giftig

Aufgrund ihres beißenden Geschmacks werden eigentlich nicht gefressen.

Die Toxizität baut sich beim Trocknen ab, im Heu spielt Wiesen-Hahnenfuss  keine Rolle.


 

Schöllkraut (Hahnenfussgewächs)  - umstritten

 

 

 

 

 

Inhaltsstoffe: verschiedene Alkaloide (ca 20 abgegrenzt und bestimmt), Coptisin, Chelidonin, Chelidoxanthin, Berberin, Chelerythrin, Sanguinarin, Glaucin, Glaukopikrin, Protopin (Fumarin), Spartein, Chelidonsäure, Chelidoninsäure, Glauciumsäure, Flavone, Bitterstoffe, ätherisches Öl

Heilkunde: Der Saft des Schöllkrautes wird eher äußerlich verwendet. Nimmt man Schöllkraut in in größeren Mengen zu sich, kommt es zu schweren Reizungen des Magen-Darm-Traktes, mit Magenschmerzen, Kreislaufstörungen, teilweise auch bis zu blutigen Durchfällen. In schweren Fällen kann es zu Kreislaufversagen und dann zum Tod führen.

Schöllkraut steht auch im Verdacht, toxische Leberschäden hervorzurufen.

Verfütterbarkeit:  bis


gelbes Windröschen    (Hahnenfussgewächs)

Buschwindröschen sind Pflanzen, die im Frühjahr zahlreich in Wäldern findet.

Das gelbe Buschwindröschen ist ca 10 - 30 cm groß, mit einem aufrechten Blütenstängel.

Im Frühjahr findet man am Stängel in einem Quirl (Wirtel) drei kurz- oder ungestielte, jeweils dreiteilig eingeschnittene Laubblätter.

Das Buschwindröschen bildet nur ein- zwei Blüten, das Gelbe Windröschen bildet ein - drei  Blüten pro Pflanze

Die Blüte hat fünf gelbe Blütenblätter und Staubblätter.

Inhaltsstoffe: Protoanemonin

Für Menschen ist der Pflanzensaft hautzeizend

Verfütterbarkeit:

Tiergiftig: für Pferde, Hunde und Katzen, für Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster.

Die Giftstoffe wirken schleimhautreizend, führen zu Erbrechen und können auch Atmung und Herz beeinträchtigen.


  Nieswurz / stinkender Nieswurz  (Hahnenfussgewächs)

 

 

Nieswurz, auch Christrosen, Schneerosen oder Lenzrosen genannt, ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hahnenfussgewächse.

Es sind Pflanzen mit einem Blütenstand mit ein bis viele Blüten mit laubblattförmigen Hochblättern. Die Blütenfarben sind rot bis violett und weiß bis grün. Die Blüten haben fünf große Kelchblätter

Alle Arten sind giftig.

Zierpflanzen, teilweise verwildert 

Je nach Arten winterhart und Blüte im Winter und im Frühjahr.

Info: -einige Arten stehen unter Naturschutz

 

 

 

 

 

 

Inhaltsstoffe: (bezogen auf den grünen Nieswurz) herzwirksame Glycoside und Protoanemonin

Verfütterbarkeit:

als tiergiftig beschrieben:  für Pferde, Rinder und Kühe, Hunde, Katzen, Hasen, Kaninchen und andere Nager wie Meerschweinchen,Hamster, Vögel

Quelle:http://www.botanikus.de/Botanik3/Ordnung/gruene_Nieswurz/gruene_nieswurz.html


 

 

gelbblühende/ orangeblühende         Schmetterlingsblütler / Kleearten / Hülsenfrüchtler

 

(Hopfen/)- Schneckenklee/ Hopfenluzern /Gelbklee (Schmetterlingsblütler/ Hülsenfrüchtler)

 

Schneckenklee ist eine Pflanzengruppe mit ca etwa 85 Arten.

Es sind niedrigwachsende bis strauchartig wachsende Pflanzen mit dreiteilig gefinderten, kleetypischen Laubblättern.

Es gibt Arten mit gelben Blüten, aber auch die lilablühende Luzerne gehört zu den Schneckenkleearten.

Bei den meisten Arten stehen die Blüten traubenartig zusammen.

Aus den Blüten werden Früchte, die beim Schneckenklee spiralig aufgedreht oder bei den einzelnen Arten tönnchen- oder scheibenförmig sind.

 

 

 

 

 
Hopfen- Schneckenklee
 
 
 
 
 
 

Der Hopfenklee ist eine mehrjährige, niederliegend bis aufrechtwachsende Pflanze, die bis zu 30 cm groß wird.

Man findet ihn auf Wiesen, an Wegrändern, auf Trockenrasen und auf Äckern.

Ihre Blätter sind dreizählig gefiedert, oft leicht gerandet und flach.

