Heu und Frischfutter allgemein

(zum "Springen" anklicken)

 


Heuwiesen/ Vieh-Kuh-Wiesen, Weiden, Brachland etc


Heuwiesen werden i.d.R.  2-3 x im Jahr abgeernet.

Damit die Heuwiesen schnell wachsen, werden sie teilweise im Frühjahr und nach dem Einholen des Heues gedüngt (siehe Infos dazu auch auf der Seite "Zeigerpflanzen").

Auf Heuwiesen findet man häufig: Wiesenlieschgras, Deutsches Weidelgras, Knäulgras, und für Heunutzung gezüchtete Sorten vom Wiesenschwingel und vom Rohrschwingel (wie diese Gräser aussehen und mehr Infos zu Gras).

 
Heuwiese im April
 
eine Heuwiese wurde geschnitten, das geschnitten Gras wird in Reihen zusammengefahren und mehrmals gewendet, bevor es zu Ballen zusammengefasst und eingelagert wird
 
eine gemähte Heuwiese im Juli
 
 

 

Koppelweiden werden abwechselt beweidet und gemäht.

Durch das Mähen werden unerwünschte Wildkräuter unterdrückt.

Auf Weiden werden der Grasmischung noch Kräutern beigemischt: häufig Weißklee, Schafgarbe, Wegwarte, Spitzwegerich und Löwenzahn.

Diese Kräuter wurzeln tiefer, als das Gras und holen die Nährstoffe aus dem Boden, damit erreicht man das Tiere mehr Nährstoffe beim Weiden aufnehmen.

Das Gras, was bei dem Mähen der Koppelweiden im Frühjahr gewonnen wird, wird zu einem speziellen Viehfutter verarbeitet: Silage/Gärfutter oder Silo gennannt. Bauern häufig vom ersten, überschüssigen auf Dauerweiden im Mai, die das Wachstum von anderen, auf den Weiden unerwünschten Wildkräutern eindämmen, die die Tiere nicht fressen, oder sogar schädlich sein können.

rechts Kuh-Koppelweide,  rechts Dauer-Pferdeweide

Als Dauerweiden werden solche Flächen genutzen, die man nicht pflügen kann, weil sie zu schwer, zu naß oder zu schwer zugänglich für die Maschinen sind.

Es gibt auch Dauerweiden, die man nicht pflügen will, weil sie als Pferde-oder Ponyweiden oder als Jungviehweiden genutzt werden. Vieh wird in Koppelweiden gehalten.

Auf diesen Wiesen werden oft spezielle Gräsermischungen gesäht.

Futtergräser sind Gräser, die aus Wildgräser speziell für die Verfütterung gezüchtet wurden.

Futtergräser sind: Weidelgras, Wiesenschwingel, Rotschwingel, Wiesenfuchsschwanz, Wiesenrispe, Knaulgras, mit dem einjähriges Weidelgras oder Welsches Weidelgras können kurzfristig Lücken geschlossen werden.

Im Gebirge und Heideland wachsen auf den Weiden auch Binsen, Farne und div. Wildkräuter, die mit gefressen werden.

 

Brachliegende Felder werden mit Gräsern und Wildkräutern überwachsen, es sindeln sich überwiegend gute Futtergräser wie der Ackerfuchsschwanz und das einjährige Rispengras an. Die gewöhnliche Quecke breitet sich leicht mit ihren unterirdischen Ausläufern auf diesen Flächen aus.

 
Brachliegendes Acker aufgrund von Arbeiten an der Hochspannungsleitung darüber, das im nächsten Jahr weiter als Brachfläche (nicht) genutzt wird

Auf Brachflächen findet man an Gräser die gewöhnliche Quecke, Flughafer, Ackerfuchsschwanz, Taube Trespe und an Wildkräutern das Hirtentäschelkraut, Vogelmiere, Kompass-Lattich, Wegrauke, kanadische Berufkraut, Natternkopf, Nachtkerze und Storchschnabelarten.

