Hier geht´s um blaublütige....

  • Lippenblütler
  • Storchschnabelgewächse/Storchenschnabelgewächse
  • Wegerichgewächse
  • Rauhblattgewächse
  • Kreuzblütler
  • Malvengewächse
  • Veilchengewächse
  • Eisenkrautgewächse
  • Baldriangewächse
  • Nachtschattengewächse
  • Schmetterlingsblütler
  • Glockenblumengewächse
  • rosenartige Gewächse
  • Laucharten
  • blau/lila blühende Hundsgiftgewächse

 




 

  Lippenblütler

 
wilder Dost    (Lippenblütler)

 
 
 
 

 

 
Dost im Garten; mit Wildblumenmischung ausgesäht

Der wilde Dost ist eine bis zu 60 cm hohe Pflanze, die man an warmen Standorten auf Wiesen und an Wegränder findet.

Dost ist mit Oregano und Majoran verwandt und wenn man die Blätter zereibt, riecht es nach diesen zwei bekannten Gewürzpflanzen.
Die Blüten erscheinen ab Juni bis zum Herbst

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe,  ätherisches Öle u.a. Thymol

Verwendung als Heilpflanze: wegen krampflösender und auswurffördernder Wirkung zur Unterstützung  bei Atemwegserkrankungen, unterstützend bei z.B.  Hefenpilzen, Magen-Darmproblemen und Nervenkrankheiten

Verwechslung: mit dem Wasserdost (der ist aber größer)  blaue Korbblütler 

Verfütterbarkeit:

 


     Minzen     (Lippenblütler)   

     Ackerminze     (Lippenblütler)    

Ackerminze
 
 
 

     Pfefferminze     (Lippenblütler)    

 
 
 
 
Vergleich Ackerminze/ Braunelle   .. gleicher Standort
 
nachgesagte Heilwirkung Ackerminze: krampflösend, kühlend , durchblutungsfördernd, entzündungshemmend, schmerzstillend
Verwendung: bei  Zerrungen und Prellungen, Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden wie Blähungen. bei entzündlichen Erkrankungen des Verdauungstraktes
 
Verfütterbarkeit:

 
Hohlzahn/ Brunnessel / Hanfnessel (Lippenblütler)
 

   

  

 
Stängel und Blätteranordnung
 

Verwechselbarkeit : mit der Taubnessel

 
links 2 x rote Taubnessel im Vergleich zu 2 x Hohlzahn (siehe Blattform und Blütenanordung)
 

Es gibt verschiedende Hohlzahn-Arten, den schmalblättrigen Hohlzahn, zweispaltigen Hohlzahn, den breitblättrigen Hohlzahn, den weichhaarigen Hohlzahn, den gemeinen Hohlzahn, den stechenden Hohlzahn, aber auch den gelben und den bunten Hohlzahn mit weiß-gelblichen und gelb- rosa-lila Blüten.

Den Hohlzahn findet man auf Äckern, am Waldrand, aufSchotterfluren und ähnlichen Brachflächen.

Es sind ca 50 m hohe aufrechte Pflanzen mit  vierkantigen, fleischigen und sparrig verzweigt Stängeln. Die Stängel sind je nach Art mehr oder wenigestachelig-borstig behaart. Bei vielen Hohlzahn-Pflanzen findet man den Stängel unter den Knoten verdickt.

Die Laubblätter sind kreuzgegenständig. Die einfachen Blattspreiten sind eiförmig-lanzettlich, lanzettlich oder rautenförmig meist mit gezähnten Rändern.

 
Inhaltsstoffe:  Flavonoide, Gerbstoffe, Harze, Iridoide, Kieselsäure, Saponine
enthält keine ätherischen Öle, wie die anderen Lippenblütler

 

Heilkunde:  innerlich gegen Husten und Heiserkeit, äusserlich gegen Hautkrankheiten,  zur Blutreinigung und Stärkung.

 
Verfütterbarkeit:
 
 

    Wolfstrapp       (Lippenblütler)        
 
 
 
 
 
 

Pflanze: krautig

Wurzel: lange Rhizome

Laubblätter: gegenständig, Blattspreiten einfach und gezähnt oder fiederspaltig

Blüten: in sitzenden Scheinquirlen, mit lanzettigen Tragblättern, fünfzählig, ähnlich wie bei Minze

Fruchte: einsamige Teilfrüchte

 

Verwechlung: mit der Ackerminze s.o.
 
Verfütterbar:
 

 
Wiesensalbei   (Lippenblütler)
 
 

 

 

 

 

Standort: kalkhaltige, nährstoffreiche Böden in trockener, sonniger Lage,ist in weiten Teilen Europas bis in 1.600 m Höhe verbreitet

Pflanze: ausdauernde Halbrosettenpflanze,  bis zu 60 cm groß 

Pfahlwurzel: bis 1 m lang

Stängel:   aufrecht, vierkantig

Laubblätter: grundständige

Blüten: hell- bis mittelblau

Blütezeit: Ende Mai bis August

Inhaltsstoffe: Gerbsäure, Tannine, Bitterstoff, Flavonoide, Ätherische Öle, Kampfer, Zineol, Pinen, Salven, Thujon, Östrogenartige Stoffe

Heilkunde: gegen Erkältung, Halsentzündung, Husten, Fieber, aber auch Verdauungsschwäche, Blähungen, Durchfall, außerdem Nervenschwäche, Menstruationsbeschwerden,
Hitzewallungen, Nachtschweiss, Wechseljahrsbeschwerden und außerliche Anwendung

Verfütterbarkeit:

 

Braunelle (Lippenblütlergewächse)

 
   
 
 
 
 
 

 

Das auf dem ersten Bildern ist die kleine, kriechende Braunelle. Das erste Mal habe ich Sie auf einer Wiesenrand gefunden, wo die Wiese nicht so hoch gewachsen ist.

Die kleine Braunelle ist wirklich eine kleine Pflanze, mir sind sie dort erst aufgefallen, als die Blüten sichtbar waren und mir in lila/ rot-blau entgegen leuchteten.
Etwas später habe ich sie wieder lange suchen müssen, weil sie von den anderen Pflanzen überdeckt war und die meisten Blüten auch eher unauffällig bräunlich und nur wenige bläulich waren.

Die ganze Pflanze ist weniger als 50 cm hoch, die Blätter stehen wechselständig an dem feingehaarten Stengel.
Die Blätter sind weich behaart und Blätterunterseiten sind heller - wirken, ähnlich wie bei z.B. Weidenblätter von unten fast weißlich.

Blüte: September
Verwechlung: mit dem Günsel

 

Verfütterbarkeit:
Inhaltsstoffe:  Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Oele, Saponine, Vitamin B 1
nachgesagte Heilwirkung: wundheilend, zusammenziehende Wirkung, Schmerzen allgemein und speziell auch Hals- und Kopfschmerzen

 


 

Gundermann / Gundelrebe   (Lippenblütler)

 

 

 
kriechender Gundermann
 

 

 

Diese kleine Pflanze, die nur ca 30 cm hoch wird, findet man auf feuchten Wiesen und am Waldrand.