Die Blüten sind kleine 3 mm gelbe Blütenköpfe.

Hopfenschneckenklee ist ein Wildgemüse, eine alte Pflanze (Bronzezeitfunde), das je nach Standort unterschiedlich wächst: auf feuchtem, gedüngtem Boden wächst sie größer, an offenen, trockenen Standorten können die Stängel länger werden und die Pflanze kleiner.

In Futterwiesen-Samenmischungen ist der Hopfenklee ist oft Bestandteil.

Blütezeit: Mai- September

Verfütterbarkeit: nicht angewelkt verfüttern


 

 

 

Zwergklee/ Fadenklee/ Goldklee / Ackerklee  (Schmetterlingsblütler/ Hülsenfrüchtler)

 

 

verblühter Zwergklee im Juni

 

 

Der Zwergklee ist dem Hopfen- und dem Ackerklee und dem Goldklee sehr ähnlich.

Der Blütenstand des Acker-/Feldklees ist  rößer, mit 10–30 Blüten, die Blumenkrone ist dunkler und seine Fahne ist deutlich gefurcht.

Den Goldklee  unterscheidet man vom Zwergklee für durch seine Größe. Die Nebenblätter der Blätter des Kleinen Klees sind größer. Außerdem ist beim Zwergklee das Endblättchen gestielt und beim Goldklee sitzend.

Den Faden-/Zwerg- Klee findet man oft auf sandigen Böden, häufig an Rändern von Weiden und Wiesen.

Er ist eine einjährige Pflanze, 10- 20 cm hoch, mit liegenden dünnen Stängeln.

Die Blätter sind Klee- typsich 3- zählig gefiedert, bläulich- grün und vorne buchtig gezähnt. Die Laubblätter sind wechselständig, gestielt, mit Nebenblättern, die Nebenblätter sind mit dem Stiel verwachsen.

Die Blüten stehen zu 5- 10 Stück zusammen und sind 5-8 mm große Köpfchen, deren Kronen hellgelb und später hellbraun sind.

 

Blütezeit: Juni–Juli

Verfütterbarkeit: nicht angewelkt verfüttern - Faden-Klee enthält als Futterpflanze sehr viel Energie und wird gerne gefressen

 


gelber Klee/ Wundklee, Bartklee, Sommerklee  (Schmetterlingsblütler/ Hülsenfrüchtler)

 
 

Der gelbe Klee ist ein mehrjährige Pflanze, die bis zu 50 cm hoch wird.

Die Blätter stehen zu 1-6 Paaren zusammen, sind klee-typ, seine Blüten sind gelb und häufig mit roten Spitzen an den Blüten.
Man findet den gelben Klee auf sonnigen,  kalkreichen Böden.

Blütezeit: Juni und September

Inhaltsstoffe: Carotinoide, Farbstoffe, Flavonoide, Gerbstoffe, Gerbsäure, Saponine, Schleimstoffe

Verfütterbarkeit:

 

 


 

Garten - Bohne     (Schmetterlingsblütler/ Hülsenfrüchtler)

 

 

 

 

Die Gartenbohne gibt es in unterschiedlichen Formen. Es sind einjährige Pflanzen, die je nach Art buschartig bis rankend wachsen. 

Die Blätter sind dreizählig, in ihren Achseln entspringen Seitentriebe.

Die wechselständig stehenden Blüten wachsen traubenartig, mit  ein bis zwei cm großen Blüten aus denen sich Hülsenfrüchte, die Bohnen entwickeln.

Die Bohnenhülsen sind im unterschiedlich, im Querschnitt flach oder rund. Ihre Farbe kann grün, gelb, blau, violett-gestreift oder schwarz marmoriert sein ca  5 bis 25 cm lang.

Die Samen in den Hülsen sind sind je nach Art  unterschiedlich von weiß, hellbraun bis dunkelbraun und weiß-rot gesprenkelt.

Alle Bohnen der Gruppe gelten roh als giftig, zumindest für den Menschen, allerdings wird die Giftigkeit  von den rohen Hülsen und Samen beschrieben.

Ob das auch für die Blätter und speziell für Pflanzenfresser auch allgemein so ist, kann ich nicht sagen.

Inhaltsstoffe : giftige Eiweißverbindungen Toxalbumine u.a.Protein Lectin ("Phasin")  (Hinweis: wird dieses beim Kochen zerstört, nicht aber beim Trocknen)

Tiergiftig: Pferde, Rinder, Kühe und Schweine. Kleintiere: Hasen, Kaninchen, sowie für andere Nager, auch Meerschweinchen und Hamster.

 

Giftige Pflanzenteile:
Bohnenhülsen und ihre Samen

Vergiftungssymptome: schweres Erbrechen, starke Verdauungsstörungen bis zu heftigen Krämpfen und blutigen Magen- und Darmentzündungen mit Durchfällen und Fieber.