Wie diese Pflanzen aussehen, steht auf den Pflanzenseiten sortiert nach Blütenfarben unscheinbare Blüten, Pflanzen mit weißen Blüten, gelbe und orange Blüten und bläuliche/ violette Blüten, dort bitte mit Tastenkombination S t r + Taste F suchen oder wenn ich das eingefügt habe, die seiteninterne Suche benutzen, oder ;-) unter google Suche

Viele der oben genanten Wildkräuter zählt man zu den sogenannten Pionierpflanzen. Pionierpflanzen breiten sich durch Selbstausssaat aus und haben sich darauf speziallisitert, sich schnell auf neuen, noch vegetationsfreien Flächen auszubreiten. Man findet diese Pflanzen häufiger auf diesen "neuen" Flächen, als auf Flächen, die schon länger von Pflanzen besiedelt werden.

Die oben genannten Gräser sind nah verwandt mit den Getreidearten, auf deren Äckern sie oft mitwachsen. Daher sind sie schlecht chemisch zu bekämpfen und bei Bauern nicht gerne gesehen.

 

Je nachdem, ob das brachliegende Feld während sich die Bodenqualität speziell verbessert werden soll, sich der Boden von der Bewirtschaftung als Weide erholen darf oder die Pflanzen vom Brachfeldern als Silofutter gebraucht werden, säht der Bauer spezielle Wildkräuter oder Gräser nach.

Es gibt Felder, die 1-3 Jahre brach liegen. Dort wird Gras (oft Weidelgras), Rotklee und/ oder Esparette (eine Kleeart) eingesäht um die Bodenqualität wieder zu verbessern.

Auf längeren Brachen von 4-6 jahren werden verschiedene Gräsern und Kleearten ausgesäht.

Dann kann die Brachflache während dieser Zeit auch beweiden, die Weidetiere düngen die Fläche dann beim Beweiden mit ihren Ausscheidungen, was die Bodenqualität auch weiter verbessert.

 

Immer öfter sieht man auch Felder, auf denen Gründünger-Pflanzen wachsen.

Das gibt manchmal wunderschöne, bunte, blühende Felder.

Diese Pflanzen können stand der chemischen Keule den Boden verbessern, wieder aufbauen und sogar Bodenschädliche bekämpfen.

Die Pflanzen dürfen wachsen und werden dann am Herbst gemäht und später in den Boden eingearbeitet.

Man nimmt

  • zum Boden auflockern: Ölrettich und Senf
  • als Bodenlockerer und gegen Nematoden (Schädlinge): Luzerne und Bitterlupine
  • gegen Nematoden: Steinklee, Perserklee, Alexandrinerklee, Inkarnatklee, Ackerbohne
  • gegen Nematoden und bodenregenierend: Tagetes und Ringelblumen
  • außerdem: Bienenfreund/ Phacelia und Buchweizen als Bienenweide und Sonnenblumen

viele dieser Pflanzen finden sich auch auf den Seiten nach Blütenfarben sortiert.

 

Naturschutzgebiete: sind natürlich nur auf den vorgesehenen Wegen zu betreten. Da dort gerne spazierengegangen wird, auch mit Hunden, ist da keine gute Sammelstelle, außer es sind an Naturschutzgebieten angrenzende Flächen.

 

 

Dann gibt es noch Ruderalflächen. Das sind für mich die interessantesten Stellen.

Ruderal ist abgeleitet von dem lateinischen und bedeutet Schutt.

Auf diesen Fläche hat der Mensch, z.B. durch Hausbau, Erdarbeiten, die Umgebung verändert und danach werden die Flächen nicht weiter genutzt, oder bleiben unbeachtet brachliegen. Die vorherige Vegetation wurde durch den Eingriff des Menschen zuerst zerstört und später sich selbst überlassen.

sich selbst überlassener Erdhügel auf einem Schuttabladeplatz (für Steine, Erde, Dachpfannen etc) im Frühjahr

Diese Flächen sind sehr unterschiedlich, manchmal findet man Flächen, wo mal Menschen gewohnt haben, ein Haus stand und ein Garten angleegt war. Das Haus wurde irgendwann abgerissen, der Garten verwilderte. 

Dann findet man eine interessante Mischung von Garten,- Nutz-, und Wildpflanzen. In meiner Nähe fallen mir spontan gleich 3 sehr interessante Stellen ein, wo ehemals Häuser und Gärten standen.