Blätter auf der Unterseite matt oben glatt, auch teilweise rötlich

Blüten blau bis violett, Blütezeit April - Juni

 

Vergleich (persischer) Ehrenpreis und (kriechender) Gundermann:

Bild links Blüten: beim Gundermann zwischen den Laubblättern  beim Ehrenpreis an Stängeln

Bild rechts Blätter (rot)/ Blüten (orange): beim Gundermann sitzen die Laubblätter gegenüber bwz. gegenständlich, beim Ehrenpreis nur im unten Bereich, oben sind sie wechselständig

 

Verwechslung; mit Günsel, Efeu, roter Taubnessel, Ehrenpreis

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, (u.a. Bitterstoff Glechomin, für Pferde gefährlich) Gerbstoffe, ätherisches Öl,Kieselsäure, Saponine, Cholin, Vitamin C und Kalium

Verfütterbarkeit: - für einige Tiere wird der Gundermann als "giftig" genannt

Empfehlung: nur an "erfahrene" Tiere verfüttern, wenn sie schon viel kennen, außerdem immer genug anderes mit anbieten und nur wenig vom Gundermann

Heilkunde:  Verwendung chronische Atemwegserkrankungen, Blasen- und Nierenerkrankungen -.stoffwechselfördernd, enzündungshemmend,  schleimlösend 


(kriechender)    Günsel     (Lippenblütler)

 

Den Günsel findet man auf Wiesen- und Waldrändern und in lichten Wäldern.

Der Günsel ist eine kleine, 10 - 30 cm hohe, kriechend wächsende Pflanze. Dier Stängel ist vierkantig und behaart,

Die Stängelblätter sind anfangs (innen) gegenständig angeordnet, im oberen (äußeren) Bereich wechselständig.

 

Im Gegensatz zu dem Gundermann stehen die Blüten beim Günsel in Reihen übereinander angeordnet (ähnlich wie traubenartig)

Blütezeit: ca April bis Juni

Heilwirkung: Rachenbeschwerden, Wundheilung

Verfütterbarkeit:


Melisse   (Lippenblütler)

div. Arten

 

 

 
Zitronen- Melisse   (Lippenblütler)

 
 
 
 

Die Zitronen-Melisse kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, sie wird in Gärten angepflanzt, man findet sie auch in verwilderter Form vor allem an Waldrändern und an Forststraßen. Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen Standorten mit sandigem Lehm- oder lehmigem Sandboden.

Die Zitronenmelisse ist eine ca.. 20 - 120 cm große Pflanze mit verzweigtem Stängel, sie wächst oft buschartig.

Sie ist kahl bis wenig behaart. Die Laubblätter sind eiförmig bis länglich, am Ende stumpf oder kurz zugespitzt, die Blättränder sind gezahnt.

Zerreibt man die Blätter duftet es nach Zitrone.

Die quirlständigen Blüten findt man in den Achseln der oberen Laubblätter.

Inhaltsstoffe: div. Pflanzensäuren (Rosmarinsäure, Kaffeesäure), ätherische Öle

Melisse allgemein enthält ätherische Öle, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Scheimstoffe, Glykoside, Saponine, Thymon und Vitamin C 

Verfütterbarkeit:


 

(roter)   Zahntrost    (Lippenblütler/Sommerwurzgewächs)

 
 
 
 
 
Bütezeit: Juni - September
Inhaltsstoffe: Glycosid, Flavonoide, Gerbstoffe, Bitterstoffe
Verfütterbarkeit:
 

(Wald /)  -Ziest     (Lippenblütler)
 
Waldziest
 
 
 
 
 
 

Der  Wald-Ziest ist eine eher kleine, zarte Pflanze, die ca.30 - 120 cm groß wird.

Die gegenständigen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert, abstehend behaart und von hellem, kräftigen Grün. Der dünne Blattstiel ist 3 bis 6,5 cm lang. Die breite und unten tief herzförmige Blattspreite ist 8 bis 12 cm lang und 5 bis 9,5 cm breit. Die Blattränder sind gezähnt.

Zerreibt man ein Waldziestblatt oder Stängel  riecht es unangenehm, die Blüte riecht aber  angenehm fliederartig. Der Stängel ist leicht behaart.

Die Blüten stehen quirlartig und traubenähnlich um den oberen TEil des Stängels herum. Die Blüten  sind dunkelrot oder weinrot, teilweise auch vilolett bis rosa. Eine ähnliche Art ist der Sumpfziest, bei dem die Blüten heller sind.

Auf der Unterlippe der Blüte befindet sich eine weiße Zeichnung. Aus den Blüten entwickeln sich im August Früchte, die  glatt, eiförmig und dunkelbraun sind.

Blüte: Juni - September.

Weitere Arten: Heilziest, Sumpfziest


Löwenschwanz / echtes Herzgespann  (Lippenblütler)

 

 

 

 

Das Echte Herzgespann ist eine ehemalige Zier-und Nutzpflanze aus Bauerngärten, die man auf Brachflachen an Mauern und Zäunen findet.

In Deutschland ist die Pflanze gebietsweise im Rückgang begriffen. In Baden-Württemberg gilt sie sogar als stark gefährdet.

 

... folgt noch ....

 

Inhaltsstoffe: u.a. Iridoidglykoside (wie Ajugol, Ajugosid, Galiridosid) und Flanoniode, Bitterstoffe, Betanine, Kaffeesäureverbindungen, ätherisches Öl

 

... weiteres folgt ....


Mönchspfeffer    (Lippenblütler)

 

Pflanze mit Blüte im Wachstum

 

 

 

Der Mönchspfeffer bevorzugt Ufernähe, wächst bei guter Pflege aber auch ohne Gewässer.

Er ist ein bis zu 5 m hoher Strauch.

Die Blätter stehen kreuzweise gegenständig und sind handförmig fünf- bis siebenzählig. Die Blätter sehen Hanfblättern sehr ähnlich.

Im Spätsommer blüht der Mönchspfeffer zartblau bis violett. Seine Blüten stehen in dichten Ähren.

Später reifen 0,5 cm grosse Steinbeeren heran, die pfeffrig scharf schmecken.

 

 

Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Flavone, Iridiode, Aucubin, Agnusid, Casticin

Heilkunde: zur Hormonbehandlung bei

bei Pferden als Futterbeimischung gegen das Cushing Syndrom und auch gegen Hufrehe

Verfütterbarkeit:

 

 

 

 


 

Storchschnabel - artige - /gewächse:

Storchschnabel/ Storchenschnabel 

 

Es gibt eine ganze Reihe verschiedenen Storchschnäbel, u.a.

  • Waldstorchschnäbel
  • Wiesenstorchschnäbel
  • Zier-und Garten-Storchschnäbel

 

 

 
 
 
 

 

 

Die Storch(-en)schnäbel und Reiherschnäbel (oder Geranien genannt) sind eine große Artengruppe.

Es sind krautige Pflanzen, die eher trockene Böden mögen.

Typisch für die Storchschnäbel und namensgebt, ist ein längliches, schnabelähnliches Gebilde an der Frucht, nach der Blüte.

Die Laublätter sind oft behaart, es gibt aber keine einheitliche Form für die ganze Pflanzenfamilie, einige sind Hahnenfussähnlich.

 

  

 

 

 
Rubrechtsstorchschnabel, ohne Blüten leicht zu verwechseln mit dem Kälberkropf (siehe Bilder Blattformen und weiße Blüten)

Die Blüten sind gestielt, 5-zählig


Inhaltstoffe:  ätherische Öle (mit Geraniol,Geranieduft, Limonen, Linalool und Terpineol)  u.a. Kaffeesäure, Rutin, Kämpferol und Quercetin. 

Verfütterbarkeit:


weicher Storchschnabel/ Storchenschnabel/ Zwergstorchschnabel  (Storchschnabelgewächse)

der weiche Strochschnabel
 
 
 

 

Eine der kleineren Storchschnabelarten findet man sehr zahlreich an Wegrändern, in Halbschattenrasen und auf Schuttstellen.

Der weiche Storchschnabel wird nur ca 30 cm groß, ist von aufsteigendem Wuchs und reich verzweigt.

Der kleine Storchenschnabel wird ca. 25 - 70 cm groß.