Die Vergiftung kann auch zum Kollaps führen.

 

enlightened Bitte daher Bohnen nicht zur Gehegebegrünung -/Beschattung nutzen

 

 

 

Heilanwendung (bei Menschen): Bohnenschalen - schwach harntreibende Wirkung, zur Behandlung von  Katarrhen der ableitenden Harnwege und zur Vorbeugung gegen die Bildung von Harngrieß und Harnsteinen und zur Senkung des Blutzuckerspiegels

Verfütterbarkeit: eher


 

 Ginster / - Arten    (Schmetterlingsblütler)

Ginster wird einerseits eine Pflanzengatter der Schmütterlingsblütler genannt. Andererseits gibt es auch andere als Ginster benannte Pflanzen, z.B. der noch folgende Besenginster
(Gleissklee-Art)  oder Stechginster (Hülsenfrüchtler).

Ginster    (Schmetterlingsblütler)

 

 

Ginster sind einen halben bis 2 Meter hohe Sträucher oder Halbsträucher.

Die grünen Stängel des Besenginsters sind 4 - 5 kantig und gerillt, die Blätter sind wechselständig, unten dreiteilig gefingert und oben ungeteilt.

Die Blüten sind meistens gelb- goldgelb und stehen einzeln oder zu zweit in den Achseln der Blätter. Auffallend sind ihre eingerollten Griffel.

Die dunkelbraunen Samen reifen in einer 3 - 5 cm langen, schwarzbraunen Hülse heran.

 

zweifarbiger Ginster (?)

 

 

Inhaltsstoffe:


Deutscher Ginster, Färber-Ginster, Stechginster und verschiedene Zier-Ginsterarten: Cytisin

Verfütterbarkeit:


 

 

Goldregen    (Schmetterlingsblütler)   (in Vorbereitung)

 

Goldregen (Schmetterlingsblütler)

 

 

.... folgt noch ...

 

Inhaltsstoffe: u.a. Cytisin

Verfütterbarkeit:

 

 


 

Besenginster /Geißklee     (Geißklee )  (in Vorbereitung ) 

 

Besenginster ?

 

 

... folgt noch ...

Inhaltsstoffe: Alkaloid Spartein (besonders hohe Konzentration in Samen und Blättern)

tiergiftig: für Pferde, Schafe, Katzen, Hasen und Kaninchen, Hamster und Meerschweinchen, Vögel, Fische.

Eine Vergiftung zeigt sich in Übelkeit, erhöhtem Speichelfluß, Erbrechen und Durchfall, Unruhe, Erregung, Lähmungen, Verstopfungen bis zum Darmverschluss  und Bewusstlosigkeit. Bei trächtigen Stuten können sich Wehen einstellen.

Verfütterbarkeit:



 

Acker-Stiefmütterchen    (Veilchengewächs)

 

Inhaltsstoffe:     Flavonoide, Schleim, Violanthin, Violarvensin, Glykoside

Verfütterbarkeit:


Myrsinengewächse/ Primelgewächse

Gelbweiderich/ Gilbweiderich/ Felberich      (Myrsinengewächs)

 

 
Gold-Felberich

 

 

 

 

 

Inhaltsstoffe:Gerbstoff, Kieselsäure, Saponine, Flavonoid, ätherisches Öl, evtl. das Chinon Benzochinon (!), lt. einer Quelle

Heilkunde: Das Benzochinon wird als schwach giftig eingestuft, Felberich wird angewendet bei  Magen- und Darmbeschwerden und Durchfall, Bronchitis,Husten

Verfütterbarkeit :

 


Pfennigkraut     (Myrsinengewächs)

 

 

 

  

 

 

Verwechslung: evtl. mit dem zarten Gauchheil (blüht rosa, hat ähnliche Blatt-Stängel und Wuchsform

Inhaltsstoffe:

Heilkunde: Bauerngartenpflanze, Einsatz gegen Husten, Durchfall und Rheuma

Verfütterbarkeit:


 Leinkraut/ kleines oder wildes Löwenmaul/ Frauenflachs/ wilder Flachs  (Leinkrautgewächse)

 

Leinkraut ist eine eher kleinere,  20 bis 75 cm hoche Pflanze, mit schönen Blüten. Man findet sie an Wegen, Bahndämmen, Mauern, Zäunen, und auch schon mal auf Wiesen und auf Getreideäckern.

Die grünen Laubblätter sind schnmal, lineal-lanzettlich. Die  Blüten haben einen langen Sporn und sind leuchtend gelb mit einem orangegelben Fleck auf der Unterlippe.

Blüten:  Mai bis Oktober.

Früchte: Kaspelfrüchte: Juli und September.