Wiese, auf der früher mal zwei Häuser standen mit Gärten, Blick von der ehemaligen Hauseinfahrt auf die Wiesenfläche
 

Ich kenne ein andere paar Flächen, die in der Nähe von Industriegebieten liegen, auf denen entweder Erde und Schutt zwischengelagert wurden, oder mal Erdarbeiten statt gefunden haben, die längere Zeit nicht genutzt werden und wo sich dann eine interessante Vegetation bildet.

Man findet dann dort Pflanzen, die auf anderen Flächen nicht auffindbar sind, weil sie dort keine Chance haben, zu wachsen.

Je nachdem, wie lange diese Stellen in Ruhe gelassen werden, entwickelt sich die Vegetation.

Es gibt aber auch Wiesen, die sich überwiegend selber überlassen werden und nur hin und wieder mal gemäht werden.

 

Kurz nach den Erdarbeiten siedeln sich die Pionierpflanzen an. 

Dazu zählen Kompasslattich, das kanadische Berufkraut, Rauken, Wegmalven und kleine Malve, Hirtentäschelkraut, was je nach Boden auch außergewöhnlich groß werden kann, die kleine Brennessel, div. Meldarten und Grasarten wie z.B. die Taube Trespe.

Fläche, die ca ein halbes Jahr brach liegt

Liegt die Fläche noch länger brach, siedeln weitere Pflanzen an: die große Klette, Beifuss, Rainfarn, Brennesseln, Schwarznesseln, der gefleckte Schierling , verschiedene Kleearten, der weiße und gelbe Steinklee, Schnecken und Hopfenklee, wilde Möhre, kleinblültige Königskerze, Hohlzahn, gewöhnlicher Natternkopf, Distelarten, die kanadische Goldrute, Riesengoldrute.

 

 

Es kommt auch auf die Bodengeschaffenheit und den Standort der Fläche an.

Ist der Boden nährstoffreich und liegt halbschattig/ schattig, findet man reichlich Giersch, der sich nach und nach teppichartig ausbreitet. Dort wächst er zusammen mit Brennesselarten, der roten Lichtnelke, Bärenklau, Kreuzkräuter und Taubnesseln.

Befinden sich diese Stelle im Wald oder am Waldrand finden sich Knoblauchsrauke, echter Nelkenwurz, Gundermann, Rubrechts-Storchschnabel, Hecken-Kälberkropf , zusammen, kommt noch ein Bachlauf dazu auch wächst noch das drüsige oder indische Springkraut.

 

Soll eine Fläche als "Wiese" erhalten bleiben, sollte hin und wieder gemächt werden. Wenn das nicht geschieht, bilden sich nach Jahren ohne menschlichen Eingriff immer mehr Gehölzarten, wie Hollunder, Sandbirke, verwilderte Brombeeren, Ahorn, Esche und andere.

 



 

Tipp: Nicht jede Pflanze findet man auf jeder Wiese.

Wenn man auf einer Wiese oder einem Brachgelände ist, lohnt es sich die Fläche mal abzugehen und nicht nur an einer Stelle zu suchen.

Viele Wiesen und Brachflächen haben an einigen Stelle eine unterschiedliche Bodenbeschaffenheit, teilweise gibt es Stellen, die etwas niedriger liegen, die dann feuchter sind. Dort wachsen dann andere Pflanzen, als auf den trockenen Wiesenstücken.

Einige Pflanzen findet man nicht auf der Wiese, aber schon an dem Graben, der die Wiese umgibt.

Auch bei Hecken sind Pflanzen, die auf der Wiese nicht zu finden sind.

Noch besser sind Gelände, wo Erde aufgeschüttet wird, auf der Wiese sind das Maulwurfshügel.

Die Orte, an denen Boden offen liegt und der Mensch dann die Flächen (ein zeit lang) sich selbst überläßt, oder nur selten eingreift, sind die spannensten Sammelgebiete.

Solche Flächen findet man in Neubaugebieten und auch in Industriegebieten.

 


Draußen unterwegs - Zecken

ja .... ist leider auch ein Thema.

Ich selber hatte nur einmal eine Zecke, die sich auch festgesetzt hatte.

  • Man sollte sich vor dem Sammeln vorbereiten, Abwehrmittel nehmen, passende, abdeckende Kleidung tragen und sich hinterher absuchen/lassen.
  • Auch das Sammelgut sollte man, zumindest hin und wieder, aufmerksam anschauen.
  • Es hilft, wenn das Sammelgut beim Nachhausekommen erstmal auf ein weißes Tuch oder einer hellen Fläche ausbreitet und nach einer Weile schaut, ob man etwas mitgebracht hat.