Beide Arten haben weich behaarte Laubblätter, die an weichen gehaarten Stängeln sitzen. Die Blätter sind vom Umriss her rundlich, bis zur Mitte hin sind die Blätter 5-9 teilig eingeschnitten, mit breiten Lappen, oft dreizähnig.

Die Blätter der Grundrosette und am Stängel stehen gegenständig-einzeln.

Unterscheidung Zwergstorchschnabel und weicher Storchschnabel: Die Haare von Stängel und Blattstiel sind beim Zwerg-Storchschnabel sehr kurz, bei demweichen Storchschnabel sind sie länger.

 
 
 
Beide Arten haben kleine  hellrot bis hellvioletten Blüten, die jeweils zu zweit in den oberen Blattachseln sitzen und sind tiefgerandet sind.

Aus der Blüte bildet sich eine fünfteilige Spaltfrucht, mit der typischen Schnabelform.

 

Blütezeit: Mai- Sept.
Inhaltsstoffe: Geraniol, Linalool, Terpineol, Quercetin und Cämpferol
 
Die Blüten sind (für Menschen) essbar
 
Verfütterbarkeit:

stinkender Storchenschnabel / Rubrechtsstorchschnabel  (Storchschnabelgewächse)

 
 
Stinkender Storchschnabel oder Rubrechtsstorchschnabel
 
 
 

Der Rubrechtsstorchenschnabel ist häufig zu finden an Gebüschen, Zäunen und an Waldrändern.

Er wird bis 10- 50 cm groß, wächst aufrecht, mit verzweigten, meist roten, dicht behaarten Stängeln, an denen tief eingeschnittenen, 3-5 zählig gefiederten, rotgrünen Laubblättern zu finden sind.

Zerreibt man die Blätter riecht man das typische ätherische Öl, dieser Pflanze.

Die kleinen rosafarbenen 1-2 cm großen Blüten, die langgestielt sind und dren Kronenblätter helle Streifen haben.

Aus den Blüten werden die typischen, länglichen spitzen Früchten, die einem Schnabel von der Vogelart Storch ähneln.

 


Blütezeite: April - September


Inhaltstoffe: u.a. ein unangenehm riechendes ätherisches Öl mit Geraniol, Kaffeesäure, Rutin, Kämpferol, Bitterstoffe, Geraniin, Gerbstoffe, ätherisches Öl, evtl. auch Harz, Vitamin C

 

Heilwirkung: wird auch innerlich eingesetzt, als Tee oder Saft bei u.a Durchfall, chron. Magenentzündung, Hautbeschwerden,  Mund- und Rachenentzündungen, Stoffwechsel anregend

wirkt: zusammenziehend, kühlend, austrocknend und antiviral

Verwechselbarkeit: Rubrechtsstorchschnabel im Wachstumsanfang mit Traumel-Kälberkropf siehe Blattformen, gefiederte Blätter und weiße Blüten, Doldenblütler

Wenn der Storchschnabel als giftig genannt wird, dann in Verbindung mit  Kontaktdermatitis beim Menschen.

Verfütterbarkeit:   für Hamster


Wiesen-Storchenschnabel  (Storchschnabelgewächse)

 

 

Den Wiesenstrochschnabel findet man auf nährstoffreichen, feuchten Wiesen, an Gebüschen ... auf den Bildern, geschützt an einem Zaun.

Es sind mehrjährige, aufrechtwachsende, 20- 60 cm große Pflanzen.

Die Blätter sind händörmig 5-7 teilig, kurzborstig gehaart und sitzen an einem verzweigten, behaarten Stängel.

Die Blüten stehen in Rispen, sind 2-4 cm groß, mit blauvioletten Kronen und dunkler geändert.

Bei dem Wiesenstorchenschnabel senken sich die abgeblühten Stiele ab.

Blütezeit: Juni-August

Verfütterbarkeit:   für Hamster

 


 

gewöhnlicher Reiherschnabel   (Storchschnabelgewächse)

 
 
Reiherschnabel
 

Den Gewöhnliche Reiherschnabel findet man an Äckern, Wegrändern, auf Brachflächen, Dünen, Trockenwiesen und auf Parkrasen.

Der Reiherschnabel ist eine 10 - 40 cm hohe meist liegende oder flach wachsende Pflanze.

Die feinen Laubblätter sind unpaarig angeordnet, länglich gefiedert, fein geschlitzt und sitzen an einem behaarten, rötlichrn Stängel.

Die hellroten bis lilafarbenen Blüten mit fünf Blütenblättern wachsen zu meist 3, ansonsten bis zu 8 Stück in einer Dolde.

Blütezeite: April bis Oktober

Inhaltsstoffe: u.a. Tannin, Bitterstoffe, Gerbstoffe,  Alkaloide  und Flavonoide

Heilkunde: adstringierende Wirkung. Darmentzuendungen, bei zu starker Regelblutung, harntreibend

Verfütterbarkeit:

 

andere Arten:

Zier- Storchschnabel (Kaukasus-Storchschnabel?)

 


Wegerichgewächse:

roter Fingerhut    (Wegerichgewächs) 

 

 

  

Blütenstand div. Farbvarianten im 2. Wachstumjahr

 
unterer Pflanzenteil
 
  
Pflanze im ersten Wachstumsjahr, die Grundblattrosette mit den typischen weichen Behaarung
 
Blüten ganz nah

Verfütterbarkeit:

 


Ehrenpreis    / Veronica       (Wegerichgewächs)

 

   
Gamander-Ehrenpreis

 
Acker-Ehrenpreis
Ehrenpreis mit dem ähnlichen Gundermann auf einer Stelle
 

 
 

Ehrenpreis sind kleine Pflänzchen die man niedrigen Wiesen und Weiden, an Ackerrändern und als "Unkraut" im Garten finden kann. Die kleinen hellblauen Blüten haben 4 Blütenblätter.

Wichtig: nur in kleinen Mengen verfüttern

Inhaltsstoffe: Glykoside, Bitterstoff, Gerbstoffe, Gerbsäure, Harz, Kaffeesäurerverbindungen, Milchsäure, Saponine, ätherische Öle u.a.
Heilkunde: beruhigend, blutreinigend, harntreibend, schleimlösend
wird unterstützend eingesetzt bei: Erkältungssymtomen, Appetitlosigkeit, Magenerkrankungen,
Verdauungsproblemen, Nierenproblemen, Blasenentzündung, Blasensteinen
 
Verfütterbar: daher

Mauer-Zimpelkraut      (Wegerichgewächs)

 

 

Das Mauer-Zimpelkraut findet man vom Frühling bis in den Herbst in schattigen Bereichen an Felsen und an altem Mauerwerk.

Es ist eine zarte kriechend oder hängend wachsende Pflanze, die 10 - 80 cm lange Sprossen bildet, die in Bodennähe Wurzeln bilden.

Die Blätter sind herzförmig und gelappt, mit einer leichten Vertiefung in der Mitte.

Die Blüten sind nur 1 - 1,5 cm große blassviolett bis blaue Blüten mit gelbem Zentrum, die einzeln auf langen Blütenstielen stehen.

Blüte Mai - Sept.

Inhaltsstoffe: Hauptstoff: Iridoide (bitter schmeckende Terpene bzw. Isoprenoide), Bitterstoffe, Vitamin C

Heilkunde: Eher äußerliche Anwendung bei Hautverletzungen, Verbrennungen,  entzündungshemmend, wundheilend

Verfütterbarkeit:

 


 

Rauhblattgewächse:

 

     Borretsch          (Rauhblattgewächs)       

 

Der Borretsch ist eine Gemüsepflanze, man findet sie im Bauerngarten und manchmal auf verwilderten Wiesen.

