Nachdem ich hier so viel zusammengetragen habe, ist mir der Gedanken gekommen, dass es gut wäre, wenn die Leser hier auch Fragen stellen könnten.

Ich wäre auch dankbar für Verbesserungsvorschläge (aber nicht hinsichtlich der Rechtsschreibung oder der Größenanpassung der Schrift ... da bin ich dran), oder auch Hinweise für die Pflanzen in der Galerie der unbestimmten Pflanzen.

Also ... falls ihr mich erreichen wollt, habe ich eine email Adresse eingerichtet: futtervonderwiese@web.de

 


 

 


Fragen von aus emails:


....  bei einigen Pflanzen schreibst du, dass sie nur frisch und nicht angewelkt verfüttert werden sollen. Ab wann kann man die Pflanzen angewelkt nennen? Ich habe das Gefühl das die meisten Wiesenpflanzen schon nach 2-3 Stunden nicht mehr richtig frisch sind.

Antwort:

... Wann Pflanzen welken hängt viel mit den Wetter und den Temperaturen zusammen.

Einerseits hängt es damit zusammen wann man pflückt und wo, und andererseits mit der Lagerung und der Temperatur nach dem Pflücken.
Teilweise hängt das Welken auch von den Pflanzen selber ab, ob sie viel Wasser speichern und nach dem Pflücken länger frisch bleiben.

Wenn man z.B. im Sommer an einer Stelle pflückt, gerade die Sonne direkt hinscheint und gerade kurze Zeit erst Schatten ist, sind diese Pflanzen schon fast beim Pflücken welk.
Daher ist es besser, an schattigen Stellen zu pflücken und morgens und am nachmittag/abend besser, als mittags.

Die feinen Blättchen von Löwenzahn und Vogelmiere welken z.B. auch schneller, als z.B. Breitwegerichblätter.

Dann wäre es gut, die Pflanzen locker aufzuschichten und nicht zu lange so zu transportieren, evtl. bei längerem Transport feuchte (Küchen-) Tücher zwischen das sammelte zu legen.  Zuhause sollte dann auch zügig verfüttern, oder gesammeltes in ein Vase stellen , z.B. in Tupperdosen in den Kühlschrank oder einen andere kühlen Ort.

Grundsätzlich kann mal Welken erkennen, wenn man ein Blatt hochhält und es nicht stehenbleibt, sondern hängt.
Bei den Pflanzen mit dem Zeichen ( )sollte man dann lieber aussortieren.
Das heißt aber nicht, das man das welke gesammelte dann wegwerfen muss. Mann kann es dann locker auslegen und weiter durchtrocknen lassen, dann ist es wieder verfütterbar.
Wann etwas durchgetrocknet ist, erkennt man dann daran, dass die Blätter wie Kartoffelchips knistern, wenn man sie drückt.


 
..Zu den Klappertöpfen: Es wurden inzwischen Fütterungserfahrungen mit Meerschweinchen und Kaninchen gemacht. Sie fressen die Pflanze recht gerne, tödlich giftig scheint sie also nicht zu sein.
 
Antwort:
Zu den Klappertöpfen: da bin ich einfach nach den Inhaltsstoffen gegangen, die ich zu Klappertöpfen gefunden habe.
Danach ist dort Iridoid-Glycosid drin, das nicht ungefähr zu sein scheint.
Daher würde ich das eigentlich von dem Inhaltsstoff her, keinem Tier anbieten.
Ich bin der Meinung, das die Tiere, die ich verpflege, bzw. gepflegt oder gehalten habe, nicht super erfahren in Futterauswahl sind und das es bei vielen anderen Kaninchen ähnlich sein wird.

 

 

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