Inhaltsstoffe: Flavone (Flavoniode), Saccharide, Alkaloide (!) Gerbsäure

Heilwirkung: wirkt entgiftend, Tee aus den Blüten wirkt abführend und harntreibend.

Verfütterbarkeit:


 

Braunwurzgewächse

Braunwurz     (Braunwurzgewächs)

 

 

Der Braunwurz ist eine mehrjährige krautige Pflanze, ca. 50 -100 cm groß.

Ihre Blüten sind leicht zu übersehen, bei genaueren Hinsehen, aber sehr schön. Es sind kleine, bräunlich Knöpfchen, die sich orchideenähnlich öffnen.

Inhaltsstoffe: verschiedene Glykoside, Flavonoide und Saponine
Heilkunde: wird eher äußerlich angewendet

 Verfütterbarkeit:

 


 

Königkerzen  / Wollblumen    (Braunwurzgewächs)

 

   

Grundblattrosette
 
schwarze Königskerze

Unter den Königskerzen sind einjährige, zweijährige und mehrjährige Pflanzen, darunter einige gelbblühende.

Bei den zwei- oder mehrjährigen Pflanzen bildet sich im ersten Wachstumsjahr eine Grundblattrosette, in nächsten Jahr bildet sich dann der Stängel aus der Mitte heraus, an dem sich wechselstängig weitere Laubblätter bilden.

 

Inhaltsstoffe: Saponine (die für Fische betaubend bis giftig wirken sollen) Schleimstoffe, Flavone, ätherische Öle

Heilkunde: alte Heilpflanze: Einsatz bei Bronchitis, Entzündungen der oberen Luftwege, Husten, zur Wundheilung, Magen-Darm Probleme
Verfütterbarkeit: vom Gefühl her, würde ich sagen: nicht verfüttern, aber von den Inhaltsstoffen her, gibt es eigentlich keinen Grund ...

 
Sommerwurzgewächse

Klappertopf   (Sommerwurzgewächs)

 
 
zotiger Klappertopf
 
 
Blattform
 
 
 
 
 
Bis vor kurzem wurden die Klapptertöpfe noch zu den Braunwurzgewächsen gezählt. Genauere Untersuchungen haben eine nähere Verwandtschaft aller Halbschmarotzer, die die Klappertopfe sind, da sie sich an den Wurzeln der Süßgräser nähren, mit der Sommerwurz- Familie bezeugt.
 
Ihr Name begründet sich in den reifen Kapselfrüchten, in denen die Samen hören kann, wenn man die bewegt.
 
 
Klappertopf-Arten sind einjährige, 15-60 cm große Pflanzen, mit gegenständig angeordneten Laubblättern.
Endständig bilden sich traubige Blütenstände, die Kapselfrüchte bilden. Die Blütezeit ist Mai- September. Die Samen in den Kapseln sind breit geflügelt.
 
 
Die Klapptertöpfe wachsen nur auf Flächen, die nicht bis wenig gedüngt und bewirtschaftet werden.
 
 
Inhaltsstoffe: soll in allen Pflanzenteilen ein toxisches Iridoid-Glycosid (Rhinanthin) enthalten, das Entzündungen im Magen-Darm-Kanal, Diarrhöen und Koliken auslösen kann. Bei Aufnahme grösserer Mengen Blutungen im Gehirn.

Der Klappertopf ist im grünen Zustand leicht giftig. Das Gift wird durch bei der  Trocknung weitgehend unschädlich gemacht.

Verfütterbarkeit: allgemein gesehen 

Tiergiftig: bei Pferden, Kaninchen scheinen ihn ohne Nebenwirkungen zu fressen.


Wachtelweizen  (Sommerwurzgewächs)

 
 
 

Es gibt unterschiedliche Wachtelweizen-Arten, die teilweise gelbe, teilweise gelb- lila und auch lila Blüten ausbilden.

Den Waldwachtelweizen (Bilder oben)  findet man in Wäldern/ Waldrändern, wo er als Halbschmarotzer die Wurzeln von Bäumen und Sträuchern befällt und ihnen entzieht Wasser und Nährstoffe entzieht.

Wachtelweizen sind bis zu 40 cm hohe Pflanzen mit schmal-lanzettlichen, gegenständig angeordneten Laubblättern.

Der Wald-Wachtelweizen ist dem Wiesen-Wachtelweizen ähnlich. Die Blüten des Wald-Wachtelweizens sind aber erheblich kürzer, nur 6 - 9 mm, beim Wiesen-Wachtelweizen dagegen 12 - 20 mm. Auch ist die Blüte gedrungener, kurzröhrig-gekrümmt, während sie beim Wiesen-Wachtelweizen langgestreckt ist. Der Schlund der Blüte ist offen, beim Wiesen-Wachtelweizen fast geschlossen. Die Farbe der Blüten ist dunkel- bis rötlichgelb, beim Wiesen-Wachtelweizen weißlich bis goldgelb.