Inhaltsstoffe: Schleimstoffe, Saponine, Gerbstoffe, Kieselsäure, Vitamin C,

Verfütterbarkeit:

Heilkunde: gilt als harntreibend, schweißtreibend, reinigend, antirheumatisch, fiebersenkend und entzündungshemmend



Beinwell      (Rauhblattgewächs) 

 

 

 

 

Inhaltsstoffe: Pyrrolizidin-Alkaloide (lederschädigend) (!), Allantoin, Rosmarinsäure, Schleimstoffe

Verfütterbarkeit: frisch und auch getrocknet z.B. im Heu

 


   Lungenkraut        (Rauhblattgewächs)       

 

Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Schleimstoffe, Flavonoide, Allantoin (der auch in Blumenkohl und Schwarzwurzeln, aber auch im Beinwell aus der gleichen Pflanzenfamilie), Mineralien, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine, die Blüten enthalten einen speziellen Farbstoff, die Blüte je nach Säuregrad von rosa bis blau erscheinen läßt

  Verfütterbarkeit:

 

 

 


Bienenfreund/ Bienenweide/ Büschelblume          (Rauhblattgewächs)       

 

 

 

 

Diese Pflanze wird gerne als Gründünger ausgesäht.

Verfütterbarkeit:

 


Vergissmeinnicht           (Rauhblattgewächs)       

 
Vergissmeinnicht im Frühjahr
 
  
 
 
Zu der Pflanzengattung Vergissmeinnicht gehören einige Arten mit kleinen hauptsächlichen blauen, manchmal auch bläulich/ weißlichen Blüten.
Es sind eher kleinere Pflanzen, die bis 30 cm hoch werden.Einige Vergissmeinnicht sind kahl andere leicht behaart.

Im Frühjahr wachsen zunächst lanzettliche, behaarte Blätter. Die Laubblätter sind weich, hellgrün und leicht behaart. In Bodennähe wächst dann eine Blattrosette.

Die in Büscheln wachsenden hellblauen Blüten haben fünf Blütenblätter mit einer weiss-gelben Mitte..

Die Laubblätter stehen wechselständig und sind bei den meisten Arten ebenfalls fein behaart.

Blütezeit: April - August
 
Inhaltsstoffe: Gerbsäure, Alkaloide, Kalium
Verfütterbarkeit:
 
Heilkunde: wird eingesetzt gegen Durchfall, Entzündung des Verdauungssystems
 

 

Gedenkemein         (Rauhblattgewächs)       

 

 

Gedenkemein sind kleine, ca 10–20 cm große, unter Gehölz wachsende Pflanzen, die man manchmal auch als Kulturflüchting findet.

Die Blüte sind ähnlich wie die vom Vergissmeinnicht, die Blatter wachsen wechselständig, die untersten Blätter sind langstielig, die obersten sitzend. Die Frucht ist viergeteilt. Blütezeit: Mai–Juni.

 

 

 

Natternkopf / blaue Ochsenzunge           (Rauhblattgewächs)       

 

 

 

Inhaltsstoffe:u.a.  Alkaloide (= leberschädigende Pyrrolizid-Alkaloide), Cholin, Allantoin und  Schleimstoffe.

Verfütterbarkeit:

 



Weiderichgewächse 

Blutweiderich         (Weiderichgewächse)   

 

 

 
 

Der Blutweiderich leuchtet im Sommer wie eine lila Fackel mit seinen ähren- oder traubenförmigen Blütenstand aus Gräben und Wiesenrändern.

Man findet ihn auch an Ufern von Seen, Flüssen, Bächen, grundsätzlich an nassen oder wechselfeuchten, zeitweise überschwemmten, nährstoffreichen Standorten.

Er wird bis zu 2 Metern groß, und bildet oft mehrere Verästeungen, aus einer Wurzel (Rhizom). An dem kantige Stängel wachsen im untern Bereich quirl- oder gegenständig schmale bis lanzettlich bis oval geformte Laubblätter.

Die Laubblätter weiter oben wachsen wechselständig und haben eine rundere bis herzförmige Form. 

Der Blütenstand besteht aus hunderten Blüten in Scheinähren. Die einzelne Blüte hat sechs oder fünf mehr als 1 Zentimeter lange röhrige Kronblätter.

Inhaltsstoffe: viel Gerbstoffe, ein Glykosid (Salicarin), Pectine (Ballaststoff), ätherische Öle,  Flavoniode

Verfütterbarkeit:

 


Blauweiderich         (Weiderichgewächse)    
 
 
 
 
Verfütterbarkeit:
 
 

lila - violette     Kreuzblütler

 

 gewöhnliche  Nachtviole    (Kreuzblütler)

 

 

 

Verfütterbarkeit:

 


 

   Silberblatt   (Kreuzblütler)

 

 



Diese beliebte Bauerngartenpflanze findet man auch in verwilderter Form.
Es handelt sich um eine zweijährige Pflanze, d.h. im ersten Jahr bildet die Pflanze die Grundblätter, im 2 Jahr bilden sich der Stängel und die Blüten.

Nach der Blüte entwickeln sich aus den Blüten die typischen, flachen, runden Samenschoten, die eher wie flache Samenteller aussehen. Sie sind, wenn sie ausgereiftsind, fast transprarent, silberig scheinend, daher der Name: Silberblatt.
 
Das Silberblatt ist mit seinen 30 - 100 cm Größe und den blau-lila Blüten im Frühjahr/ Frühsommer eine auffällige Pflanze.
 
Im Frühjahr, als junge Pflanze, ist das Silberblatt der Knoblauchsrauke (siehe weiße Blüten , Kreuzblütler) sehr ähnlich.
Unterscheiden kann man die beiden ganzjährig gut, an dem typischen Geruch der Knoblauchsrauke, wenn man ein Blatt zerreibt.


Ab ca. April entwickelt sich die Wuchsform vom Silberblatt entscheidend von der Knoblauchsrauke, die dann noch eher klein bleibt.
 
Das Silberblatt entwickelt dann einen kräftigen Stängel, an dem weitere Blattpaare wachsen und die Blüten entstehen.


 


 

folgt noch: Vergleich der Laubblattvorderseiten: oben Knoblauchsrauke unten Silberblatt
 
Vergleich Blattunterseiten, li Knoblauchsrauke, re Silberblatt  Silberblatt-Laubblatt ist kräfiger und der Stängel rötlich und behaart
 
 
 
 
    
Pflanze im Sommer

Verfütterbarkeit:


Oelrettich   (Kreuzblütler)

 

 

Den Oelrettich findet man als Gründünger-Pflanze auf Brachfelder und teilweise auch noch auch Brachflächen.

Es sind 50 - 100 cm große Pflanzen mit entweder weißen oder blau-violetten Blüten.

Sie bilden dicklich, längliche Früchte, (Bild folgt noch)

 

Inhaltstoffe:  hoher Gehalt an Bitterstoffen, Senfölen

Verfütterbarkeit:


 
 


   Eisenkraut   (Eisenkrautgewächse)

 

 
Eisenkraut von einer Brachflache bei einem Neubauhaus
 

 

 

Eisenkraut  auf einer Nasswiese im botanischen Garten
 

 

 

 

Eisenkraut  im Kräutergarten, Botanischen Garten
Das Eisenkraut habe ich noch nicht auf Wiesen gefunden.
Einmal fand ich es auf dem Gelände, wo ein Haus abgerissen wurde und einmal auf einem schon länger unberührten Baugrundstück.
Die anderen Bilder sind aus dem Apotheker-Kräutergarten im Botanischen Garten.
Das Eisenkraut wächst auf sonnigen, geschützten Flächen, auf sandigen Lehm- und Ton-Böden und hat im Sommer einen hohen Wasserbedarf.
 
