Zeigerpflanzen = Pflanzen für Qualitätsbestimmung von Wiesen/ Weiden:

Zeigerpflanzen pder auch Indikatorpflanzen nennt man Pflanzen, die auf Verängerungen ihrer Umwelt reagieren.

Das heißt, dort wo man sie findet, ist der Boden von einer bestimmten Beschaffenheit.

An anderen Stellen können diese Pflanze nicht gut gedeien und/ oder werden von anderen Pflanzen verdränkt.

Daher geben diese Pflanzen Hinweise auf den Boden auf dem sie wachsen, ob z.B. viel gedüngt wurde oder auf Luftschädigungen. 

Daher ist es für einen Pflanzensammler und speziell für die Pflanzenverfütterer nicht uninteressant, die Bedeutung dieser Pflanzen zu kennen.

 


 

  • Kornblumen wachsen nicht an überdüngten Stellen
  • Wiesenkerbel in Massen geben häufiges Düngen an
  • Klappertopf wächst nur auf länger nicht gedüngten und bearbeitenten Böden

 

wird noch ausgebaut

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Vorbereitung - Gilderung:

Düngen (speziell mit Gülle/Jauche)

Im Frühjahr und nach dem Mähen kann man beoachten, dass einige Bauern auf ihre Wiesen Gülle verteilen.

Gülle und die Düngung allgemein sollten das Wachstum der Pflanzen begünstigen.

Gülle/ Jauche enthält Höhe Mengen an Stickstoff, Phosphor, Kalium, und andere Nährstoffe.  Wir Gülle ausgefahren, kann man die Menge des synthetischen Düger reguzieren. 

Es gibt Pflanzen die diesen Dünger gut vertragen und schneller wachsen und wieder andere, die mit zu viel oder auch bei regelmäßgen Dünger verkümmern.

Für Wiesen bedeutet das, dass die Artenvielfalt verloren geht.

Auf Sticksstoffreichen, also gedüngten Boden wächst:

  • große Brennnessel (unscheinbare Blüten)
  • Kletten-Labkaut (weiße Blüten)
  • Kerbel (weiße Blüten)
  • Melde / Gänsefuss (unscheinbare Blüten)
  • Vogelmiere (weiße Blüten)
  • Kreuzkraut (gelbe Blüten)
  • scharfer Hahnenfuss (gelbe Blüten)
  • Ackerhellerkraut (unscheinbare Blüten)
  • Ackersenf (folgt noch - gelbe Blüten)
  • Ampferknöterich (folgt noch - unscheinbare Blüten - Ampfer)
  • Bärenklau (weiße Blüten / Doldenblütler)
  • Bingelkraut (weiße/ unscheinbare Blüten)

auf Stickstoffarmen Böden wächst:


  • Mauerpfeffer (nicht nicht auf diesen Seiten gelistet)
  • wilde Möhre (weiße Blüten)
  • Hundskamille (weiße Blüten)

 

Kalium, in der Ernährung, ist ein essenzieller Mineralstoff.

Kalium, in der richtigen Menge, ist u.a. wichtig für eine gesunde Herzfunktion und reguliert das Zellwachstums, den Blutdruck, den Säure-Basen-Haushalt und die Freisetzung von Hormoren.

auf Kaliumreichen Böden wachsen:

  • Bärenklau
  • Melde
  • Fuchsschwanz (Gänsefussgewächse)
  • Roter Fingerhut

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