Blütezeit: Juni - August

Heilkunde: Früher kam es bei der Brotherstellung Wachtelweizensamen zu Mehlvergiftungen und zur Schwarzfärbung des Brots kommen.

Der Hain-Wachtelweizen hat gelbe Blüten mit blauviolett gefärbten Hochblättern. Er wächst in Wiesen und entzieht dort ebenfalls als Schmarotzer  den Wurzeln der benachbarter Gräser die Nährstoffe.

Inhaltsstoffe:  u.a. Glykosid Aucubin, hauptsächlich Konzentration in den Samen

Verfütterbarkeit:

tiergiftig: in bestimmten Mengen für Mäuse und andere Kleinnager giftig

 

 
 

 
 
gelbblühende Rötegewächse
 
echtes  Labkraut  (Rötegewächs)
 
 
 
 
 
 
 
 
weißes und gelbes Labkraut zusammen auf einer Wiese (Artenwiese im Stadtpark)
 

 
 
 
quirlständige Blätter bei dem gelben Labkraut
 
 
Das echte Labkraut ist gelbblühend, anders als das das weißblühende Wiesenlabkraut..
Es ist ähnlich von der Größe, ca 20 - 70 cm, die Laubblätter sind auch ähnlich, sehr schmal, fast wie Nadeln.
 
Der Stängel ist bei der jungen Pflanze vierkantig, die Blätter sind sehr typisch quirlständig um den Stängel angeordnet. Die quirlständige Anordnung der Blätter erinnert an die Blätter der Lupine, die aber viel größer ist. Die Blätter vom echten Labkraut fühlen sich fester und härter an, als die von dem weißblühenden Arten.
 
Die kleinen Blüten stehen dicht zusammen, sind goldgelb und riechen sehr gut (ähnlich wie Weißdornblüten, honigartig).
Man findet das echte Labkraut an Hecken, Straßenrändern, Gräben und Böschungen und auf trockenen Wiesen.
 
 
 
Blütezeit: Mai/Juni - Sept.
 
Inhaltsstoffe: wenig ätherisches Öl, viel Kieselsäure, Gerbstoffe, Flavonoide
 
 
Heilkunde: harntreibend, Tee wird bei Gallen- und Nierensteinen angewendet, auch bei Harngriess und Harn-Steinbeschwerden, wird zur Milderung krampfartiger Anfälle angewendet, Gebärmutterbeschwerden, Wasserstauungen, (Lympfdrüsensystems)
 

 Verfütterbarkeit:


gelbblühende Doldengewächse

    Pastinake     Doldengewächs)

 

Pastinakenblüte
 
Frucht und Blüte nah

   

 

 

 

Blätter im Detail:

 

Doldenblüte im Detail:

 

 

Wurzel:


 

 

Man kann die Pastinake als Wildgemüse auf Wiesen, an Wegränder und an Böschungen finden, man kann sie aber auch im Garten finden, sie wird aber auch als Gemüse angebaut.

Pflanze:  ca 30 - 140 cm groß, behaarter, deutlich kantiger, gefurchter, hohler Stängel

zweijährig, im ersten Jahr wächst eine kräftige Wurzel und die Blattrosette.
Im zweiten Jahr bilden sich auch Blüten und Früchten aus.

Im Frühjahr ist die Pastinke von nicht auffällig, ab dem Sommer, wächst sie aber zu einer relativ auffälligen, großen Pflanze heran.

Laubblätter: ein-, seltener zweifach gefiedert, glänzend, sehr ähnlich zu den Laubblättern von der Bibernelle  weiße Blüten, nur viel größer.

Bei dem Zerreiben der Blätter bildet sich ein intensiver Möhrengeruch.

Blüten: hellgelbe Doldenblüte, keine Hüllblätter unter der Blüte

Blüte: Juli bis Anfang September

Wurzeln: weiß, bei den Zuchtformen rübenförmig, Wildpflanzen habe eine dünnere, spindelartige Wurzel

 

Inhaltssstoffe: hoher Anteil Mineralstoffe ( Kalium), Kohlehydrate,Vitamin C., ätherisches Öl (Myristin)

Heilkunde: harntreibend , gegen Fieber

Verfütterbarkeit:


 

    Dill     Doldengewächs)

Verfütterbarkeit:

 


    Maggikraut    Doldengewächs)

 

Verfütterbarkeit:

 


Fenchel    Doldengewächs)

Blüte:

"Blatt" - Form

 

 

Verbreitung: weltweit verbreitete Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze

Pflanze: zweijährig, krautig,  ca 40 - 200 cmgroß

Geruch: würzig, anisähnlich

Stängel: rund, kahl,bläulich bereift

Laubblätter: zwei- bis dreifach gefiederten, haarförmig geschlitzt, Blattstiele mit 2 bis 2,5 cm langen, kapuzenförmigengeformte Blattscheiden

Blüten: doppeldoldig,  ca. 5 - 9 cm, ohne Hüllen und Hüllchen

Früchte: klein, mehr oder weniger zylindrisch, nicht geflügelt mit fünf charakteristischen, breiten, stumpfen Rippen

Inhaltsstoffe: ähterische Öle (u.a. Fenchon, Maphen, Myrcen), Kieselsäure, Mineralsaltze, Stärke, Vitamin A, Vitamin B, Vitamin C

Verfütterbarkeit:


 

gelbblühende Mohngewächse
 
Gelb-Scheinerdrauch/ gelber Erdrauch  /  gelber Lerchensporn   (Mohngewächs)

 

Verfütterbarkeit:


gelber Mohn   (Mohngewächs)

 

 

Verfütterbarkeit:


 

Nachtkerzengewächse

Nachtkerze (Nachtkerzengewächse)

 

 

 

 

 

 

 

Verfütterbarkeit frische und getrocknete Blüten:

Verfütterbarkeit der Blätter:

Verfütterbarkeit Samen:   gefühlsmäßig würde ich aber zu tendieren


     Wolfsmilchgewächse
 
 
 
Zypressenwolfsmilch
 
Sonnen-Wolfsmilch
 
 
 
 

 
 

Wolfsmilchgewächse sind sind einige etwas unterschiedlich aussehende Pflanzen, die einen reizenden/ leicht ätzenden Milchsaft enthalten.

Man findet sie auf trockenen Wiesen, an Wegrändern und auf Äckern und teilweise auch als Garten-"Unkraut", aber auch ein paar Arten als Gartenzierpflanze und ein paar Zimmer-Zierpflanzen wie der Christusdorn und der Weihnachtsstern.

Sie ist ca. 15 und 50 cm groß und oft haben sie zwei unterschiedlich aussehende Formen von Trieben.

Es sind oft einerseits blatt- oder nadelähnliche Triebe und andererseits vielstrahlige doldenähnliche Blüten (Scheindolden) im oberen Teil der Pflanze, die grünlich, gelb oder sogar rotlich gefärbt sind. Daraus bilden sich  interessant geformte 3-teilige Kapsel-/ Spaltfrüchte. Die Früchte können sich durch Berührung  exlosionsartig öffnen und die Samen rausschleuern. 

Die Samen enthalten ein Öl. das die Ausbreitung durch Ameisen begünstigt. Daher findet man oft in der Nähe von Ameisenhaufen die Zypressen-Wolfsmilch.

Unter den Wolfsmilchgewächsen gibt es ein paar wintergrüne Arten.

Knickt man einen Pflanzenteil ab tritt sofort ein weißer Milchsaft aus. Er dient der Pflanze als Wundverschluss und Fraßschutz und enthält einige bedenkliche Inhaltsstoffe.

 

Blütezeit: April bis September
 
 
Inhaltsstoffe:
Milchsaft (Latex): Euphorbon (Terpen) !!, Phorbolester, (bzw. Carbonsäureestern/ Di- und Triterpen-Ester), (hautreizende) Harze, Ingenol, Bitterstoff, Euphorbon, Kautschuk, Eiweiß, Stärke
im Samen: Toxin Ricin 
 

Heilkunde:  Samen und der Milchsaft- gegen Verstopfung aber ! ... bei Überdosierung - starke Vergiftungserscheinungen bis hin zu Todesfällen 

Daher sollte mal  von einer innerlichen Verwendung der Wolfsmilch absehen, also auch nicht verfüttern und aus den gesammelten Futterpflanzen entfernen.

Toxisch:Weidevieh meidet Wolfsmilchgewächse wegen des scharfen Geruchs und Geschmacks.

Wird als toxisch angegeben für Pferde, Rinder und Kühe, Ziegen, Hunde, Katzen, Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen.

Die Giftwirkung verliert sich nicht durch Trocknen, daher sollten Wolfsmilchgewächse (möglichst) nicht im Heu (in größeren Mengen) enthalten sein.

Der Milchsaft steht in  Verdacht Krebserzeugend zu sein.

Duch den Milchsaft können die Schleimhäute angegriffen und geschädigt werden, wenn der Milchsaft Augenkontakt hat,  kann das unter Umständen zur Erblindung führen.

Nach dem Verzehr kommt es durch den Milchsaft oder dem Samen zu Erbrechen, Magenschmerzen, Durchfall und bei einer größeren Menge auch zu Kreislaufschädigung und Lähmungen.

