Wo weitere (gute) Informationsquellen finden?

 

 

Die (/ meine) Informationsquellen, die man online findet, habe ich in der Linkliste zusammengefasst:

Linkliste ... hier klicken zum Öffnen in neuem Frame

 

Hier ein paar Bücher, die ich empfehlen kann (Bücher kann man auch gebraucht kaufen, z.B. bei Amazon oder ebay):

zur Pflanzenbestimmung:

  • Pflanzen & Wildblumen ... erkennen & bestimmen, Wegweiser Natur, von NGV Verlag - hat sehr gute, realistische Bilder, nach denen man die Pflanzen auf wiedererkennt, hilfreiche Unterteilung in Blütenfarben, Kurzinformationen, Giftstoffe-Warung

Zu Heilwirkung

  • Gesundheit aus dem Klostergarten, Trias Verlag - gut erkennbare Pflanzenzeichnungen, Heilwirkung gut erklärt, wenn auch auf Menschen bezogen
  • Der große ADAC-Führer durch Wald, Feld und Flur, ADAC - hört sich vielleicht bisschen merkwürdig an, aber ist ein ganz gutes Buch. Ich habe eine alte Version ... geerbt und schon viele Pflanzen darüber bestimmen können. Allerdings sind die Bilder teilweise etwas undeutlich oder Zeichnungen, die von Größenverhältnis verwirren. Alphabetisch aufgebaut, im hinteren Teil ist aber eine Wildblumenliste mit Zeichungen nach Blütenfarben, die auch gut weiterhilft, teilweise nach Themen (die Hecke, Heidelandschaft, die Familie der Doldengewächse, Buchenwald, die wichtigsten Nutzpflanzen) bei denen man gut noch mehr auch über Zusammenhänge und auch über die Tiere dort erfährt

zur Tiermedizin und Pflanzenstoffen

  • Lehrbuch der Pharmakologie und Toxikologie für die Veterinärmedizin,  von Hans-Hasso Frey,Felix R. Althaus
  • Naturheilverfahren in der Veterinärmedizin,  von Holger Burgard,Bundesverband Praktischer Tierärzte

zur Pflanzen als Futterpflanzen

  • Taschenatlas Pflanzen für Heimtiere: Gut oder giftig? von Marlies Busch

 

 

... ein paar nachdenkliche Worte ...

Auf diesen Seiten habe ich aus verschiedenen Quellen (dazu unten weiter mehr) Informationen zusammengetragen, nachdem ich sie verglichen und ausgewertet habe.

Natürlich kann ich keine Garantie auf Richtigkeit geben, denn ich als Leie kann nur mit Vergleichen und meinen (hoffentlich) gesunden Menschenverstand die gefunden Informationen beurteilen. Ich habe leider kein Labor und die Möglichkeiten, wissenschaftlich auszuwerten, daher bin ich auf die Auswertungen anderer angewiesen. Auswertungen/Informationen sind Erkenntnisse/ Überlegungen von Menschen, die diese "in Form" ... in die Sprache gebracht haben.


Und je nach dem, auf welchem Wissenstand die Wissenschaft bzw. die Menschheit gerade ist, ändern sich Informationen.


 

Daher überarbeite ich diese Seite natürlich ständig. Denn es kann sein, dass ich irgendwo auf alte, nicht mehr korrekte Informationen gestoßen bin.

Insgesamt sind über 5 Jahre vergangen, seit meiner ersten "Datenansammlungen".

 



Ein schönes Beispiel für die Veränderung der Informationen,

...in diesen (eigentlich nicht mal langem) Zeitraum, nenne ich mal hier.


Zu der Zeit, als ich mit den Datensammeln anfing, wurde noch geraten, nicht zu viel von Wildkräuter zu verfüttern

Erstens weil sie eine Heilwirkung besitzen und wenn man davon zu viel verfüttern würde, würde diese Heilwirkung nicht mehr einsetzen, wenn man sie im Krankheitsfalle brauchen würde.

Zweitens ist gerade in den Wildkräutern sehr viel Calium enthalten. Das wurde dann so gedeutet, das sich das Calium im Körper ansammelt und dann zu Blasen- u. Harnproblemen führt.

Dazu gleich unten mehr.


Die Entwicklung im Bereich der Ernährung von Pflanzenfressern ging dann weiter.

Es gab einerseits Tierärzte, die sich mit diesem Thema befassten und andererseits Tierhalter, die sich ihre eigenen Gedanken machten. Dazu flossen auch  Überlegungen ein, wie Tiere früher, vor der Industrialisierung ernährt wurden und wie sich die einzelnen Tierarten in der Natur ernähren. 


Die momantane Erkenntnis daraus ist, dass man seine Haustiere möglichst artgerecht versucht zu ernähren.

Dazu gehört dann, das industriell herstelltes Futter nicht vorteilhaft ist, wie man lange Jahre dachte (Zahnabrieb, Beschäftigung mit dem Futter etc), sondern naturbelassenes Futter besser als Futter geeignet ist. Außer man sieht einen Vorteil darin, "einfach" im Supermarkt oder Tiermarkt an Futter in Paketen zu kommen, ohne sich mit dem Inhalt des Futters weiter beschäftigen zu müssen.

Außerdem ist es von Vorteil, wenn die Tiere ihre Sinne und Instinkte bei der Ernährung einsetzten können und der Mensch nicht als "Tierhalter" das Futter bis ins kleinste vorsortiert und einteilt. Natürlich kann man das nicht auf alle Tiere einfach so übertragen. Tiere, die eine zeitlang falsch ernährt wurden, müssen gutes Futter erst langsam wieder "schätzen" und unterscheiden lernen.

Tiere haben Sinne von denen wir Menschen nur träumen können (oder die wir irgendwann man verloren haben ...?)

Gerade bei Pflanzenfressern ist es eigentlich einfach, sie selber entscheiden zu lassen, was sie in welcher Menge fressen möchten, wenn man ihnen nur eine gute Auswahl/ Mischung anbietet.

Es gibt viele Beobachtungen in der Richtung, dass Pflanzenfresser, die eine Erkrankung haben, sich aus einer reichhaltigen Wildkräutermischung das raussuchen, was ihnen bei dieser Erkrankung hilft.

Da sind wir dann wieder bei dem oben genannten hohem Calciumgehalt der Wiesen- und Wildpflanzen.

Festgestellt wurde, dass der Caliumgehalt vorwiegend in getrockenten Kräuter sehr hoch ist.

Wenn man viel frische Kräuter verfüttert, sind die Werte nicht so hoch - etwa vergleichbar mit Gemüse.

Außerdem ist es so, dass frische Kräuter auch noch Flüssigkeit enthalten. Futtert man es auf diese natürliche Art, spült die aufgenommene Flüssigkeit das Calium wieder heraus.


Es kann es falsch sein, Wildkräuter zu sehr vorzusortieren und einzuteilen, besser wäre es, eine abwechslungsreiche Mischung anzubieten.

 

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