Eisenkraut ist eine 20- 75 cm große krautige Pflanze, mit einem aufrechten, verzweigten, vierkantig, flaumig behaarten bis kahlem Stängel.
Die grob gezahnt bis gelappt oder tief fiederspaltig geformten Laubblätter stehen gegenständig am Stängel.

Die kleinen blau- blaulilat Blüten sind fünfzählig und drüsig flaumig behaart. Aus den Blüten reifen zwischen Juli und Oktober längliche Früchte.

.
Blütezeit: Mai bis Oktober
 
Verwechselbarkeit: Zitronenverbene
Inhaltsstoffe: viele Bitterstoffe, ätherisches Öl, Glykoside, Verbenalin, Verbenin, ein Alkaloid, Aucubin, Bitterstoffe,  Gerbsäure, Kieselsäure u.a.
Heilkunde: zum Lösen von Husten, bei Atemwegserkrankungen allgemein, bei Frauenleiden u.a.
 
Verfütterbarkeit:
 


Nachtschattengewächse:

 
    Giftbeere       (Nachtschattengewächs)     
 
 
 
ganze Pflanze
 
 
linkes Bild: Frucht         rechtes Bild: Stängel und Blattachseln
 
kleinere Pflanze ohne Blüte
 
 

    bittersüßer Nachtschatten        (Nachtschattengewächs)      
 
 

 

 

 

 

Den bittersüßen Nachtschatten findet man an Ufern, in Wäldern und häufig an Hecken.

Die Pflanze wächst strauchig, mit liegenden bis aufrechten Stängeln, die im untern Teil oft verholzt sind.

Der Nachtschatten wird von einem halben bis zu 4 m hoch.

Die Blätter stehen wechselständig an den rundlichen, manchmal leicht kantigen Zweigen.

Sie sind langgestielt, einfach lanzettich, oder auch schon mal an der Basis 1-2 fiederartig gelappt.

Die blau-violetten Blüten sind 1-2 cm groß mit 5 zurückgeschlagenene Zipfeln, die Staubblätter in der Blütenmitte sind gelb und kegelig.

Die Blüten findet man von Juni bis August, aus ihnen entwickeln sich anfangs grünliche, dann gelborange, bei Reife scharlachrote Beeren.

 
Inhaltstoffe:  Alkaloide (!),  Saponine
am giftigsten sind die unreifen (grünen) Beeren, in den Blättern und Stängeln ist die Konzentration niederig, in den reifen Früchten ist es weniger enthalten.
 
Verfütterbarkeit:

 

echte      Trollkirsche         (Nachtschattengewächs)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Die Tollkirsche findet man in Laubwäldern besonders in Nordrheinwestfalen (NRW), aber auch in südlichen und mittleren Gebieten Deutschlands findet.

Es sind ca. 1 m hoche, strauchartig wachsende, Stauden mit tiefer Pfahlwurzel.

Die Blüten sind glockenförmige große, außen violettbraun, innen gelblich.

Im Herbst werden die Blüten auffallenden Früchte rote, vierkantige Beeren, unten von 4 Blättern umgeben.

Die leuchtenden Farben und die gut sichtbaren Samen locken Vögel an. Für Vögel sind die Beeren nicht giftig, sie fressen die Beeren und scheiden die Samen wieder aus, worüber sich die Pflanze verbreitet.


Alle Pflanzenteile sind giftig.

Blütezeit: ab Juni/Juli

Beeren: Sept./Oktober

Inhaltsstoffe: Alkaloide (L-Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin), die in allen Teilen vorhanden sind, in höchster Konzentration in den Blättern.

Verfütterbarkeit:
 
 
 

Korbblütler:

'Wasserdost        (Korbblütler)   

 

 

 

Den Wasserdost findet man an Fluss- und Bachläufen.
Die ganze Pflanze ist sehr viel größer, als der wilde Dost.
 
Inhaltsstoffe: Bitterstoff , Bitterstoff- Glykosid , Eupatorin, Harz, Gerbstoffe, Gerbsäure, Saponine, ätherische Öle, Pyrrolizidinalkaloide(!)
 
Verfütterbarkeit:

 


 
(Wiesen-)(Berg-) Flockenblume bzw. Korn- Flockenblume / Kornblume   (Korbblütler)


 

Kornblume
 
 
  links, Wiesenflockenblume kurz vor der Blüte mit Blütenknospe,  auf einer Wiese
rechts, Wiesen- Flockenblumen-Blüten
 
 
noch nicht geöffneter Blütekopf


andere Wiese, andere Flockenblume ;-)  Bergflockenblume
 
 
verblühte Flockenblumen
 
Die Korn-(Flocken-)blume findet man im Sommer hauptsächlich an Ackerränder und auf Ackenflächen, z.B. in Kornfeldern, aber auch schon mal an Wiesenrändern.
In den letzten Jahren ist die Kornblume selten geworden, wegen der Überdüngung von Feldern.
Dort, wo sie jetzt wieder wächst, ist sie ein Indikator dafür, dass dort nicht überdüngt wurde.
 

Die Wiesenflockenblume findet man auf Wildwiesen und Brachflächen.
Sie ist eine mehrjährige Pflanze, daher kann man auf ungemähten Wiesen die Blütenstände vom Vorjahr finden.
Sie wird je nach Boden 10-75 cm groß.
Die Stängel sind aufrecht und verzweigt.
Die oberen Blätter stehen wechselständig. Sie sind ungeteilt und lazettich.
Die unteren Blätter sind lanzettich, machmal leicht gezackt
 
Grundblätterbildung im Frühling
 
Blütezeit ist Mai -  August

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Farbstoffe, Gerbsäure, Schleimstoffe
Heilwirkung Flockenblume: abführend (Abführmittel), appetitfördernd, verdauungsfördernd (Darmträgheit, Verdauungskrankheiten, Verstopfung), entzündungshemmend, harntreibend, hustenstillend
 
Heilwirkung Kornblume: lt einigen Quellen angeblich keine, andere geben harntreibend,und als Verwendung gegen Probleme des Verdauungsapparates an
 
Fütterbarkeit:
 
 

Wegwarte   (Korbblütler)

 

 

 

 

 

       

 
noch geschlossene Blüten mit Blatt

 

 

Grundblätter einer ca 1.50 hohen Wegwarte
 
 

Die Gemeine Wegwarte ist findet man an Wegrändern, auch Brachflächen, Wiesen und Schuttstellen, bevorzugt auf trockenem Boden.

Allerdings fällt die Pflanze wenig auf. Bei Wachstumsbeginn im Frühsommer verwechselt man sie schnell mit einem Löwenzahn, später erinnert sie an einen Nachtkerze. Erst wenn sich die Blüten öffnen und das passiert nur bei sonnigem Wetter und vormittags bis zum frühen Nachmittag, nimmt man sie wahr.

Die Wegwarte wird ca 30 bis 150 cm groß, mit einem sparrig verzweigten, leicht rauhem Stängel.

Die 8-25 cm langen Grundblätter bilden eine Rosette zbd sind, wie die unteren Stängelblätter sind grob geägt bis fiederschnittig, ihre Unterseite ist borstig behaart.

Die oberen Stängelblätter stehen wechselständig, sind weniger geteilt bis länglich-lanzettlich ohne Blattstiel und sitzen mit geöhrtem an dem Stängel.

Die Blütenköpfchensind 3-5 cm groß, typischer weise hellbau, manchmal rosa- weißlich und bestehen nur aus Zungenblüten

Sie sitzen kurz gestielt bis sitzend, zu meist zweit bis fünft.