Verfütterbarkeit: Alle Wolfsmilch-Arten enthalten einen Milchsaft, der toxisch ist.

gelbblühende   Dickblattgewächse / Fetthennen/ Mauerpfeffer/ Sedum

 

Man kennt aus vielen Gärten ein typisches Dickblattgewächs, die im Herbst üppig blühende Fetthenne oder die typischen Steingartengewächse, das Sedum.

Es gibt viele Dickblattgewächse, viele kommen in subtropischen Zonen vor, aber auch in Europa gibt es viele Arten, denen gemein ist, das sie in der Lage sind, in ihren dicken Blättern Wasser zu speichern. So sind sie an trockenen Stellen relativ konkurrenzlos.

Dickblattgewächse sind überwiegende immergrüne, krautige bis teilweise verholzende Pflanzen, deren Laubblätter wechselständig, gegenständig oder in Wirteln oder auch mal in grundständigen Rosetten angeordnet sind. Die Blätter sind  teilweise glatt, gelappt oder gesägt sein.

Die Blüten stehen manchmal einzeln oder meist in end- oder seitenständigen in ährigen oder traubigen Blütenstände  zusammen.

Sie bestehen aus gleich vielen Kelch-, Kron-, Fruchtblätter und Staubblättern.  

Es gibt Zimmerpflanzen aus der Dickblattfamilie, die als schwach gifig gelten, wie z.B. der Weihnachtskaktus und das flammende Käthchen, Kalanchoe-arten deren u.a. enthaltenenen Pyrrolidin- und Piperidin-Alkaloide giftig wirken können, in Form von nervösen und muskulären Symptomen.

 

 

 Fetthennen/  Sedum (Dickblattgewächs) 

 

 

 

eine noch nicht blühende, verwilderte sibirische Fetthenne mit einem Wolfsmilchgewächs
 
 

 

Die Fetthennen oder auch Sedum genannt, sind mit über 400 Arten die umfangreichste Gattung in der Familie der Dickblattgewächse.

In Europa findet man etwa 100 Arten, oft in Steingärten oder anderen trockenen Standorten.

Fetthennen sind ein- oder mehrjährige krautige Pflanzen, selten auch als Strauch wachsend mit die, dickfleischigen Laubblätter haben oft glatte Blättränder, Nebenblätter fehlen.

Die meist gelben Blüten sind oft fünfzählig, selten drei- bis neunzählig, mit  sind meist frei oder seltener an der Basis verwachsenen Klechblättern.

Es werden Früchte gebildet mit kleinen Samen.

Heilwirkung: wurde früher als Salatgewürz angewendet, soll in kleinen Mengen bei Vitamin-C-Mangel und Bluthochdruck helfen.

In höherer Dosierung soll sie angeblich gegen Würmer helfen und abführend wirken,

enlightenedVorsichtig verwenden.

Für Menschen ab einer bestimmten Dosis giftig.

Tiergiftig: teilweise angegeben für Katzen.

Es wird berichtet, dass Sedum von Wildkaninchen gefressen wird

  

Inhaltstoffe: Alkaloide, Gerbstoff, Gerbsäure

Verfütterbarkeit: -  

 


 
gelbe Skabiose (Skabiosengewächse/ Kardengewächse)
 
 
 
Verfütterbarkeit:
 
 
 

Springkrautgewächse/Balsaminengewächse

 echtes Springkraut/ Waldspringkraut (Springkrautgewächs)

Das Große Springkraut ist in Europa weit verbreitet und oft in halbschattigen Wäldern zu finden, wo es oft in der Nähe von Quellen oder Bächen wächst, weil es einen feucht- nassen Waldboden mag. 

Es gibt weitere Springkrautarten u.a. das drüsige Springkraut, oder indische mit lila/rosa Blüten, was dem großen Springkraut ähnlich sieht, aber noch viel kräftiger und größer wird und das kleine Springkraut, deren Blüten weiß/ gelb sind. 

Das große Springkraut ist eine bei uns heimische Pflanze, das drüsige Springkraut ist kein Neophyt (eine eingeschleppte, nicht heimische Pflanze), wie alle anderen hier mittlerweile heimischen Springkrautarten.

Das Große Springkraut findet man, dort wo es wächst, sehr zahlreich und verdrängt dort fast alle anderen Pflanzen.

 

Das große Springkraut ist eine einjährige Pflanze, die im Frühjahr sprießt und noch im selben Jahr blüht.

 

Sie wächst aufrecht und wird ca 60 – 90 cm hoch. Die Stengel sind, wie für Springkräuter typisch, glasig durchscheinend mit Verdickungen an den Knoten.

Die schmal-eiförmigen Blätter befinden sich wechselständig, am Stängel, sind gezähnt und bis 10 cm lang.