Eine Wiese stellte sich erst nach einer Weile als ziemlich-Zecken-verseucht heraus, nachdem ich dort schon ca 1 Jahr ohne Zecken gesammelt habe.

Wenn man feststellt, dass man häufiger Zecken mitbringt, muss man die Sammelstelle wohl künftig meiden.

Und auch hier gilt, ... sich informieren und auf den neusesten Wissenstand bringen, was Zeckenvermeidung und auch Zeckenentfernung betrifft.

z.B:   http://www.zecken.de/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Grundsätzlich sitzen Zecken an etwas längeren Grashalmenenden und warten dort auf eine passende Gelegenheit.

Das ist eine ziemlich typsiche Stelle und wenn man dort schaut, auch schon an Wegen und an Wiesenrändern, findet man auch die Zecken dort und kann diese Wiesen/ Stellen meiden.

 


Was ist Heu?

Heu ist getrocknetes Wiesengras mit ein paar Wildräutern (siehe Auflistung oben), davon zerbröselt ein Teil der Kräuter beim Wenden und Einholen vom Heu.

Wie oben im Absatz über Heuwiesen/Weiden etc schon beschrieben, wird eine Heuwiese mehrmals im Jahr geschnitten und das Heu ist dann unterschiedlich.

Heu vom ersten Schnitt ein grobes Heu (auf dem Bild rechts) und beim 2. Schnitt, wenn die Wiese nachgewachsen ist, ein weicheres Heu (auf dem Bild links)

( Bilder folgen noch - sind bei dem Wechsel auf diese Seite nicht mitumgezogen)

Das Heu vom 2. Schnitt ist weicher, da das Gras dann nicht mehr so hoch wächst,  lt. einigen Quellen soll dieses Heu auch einweißreicher sein.

Heu wird für viele Pflanzenfresser, die wir als Haustiere halten, als Hauptfutter empfolen und oft heißt es auch, dass das Heu ad libitum (zur freien Verfügung) angeboten werden soll.

Wer Heu füttert, füttert also schon Wiese wink

Wiese ist das gleiche Futter, nur frischer, mit mehr Flüssigkeit, nährstoffreicher und mit weniger Calium.

Denn, was viele nicht wissen, Heu ist caliumreicher als frisches Gras oder allgemein frische Kräuter.

 

Heu braucht nach dem Schnitt 6 Einlagerungswochen zum Reifen.

Nach dem Einholen des Heues wird es 6 Wochen lang getrocknet.

Diese Zeit ist wichtig, da es in als Heuballen noch gährt und auch nicht unwichtig, weil noch einige Kräutet Zeit brauchen, um bedenkliche Inhaltsstoffe zu minimieren oder ganz zu verlieren.

 

Nach diesen 6 Wochen ist es dann fertig zum Verfüttern.

Zu lange Aufbewahren oder Lagern, sollte man Heu nicht, da es im Laufe der Zeit seine Nährstoffe verliert.

Man sollte auch nicht mit dem Auffüllen der Heuraufe oder ähnlichem abwarten, bis das der letzte Heuhalme aufgefressen ist, sondern altes Heu entfernen und frisches Heu nachlegen, damit die Tiere sich das "gute" aus dem Heu auswählen können und nicht die minderwertigen Halme oder starkverstaubtes Heu vom Rand fressen müssen.

Heu gehört auch nicht in Plastiktüten, sondern in kühl und luftiger Verpackung, in Papiertüten, Holzkisten, oder Bettlaken gelagert.

 

Wenn Kaninchen oder Meerschweinchen eine Wiese zur freien Verfügung haben oder sehr ausgewogen und artgerecht ernährt werden (viele kleine, frische Mahlzeiten- bzw. Futter zur eigenen Verfügung= ad libitum (abgekürzt ad lib.= eine Mischung von sehr vielen verschiedenen Frischfutter zur ständigen und eigenen Futtereinteilung, ohne Einteilung durch den Menschen), kann es sein, dass sie phasenweise kaum noch bis gar kein Heu fressen. 

 





Warum Frischfutter? Warum Sammeln?