Die Wegwarte hat eine tiefreichende Pfahlwurzel, aus der sie mehrjährig wieder rauswächst.

Die Wegwarte ist die Urform von vielen Salaten (Zichorie) und vom Chicoree.

 

Blütezeit: Juni bis Oktober

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe (u.a. Sesquiterpenlatone), Dihydroxycumerin, Glykoside, Zucker,  Harz, Kalisalze, Cichoriin, Gerbsäure, ätherisches Öl

in der Wurzel: Inulin

Heilkunde: schweißtreibend, Magen- Darm- und Lebererkrankungen, für Milz, Niere Galle und Leber, Appetitanregung und Stimulierung der Sekretion von Verdauungssäften und abführende Wirkung, gegen Magendrücken und zur Unterstützung bei Zuckerkrankheiten

 

Verfütterbarkeit:  für Hamster :

 


Mariendistel               (Korbblütler)

 

 

 

 

 

 

Standort:  keine einheimische Pflanze, man findet sie aber in unseren Breitengraden schon mal in verwilderter Form auf Schuttplätzen, an Wegränder, oder anderen Ruderalflächen und teilwseise auch auf Viehweiden.

Pflanze: bis zu 1,5 Meter hoch, aufrechten, verzweigten Stängel, an dem die grünlichen, mit an den Blattnerven weißliche Flecken besehenen Blätter sitzen.

Laubblätter, stark gezähnt, tragen an ihren Enden dornige Lappen

Blüten: lila/ blau bis purpurroten Korb-Blüten,  distelartig, kugelförmig und von spitzen Hüllschuppen umgeben

Früchte:  glatte, länglich, glänzen dunkelbraun und bilden einen weiß glänzenden Pappus ("Pusteblumen"-ähnlich)

 Blütezeit: Juni bis September

 

Verfütterbarkeit frisch:

Verfütterbarkeit getrocknet:


 

Katzdistel               (Korbblütler)

Verfütterbarkeit:

Blüten:


 

blaue + lila-   Schmetterlingsblütler



  Lupine  (Schmetterlingsblütler) 

 

Blattform
 

 

Standort: Gartenzierpflanze aus Nordamerika, findet man als verwilderte Form an Wiesen- und Waldrändern, an Böschungen und Straßenrändern.

Lupinen sind bis zu 1,50 cm groß, ihre interessanten Blätter stehen fingerständig und haben 5-12 Einzelblätter. Die auffälligen Blüten stehen in 30- 60 cm hochen Trauben hoch, Blütezeit ist Mai - August.

Die blauen und roten Lupinen, findet man am häufigesten auf Wiesen, es gibt aber auch weiße und gelbe Arten.

Aus den Blüten entstehen in (weichpelzigen) Hülsen die Samen.

Inhaltsstoffe: Alkanoid Lupinin u.a. (!) (hauptsächlich im Samen)

Verfütterbarkeit:

  


 

       Luzerne / Alfalfa (Schmetterlingsblütler/Hülsenfrüchtler)         

 

 

 

 

 

Alfalfa = arabische Bezeichnung für Luzerne. "Alfalfa" bedeutet "Vater aller Nahrung"

wertvolle Vieh-Futterpflanze - Ursprung- südwestliche Asien

 

Standort: auf Äckern, an Waldrändern, Straßenrändern, Böschungen, liebt trockene, kalkhaltige Böden

Pflanze: bis zu einem Meter hoch, buschförmig

Blätter: dreizählig, kleetypisch, einzelne Blättchen 2-3 cm groß, an der Spitze gezähnt und spitz

Stängel: aufrecht, leicht verzweigt

Blüte: blau oder violett, in kopfigen Trauben

Wurzel: tiefreichendes Wurzelsystem von über 4,5 Metern

Frucht: schneckenförmige Hülsenfrüchte, 2-3 mal gewunden

Wurzel: Tiefwurzler, bis 4,5 Meter tief

Blütezeit: Juni bis September

Inhaltsstoffe: sehr eiweissreich, Saponine, Vitamin K, Karotin, Chorophyll

Heilwirkung: appetittanregend

 

 

Verfütterbarkeit: (frisch)   -

 


 

Hasenklee   (Schmetterlingsblütler/ Hülsenfrüchtler)

 

 

 

 

Der Hasenklee ist eine kleine Kleeart. Er hat die kleetypische dreiteilig gefiederte Laubblätter und ein kätzchenförmige Blüten.

Inhaltsstoffe: u.a Gerbstoffe

Verfütterbarkeit:

 


Wicke (n), Plattererbse  (Schmetterlingsblütler)

Ebenfalls zur Familie der Schmetterlingsblütler gehören die Wicken, mit viel kleineren Blüten und Laubblättern.

 Zaunwicke (Schmetterlingsblütler)

 

 


 Vogelwicke (Schmetterlingsblütler)

  

 


 

Platterbse    (Schmetterlingsblütler)

 

 

 

 

Die Platterbsen findet man häufig in Gärten, aber auch in verwilderter Form an Straßen- und Wiesenrändern, die teilweise den Wicken ähnlich sehen.

Sie sind krautige Pflanzen, die ranken und Ausläufer bilden.

Die Laubblätter sind meistens paarig gefiedert und enden in einer Ranke. 

Die Blütenstände stehen in Trauben mit bis zu 30 Blüten. 

Aus den Blüten bilden sich längliche Hülsenfrüchte, die zweiklappig sind und die Samen enthalten.

Arten: Wiesen-Platterbse (gelbblühend) , Berg-Platterbse in lichten Laubwäldern, auf Heiden und Magerrasen, lila Blüte; Frühlingsplatterbse, lichte Laub- und Mischwälder, lila Blüte; Waldplatterbse, Laub- und Mischwälder, lila Blüte

Inhaltsstoffe: die Samen enthalten giftige lathyrogene Aminosäuren

Verfütterbarkeit:

 


 Malvengewächse:

Moschusmalve      (Malvengewächs)



      
Grundblätter im Frühjahr - Malvenlaubblätter
 


Verfütterbarkeit:  Kaffeesäure kann bei empfindliche Magen Probleme machen
Inhaltsstoffe :
(Anthocyan)-Glykoside (für die Färbung der Blüte), ätherische Öle, Gerbsäure, Gerbstoffe, Kaffeesäure (!), Malvin (Pflanzenfarbstoff), Polyphenole, Schleimstoffe  

 


wilde Malve      (Malvengewächse)


 
wilde Malve

 

Die wilde Malve findet man auf Schuttpätzen, an Mauern, Wegrändern und Zäunen und auf Gründungefeldern.
wird bis zu 150cm hoch
Blüte: Juni - Oktober

Verfütterbarkeit:
Inhaltsstoffe:
Vorwiegend Schleim- und Gerbstoffe, ätherische Oele
Heilwirkung: unterstützend bei Atemwegserkrankungen und Darmerkrankungen

Stockrose      (Malvengewächs)
 
 
 
 

Die Stockrosen sind Bauerngartenpflanzen, die aus Süddosteuropa eingeführt wurden.

Man findet sie in Garten, als Zierpflanzen, in Bauergärten und teilweise verwildert auf Brachflächen.

Es sind 1-2 machmal bis zu 3 Meter hohe Pflanzen

... geht bald weiter ...
 