Die  gelben Blüten sitzen an langen Stielen und sind oft in traubigen Blütenständen zusammengefasst.  Die Blüten haben hinten einen ausgeprägten Sporn, der sie wie kleine Trompeten wirken lässt. Die Blüten sind ca. 2 – 4 cm lang. 

Die Früchte (siehe Bilder unten) sind kleine spindelförmige Kapseln, die bei Berührung aufplatzen platzen und die Samen herausschießen.

Daher auch der Name Springkraut oder auch „Rührmichnichtan".

Inhaltsstoffe: giftig wirkendede Bitterstoffe und veschiedene Gerbstoffe

Verfütterbarkeit:


 

 

 kleines Springkraut  (Springkrautgewächs)

 

 

Blüte und Samen

 

Das Kleine Springkraut einjährige ca. 20- 90 cm große Pflanze, die man häüfig in Wäldern oder an Waldrändern oder auch in Gärten findet.

Der Stängel ist, springkrauttypsich glasig und an den Gelenken geschwollen.

Die Laubblätter sind wechselständigen, breit lanzettlich und haben einen spitz gezähnten Rand.

Die hellgelben, gelb/ weißen Blüten stehen in einem seitenständigen, aufrechten Blütenstand und besitzen einen geraden Sporn.

Aus den Blüten bildet sich nach der Blüte eine 1,5 bis 2 cm lange Kapselfrucht, die bei Berührung ihren Samen herausschießt.

 

Größenvergleich auf gleichen Standort von einem ausgewachsenent kleinem Springkraut und dem rosa-blühenden indischen, bwz. drüsigem Springkraut:

links ist der Stängel von dem kleinem Springkraut -  rechts von dem drüsigen Springkraut, welches viel größer wird. Beide Stängel wirken typisch glasig, auch die Blätteranordnung ist ähnlich

 

Blüte: Juni- September

Inhaltsstoffe: giftig wirkendede Bitterstoffe und veschiedene Gerbstoffe

Verfütterbarkeit:


Kürbisgewächse
 
 
essbare Kürbissorten
 
 

 

Die Kürbisse findet man in Gärten, als Gemüsepflanze, selten mal verwildert, das es einjährige Pflanze sind.

Die Kürbispflanze hat einen niederliegend oder kletternde Wuchsform mit 3-sieben-fach verzweigten Ranken. 

Die der Kürbis bildet unterschiedliche Blüten, weibliche und männliche, mit großen, gelben Kelch-Blüten, die an langen Stielen einzeln in den Blattachseln wachsen. Die Form ist  glockig, fünfzipfelig, dabei maximal bis zur Hälfte geteilt.

Aus den Blüten bilden sich Früchte, die Kürbisse, in unterschiedlichen Formen und Farben, je nach Art. 

Bei den Wildformen ist die Fruchtwand hart und verholzt und bleibt lange intakt.

Im Kürbis findet außer dem Fruchfleisch auch die Samen, die flach und im Umriss oval sind.

Inhaltsstoffe Blätter:  u.a. Wasser ,Vitamin A , B,  C,  D + E. Calzium, Kalium, Cucurbitacin

Verfütterbarkeit:

Blüten:

Blätter: Kaninchen, Chinchillas, Meerschweinchen, Hamster und Ratten

Fruchtfleisch:

Samen frisch: und getrocknet


 
Zierkürbissorten
 

Inhaltsstoffe: höhere Mengen an Cucurbitacin, als in den essbaren Sorten

Verfütterbarkeit:


Erklärung "Verfütterbarkeit"

 = noch keine Angaben zur Verfütterbarkeit möglich, da ich die Inhaltsstoffe noch nicht, oder noch nicht genau genug kenne
 

  = unbedenklich, täglich verfütterbar, auch in größeren Mengen

  = unbedenklich, kann in größeren Mengen in einer Mischung mit anderen Pflanzen verfüttert werden

 

 = kann in kleineren- mittleren Mengen oder hin und wieder verfüttert werden, am besten in einem Gemisch mit anderen Pflanzen
= in kleineren Mengen in einer Mischung mit anderen Pflanzen verfütterbar

  = (ein) bedenkliche(r) Inhaltsstoff(e)

  = in bestimmten Fällen ungünstig

= nicht unbedingt sammeln, aber wenn Pflanzenteile in die Futterpflanzenmischung kommen, müssen sie nicht entfernt werden                  

in Pflanzenüberschrift:

alt: neu:

 

= kein Futter

= davon sollte kein Pflanzenteil in der Futtermischung landen

= (meiner Meinung nach) sollte man diese Pflanzen nicht verfüttern und auch aus der Reichwerte von Kaninchen entfernen, bzw. die Kaninchen von dort fernhalten.

 = ich habe noch keine Angaben zu den Inhaltsstoffen (gesucht oder gefunden) daher noch keine Empfehlung

 

 

 

 

 

 

 

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