Mit Frischfutter wird der Speiseplan erweitert, denn nur eine abwechslungsreiche Ernährung gewährleistet eine gute Nährstoffversorgung.

Wer das Futter auf der Wiese (oder im Garten) sammeln möchte, sollte sich schon grundsätzlich mit Pflanzen auskennen.

Es gibt viele ähnliche Pflanzen und das Verfüttern bei einer Verwechslung kann tragische Folgen haben, daher sollte man sich informieren und daher sollte man nach guten Informationsquellen suchen und diese nutzen.

Wer einseitig nur das, was er leicht erkennt über Jahre füttert, riskiert eine Mangelversorgung, also ... dazulernen ist besser.

Mensch hat die Möglichkeit, Kräuter und Wildkräuter als Pflanzen oder Samen im Handel zu kaufen im Garten bzw. auf der Fensterbank heranzuziehen.

Auch da sollte man informiert sein, was man in welchen Mengen verfüttern kann und auch versuchen mehr Abwechlsungsmöglichkeiten zu bekommen.
 

Wenn man sich für das Sammeln entschieden hat, ist bei der Pflanzenbestimmung sehr wichtig,  die ganze Pflanze zu beurteilen.
 
Teilweise muss man dann mögliches Futter erst noch stehen lassen, weil z.B. noch keine Blüten vorhanden sind, woran man einige Pflanzen unterscheiden kann oder bis die Pflanze größer ist. Ich versuche auf den folgenden Seiten, die Unterschiede genau aufzuzeigen und Zeitpunkte zu finden, wann ein Unterscheidung sicher möglich ist.

Hilfreich kann dann evtl. die Blattformen-Seiten oder die Seiten was wächst wann sein.

Ich gebe weiterhin hinsichtlich der Inhaltsstoffe Verfütterungsbeurteilungen (siehe etwas weiter unten - die farbigen Balken).

Es bleibt in der Verantwortung des Halters, sich dann noch an andere Stelle zu informieren und sich selber eine Meinung zu bilden, ob diese Plfanze nun in den eigenen Futternapf gehört - ...oder nicht.

Denn ... nicht alles muss unbedingt verfüttert werden!

 


 

Was kommt im den Napf

Wenn die Tiere noch nicht ad lib. gefüttert werden, sondern ihnen eine Mischung vorsortiert, sollte man nicht von einer Pflanze eine ganze Mahlzeit zusammenstellen sondern, ähnlich wie auf der Wildwiese, eine (überlegte) Mischung zusammenstellen.

Das Mischungsverhältnis sollte durchdacht werden:

  • möglichst große Vielfalt bieten
  • viele Wahlmöglichkeiten
  • nicht jeden Tag gleich ausfallen
  • anfangs in überschaulichen Mengen, später dann in reichlichen Mengen  bis zu ab libitium


    = erhalten Pflanzen, deren Inhaltsstoffe ich noch nicht (genau) kenne, oder bei denen mir die Bilder erstmal wichtiger waren
   
      = unbedenklich, täglich verfütterbar, auch in größeren Mengen
      = unbedenklich, kann in größeren Mengen in einer Mischung mit anderen Pflanzen verfüttert werden
      = nur in kleineren Mengen verfüttern und/oder nicht täglich
     = nur in kleineren Mengen in einer Mischung mit anderen Pflanzen verfüttern
                                                          = (ein) bedenkliche(r) Inhaltsstoff(e) - in bestimmten Fällen ungünstig
      
      = nicht unbedingt sammeln, aber wenn Pflanzenteile in die Futterpflanzenmischung kommen, müssen  sie nicht entfernt werden  

                     = diese Pflanze enthält (einen) Inhaltsstoff(e), die in welken Zustand entstehen und Magenprobleme, wie Aufgasungen auslösen können

 

wird ersetzt durch neues Symbol =   Achtung - Gift/ Giftstoffe

und Verfütterbarkeit-Empfehlung:

= kein Kaninchenfutter, toxisch  

                                                      = davon sollte kein Pflanzenteil im Futter landen

                                                      = (meiner Meinung nach) sollte man diese Pflanzen nicht verfüttern

                                                          und auch  aus der  Reichwerte von Tieren entfernen, bzw. die Tiere von dort fernhalten.


 

Nach oben