 

 

Veilchen- Gewächse

 

Inhaltstoffe: Saponine, ätherische Öle, Schleimstoffe -  in der Wurzel das Alkaloid (!) Odoratin

Heilkunde: Magenmittel, Bronchitis, Reizhusten, vermutete Wirkung gegen bestimmte Krebsarten, Blasenentzündung, Nierenentzündung, Kopfschmezren, Schlaflosigkeit, Müdigheit, Nervosität, Fieber

Heilwirkung: harntreibend, krampflösend, antibakteriell, schleimlösend, schmerzlindernd, abschwellend, , beruhigend, blutreinigend, durchblutungsfördernd, entzündungshemmend,  schweisstreibend

Tierheilkunde: als Aufguss zum Futter  zur Anregung des Stoffwechsels oder zur Unterstützung der Entgiftung

Verfütterbarkeit: möglichst ohne Wurzeln

 


Weidenröschen (Nachtkerzengewächs)

 

 

 

 
Blüte nah
 
Weidenröschen und links rote Taubnesseln
 
den Hohlzahn übersehen - da ist noch ein schmalblättrigens Weidenröschen
 
   
schmalblättriges Weidenröschen
weidenblattähnliche Laubblattform

Inhaltsstoffe: Flavanoide, Tannine, Beta-Sitosterin (Phytosterin)

Verfütterbarkeit:

 


 

  Glockenblumenwächse

 

 

 

Unter den Glockenblumen gibt es viele blau- / lilablütige Arten.

Die glocken- oder röhrenartigen Bluten stehen entweder traubig oder traubenähnlich zusammen. Die Blüten haben 5 Kronblätter.

 

 

Glockenblume  (Glockenblumengewächs)

 

 

 

Grundblätter
 
 
 
 
 
Für die Rapunzel- und die Ackerglockenblume wird angegeben, dass man Blätter und Wurzel als Gemüse verwenden kann und die Blüten als essbare Dekoration.
 
 
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Inulin, evtl. Triterpen-Saponine
 
weitere Infos folgen

  Berg- Sandglöckchen/ Schafs- Skabiose / Sandköpfchen   (Glockenblumenwächs)

 

 

 

Grundblätter

 

 

 

auch in ausläufer-bildender Art
 
Kleine, selten gewordene Pflanze.
 
Blütezeit Juni-September

blaublühende Skabiosen/ Kardengewächse

 
Die Skabiosen bilden eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie de Kardengewächse. Von den 80-100  Skabiosen-Arten findet man in Europa ca 20 Arten.

Die Skabiosen haben einen nicht kantigen Stängel ohne  Stacheln.

Die Laubblätter sind gegenständig, je nach Art ungeteilt bis gefiedert. Häufig stehen sie in nicht blühenden Rosetten.

Es gibt sehr viele Skabiosenarten, die blaue oder lila Blüten haben, ein paar Arten (Zuchtformen) haben weiße, gelbe oder andere Blüten. Die Blüten stehen in breiten, lang gestielten Köpfchen, die typischerwiese von ein bis drei Reihen Hüllblättern umgeben sind und mit strahligen Randblättern.

Die Früchte sind nussartig, zylindrisch.

 

 

Trauben- Skabiose  (Kardengewächs)

Traubenskabiose neben Flockenblume
 
Anfang Juni noch mit geschlossenen Blütenkopf
 
 
links: gefiederte Stängelblattform                    rechts Grundblattform
 
 

Standort: warme, mäßig nährstoffreiche, mäßig trockene, meist kalkhaltige Böden, teilweise mäßig-sauren, humosen, lockeren, mittel- bis tiefgründigen Lehmboden

Pflanze: Pflanze 20 - 80 cm groß, Halbrosettenpflanze

Stängel: verzweigt

Laubblätter:  gegenständig angeordnet, am Rand und direkt auf den Blattnerven behaart, ansonsten aber kahl, höchstens mit einzelnen verstreuten Haaren, Blattfarbe ist matt-grün, untere Laubblätter ungeteilt, eiförmig und nur am Rand gekerbt, obere Laubblätter ein- bis zweifach gefiedert, linear-lanzettlichen Abschnitten,  1 bis 3 mm breit

Blüte: körbchenförmige Blütenstände, ca. 15 - 35 mm,  mit strahlenden Randblüten

Frucht:  kugelig, von einem häutig verlängerten Außenkelch eingeschlossen, 5 lange, schwarze Kelchborsten

Blütezeit: Juni- Oktober

Wichtig:enlightened  in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg auf der " Roten Liste gefährdeter Arten" , in Schleswig-Holstein und Sachsen ist er Besteand  stark gefährdet

Heilkunde: als Mittel gegen Hautausschläge, anregende Wirkung auf den Stoffwechsel

Verwechslung: mit der Witwenblume, anderen Kardengewächsen und Flockenblumen

Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Flavonoide, Mineralstoffe, Scabiosid und Vitamine

Verfütterbarkeit:

 


weitere- Skabiosenbilder aus einem botonischen Garten

 


Teufelsabbiss / Abiss/Teufelswurz  (Kardengewächs)

 

Stängel am Grund, Stängelform, Stängelblätter gegenständliche Blattform

 

 

 

Standort: wechselfeuchte, basenreiche, mäßig saure und humose Böden

Magerrasen, Mager- Wiese/ Wide, allgemein feuchte Wiesen, Wälder, Moorplätze

Pflanze: ca 30–50 cm

Wurzel: wie abgetrennt - abgebissen erscheinender Wurzelstock

Laubblätter: in einer Grundblatt- Rossette angeordnet, gegenständig, länglich- bis länglich-lanzettlich, Ränder meist ganzrandig

Blüte: violett bis blau, 50 bis 80 Blüten zusammengefasst in einem halbkugeligem Blütenkörbchen, lanzettlicher, kurze Hüllblätter, am Rand feine bewimpert, Köpfchenboden mit kleinen Spreublättern

Frucht: ab ca August, 5–7 mm lang, vierkantig, zottig behaart

Blütezeit: Juli-September

Heilkunde:  gegen Fieber (Tee), gegen Entzündungen, Quetschungen oder um Schmerzen zu stillen (äußerlich)

Inhaltstoffe: Glykoside, Polyphenole, Alkaloide, Saponin, Gerbstoffe

Info: enlightened gebietsweise selten geworden, lieber nicht sammeln

Verfütterbarkeit:

 


 

wilde Karde / Weberdistel  (Kardengewächs)

ungeöffneter Blütenstand

 

 

 

Standort: wärmere Gebieten, Überschwemmungsflächen an Ufern, Wegen, auf Weiden und in Ruinen sowohl in den Niederungen als auch im Hügelland 

Pflanze: krautig, bis zu 1,50 m hoch, die ganze Pflanze ist mit spitzen Dornen übersäht.
Stängel: stachtig
Laubblätter:
Grundblätter: kurzgestielt, Rosettenformig angeordnet
Stängelblätter: kreuzgegenständig, in der Basis paarweise zusammengewachsen, am Rand gekerbt
 
Blüte: 5 bis 8 cm eiförmig-längliche, walzenförmiger, körbchenformiger Blütenstand, stachelig, unterschiedlich langen, bogig aufsteigende Hüllblätter
Blütenstand ist ungeöffnet grün, in der Blüte blau, nach der Blüte bräunlich, vier violette röhrenförmig verwachsene Kronblätter

Frucht: vom Kelch gekrönt, häutige, einsamige Nüsse

Blütezeit:  Juli- August

Fruchtreife: September-  Oktober

Inhaltsstoffe: Glykoside, u.a. Scabiosid, Terpene, Kaffeesäureverbindunge, organische Säuren, Sapine

Die Wilde Karde enthält das Glykosid Scabiosid, Terpene, Kaffeesäureverbindungen, organische Säuren, Glucoside und Saponine.

Heilkunde:  Wurzel -  äußerlich bei Schrunden und Warzen, gegen Kopfschmerzen, gegen Leberbeschwerden, Magenkrankheiten, kleinen Wunden u.ä.,soll auch gegen Borreliose helfen, zur Stärkung der Verdauung und des Stoffwechsels, gegen rheumatische Erkrankungen helfen - antibakteriell, blutreinigend, harntreibend, schweisstreibend -

Verfütterbarkeit:

 

Rosenartige Gewächse

Hundsrose  / Hagebutte/ Heckenrose   (rosenartige Gewächse)

 

 

 

 

 

Pflanze:  wächst strauchartig, teilweise auch mit Stacheln, kann bis zu 2-4 Meter hoch werden, ein Pioniergehölz

häufigste wildwachsende Rosenart

Standort: Straßen- und Wegrändern,  Weidenrand,  verwilderte Wiesen,  Gebüsche, Waldsäume und lichte Wälder

Laubblätter: siebenzählig gefiedert, am Rand oft fein gesägt, Blattober- und -unterseite kahl,  Oberseite drüsenlos, Unterseite kann drüsig sein

Blüten:  groß, 3-4,5 cm, einzeln oder in Gruppen stehend, zahlreiche Blüten, Blütedauer einer Blüte ist kurz, nur ein paar Tage, nach der Blüte klappen sich die Kelchblätter der Blüte zurück und fallen ab.

Frucht:  Hagebutten,  unterschiedlich oval, eiförmig bis rund, innen kleine, helle sogenannte "Nüsschen"

Inhaltsstoffe:

Hagebuttenschalen: viele Vitamine,sehr viel Vitamin C, Pektine, Fruchtsäuren, Zucker, Flavonoide, Carotinoide, Gerbstoffe, Kalk,Mengen ätherische Öle

Hagebuttenfrüchte (Nüsschen): Proteine (Eiweisse), Lipide, ungesättigte Fettsäuren, Spuren von Vanillin, Lecithin, ätherisches Öl, Kieselsäure, Beta-Carotin und  etwas Vitamin C.

Blüten: Farbstoffe Anthocyane,  Citronello ätherisches Öl, Gerbstoffe, Duftstoff Phenylethylalkohol

Verfütterbarkeit: 


   Waldrebe / Clematis  (Hahnenfussgewächs) 

 

Frucht

Die Waldrebe ist eine Pflanze bei der man bis zum Sommer nur die Blätter findet.

Die Pflanze rankt über andere Pflanzen oder an Rankgitter, wo sie gerne zur Begrünung gepflanzt wird.

Die gewöhnliche Waldrebe hat blütenmäßig weniger zu bieten, als die gezüchteten Gartenformen mit ihren teilweise sehr auffälligen Blüten.

Die Pflanzenteile sind in frischem Zustand giftig, getrocknet verliert sie die Giftigkeit. Die Waldrebe ist ist auch hautreizend.

Die Waldrebe sollte nicht innerlich angewendet werden, außer in homöopathischer Form, als Globuli.

Inhaltsstoffe: u.a. Campesterol, Kaffeesäure, Protoanemonin (!), Anemonin (!), Trimethylamin

Verfütterbarkeit:

Tiergiftig:
Rinder, Kühe, Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen,Hamster, Landschildkröten und Vögel

Quelle: http://www.botanikus.de/Botanik3/Ordnung/Waldrebe/waldrebe.html

Vergiftungsymtome treten nur bei größere gefressenen Mengen auf.

Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Störungen des Nervensystems sowie Entzündungen der Mundschleimhäute.

Die Giftstoffe der Waldrebe reichern sich auch in der  Leber an.

 


blau- blühende Lauchgewächse

Unter den Lauchgewächsen gibt es einige blaublühende Pflanzen. Lauchpflanzen (Allium) haben oft keine Wurzeln, wie sie andere Pflanzen bilden, sondern Zwiebeln.

Diese nutzen sie als Überdauerungsorgane, manche Arten bilden zusätzlich Rhizome, Wurzelstöcke mit Verdickungen. Die meisten Arten haben beim Zerteilen oder Zerreiben den typischen Zwiebelgeruch.

Die Laubblätter sind schmal und länglich, meist ungestielt.

Die Blüten sind oft in doldenförmen, doldenähnlich, oder als Blütenkugel angeordnet.

Es gibt im deutschsprachigen Raum 16 einheimische und 3 eingebürgerte, wild wachsende Laucharten.

Einige Arten kennt man aus dem Garten als Speise- und Würzpflanzen, wie Bärlauch (weißblühend) Stangenlauch, Knoblauch,  andere sind Zierarten.

Berglauch  (Lauchgewächs)

 

 

kurz vor der Blüte:

 

nach der Blüte:

 

 

Standort: sonnige Felshänge, aber auch auf den ursprünglichen Steppenheiden, sehr verbreitet im Südosten Deutschlands, imWesten und Nordwesten fehlt sie vollkommen.

Die Pflanzen auf dem Bilder, sind aus dem Teutoburger Wald, was mich überrascht hat. Es handelt sich aber um eine besondere Stelle, wo Erde aus dem südlichen Deutschland aufgeschüttet wurde und auch andere, hier nicht wachsende, mediterane Pflanzen hergetragen wurden.

Pflanze: dünne 15 - 30 cm lange, grasähnliche, breite, hohle Laubblätter, die dicker und spitzer, als die Schnittlauch-Blätter sind.

Die Blüten sind runde Blütenkugeln.

Blütezeit: Juli - August

Inhaltsstoffe: noch nichts gefunden

Verfütterbarkeit: daher


blau- blühende Hundsgiftgewächse

Immergrün     (Hundsgiftgewächs)

 

 

Das Immergrün ist eine Pflanze mit unterschiedlichen Arten, die als Zierpflanze als  Bodendecker  in Parks und Gärten und  leicht verwildert.

Das kleine Immergrün wurde als Heilpflanze genutzt und heute noch in der Homöopathie eingesetzt.

Die sind kleine Pflanzen bis Sträucher mit gegenständig angeordneten, kurzgestielten Laubblätter. Die Laubblätter sind einfach und ganzrandig.

Die blau- lila Blüten stehen meist einzeln in den Blattachseln. Die Blüten haben 5 Blütenblatter mit einem kleinen Kelch.

Inhaltsstoffe: Alkaloide, Bitterstoffe, Beta-Sitosterol, Flavonoide, Gerbstoff, Gerbsäure, Saponine, Vincamin, Vincin

Heilkunde: in größeren Mengen leicht giftig.

Husten, Keuchhusten, Mandelentzündung, Verdauungsschwäche, Magenentzündung, Magenschwäche, Durchfall, Rheuma, Kreislaufproblemen, Herzschwäche, Bluthochdruck

Verfütterbarkeit:

 

 

Verfütterbarkeits- Empfehlung- Erklärung:

 

  = unbedenklich, täglich verfütterbar, auch in größeren Mengen

  = unbedenklich, kann in größeren Mengen in einer Mischung mit anderen Pflanzen verfüttert werden
 = kann in kleineren- mittleren Mengen oder hin und wieder verfüttert werden, am besten in einem Gemisch mit anderen Pflanzen
= nur in kleineren Mengen oder hin und wieder in einer Mischung mit anderen Pflanzen verfüttern
  = (ein) bedenkliche(r) Inhaltsstoff(e) - in bestimmten Fällen ungünstig
= nicht unbedingt sammeln, aber wenn Pflanzenteile in die Futterpflanzenmischung kommen,müssen sie nicht entfernt werden                  
 !!!    bzw.   = toxisch

= Kein Futter

= davon sollte kein Pflanzenteil in der Futtermischung landen

= (meiner Meinung nach) sollte man diese Pflanzen nicht verfüttern und auch  aus der  Reichwerte von Kaninchen entfernen, bzw. die Kaninchen von dort fernhalten.

 

   
   
   
   
   
   
   

 

Nach oben